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Zu den Märzenbecherwiesen im Polenztal

Kurzbeschreibung

Distanz: 15,3 km
Anstieg: 330 m
Höhepunkte: Polenztal, Märzenbecherwiesen, Hohnstein
Wegbeschaffenheit: im Polenztal wenig Straßen kleine Pfade, teils Anstiege sonst überwiegend Feldwege und kleine Wege
Erreichbarkeit: Hohnstein ist mit mehreren Buslinien erreichbar. Parkplätz sind auf der Straße “ Polenztal“ vorhanden
Strecke: Parkplatz Wartenbergstraße – Polenztal – Rußigmühle – Heeselichtmühle – Scheibenmühle – Bockmühle – Landweg – Der Liebens Grund – Kirchsteig – Hohnstein – Bergweg – Schulberg – Paul Mai Weg – Gaststätte Polenztal – Polenztal – Parkplatz Wartenbergstraße

Durchs Polenztal entlang der Märzenbecher

Um den Frühlingsanfang empfiehlt sich eine Wanderung zu den Märzenbecherwiesen im Polenztal. Die Standardrunde startet dabei in Heeselicht. Ich wollte jedoch eine etwas größere Runde laufen. Gestartet bin ich unterhalb der Serpentinen von Hohnstein an der Polenz. Hier kann man sogar gratis an der Straße parken. Die Straße sollte vorbei an der Rußigmühle bis zur Heeselichtmühle mein Begleiter sein. Durch die Umleitung ist hier momentan mehr Verkehr aber die Autofahrer halten großen Abstand zu den Wanderern ein. An der Heeselichtmühle began dann das Wandervergnügen. Zu erst läuft man über das Grundstück der Mühle. Der Weg wird natürlicher. Leider sieht man auch einige Spuren der vergangenen Stürme. Schnell erreicht man die Scheibenmühle. Hier trifft der Weg mit dem Märzenbecherrundweg von Heeselicht zusammen.

An der Straße entlang zur Heeselichtmühle
die “ wilde “ Polenz

Der Sturm hat auch hier seine Spuren hinterlassen
Scheibenmühle- Zusammenkunft mit dem Märzenbecherrundweg

Ab hier wurde der Weg nicht nur schöner sondern auch voller mit mehr Menschen, auch unter der Woche. Entlang der Flussschleifen führt der Weg mal direkt im Tal und mal auf der Höhe entlang. Abenteuerliche Wegpassagen lassen den Wegteil schnell vorüber gehen, außer man wartet auf entgegenkommenden Fußgängerverkehr. Direkt an der Polenz sieht man die unter Naturschutz stehenden Märzenbecher. Das sind auch beliebte Fotomotive. Gegenüber der Wendischen Aue steigt der Weg steil an. Dort nimmt man die Abzweigung nach links um wieder an die Polenz zu gelangen. Vorbei an einigen Felsformationen kommt man immer näher zur Bockmühle. Das Tal wird breiter und die Menschen mehr.

Der Weg geht entlang der engen Flussschleifen
abenteuerliche Brücken
Felsformationen an der Polenz

Märzenbecherwiesen im Polenztal

Über Cunnersdorf nach Hohnstein

Direkt hinter der Bockmühle mit dem Pulsnitzer Pfefferkuchenstand bog ich nach rechts auf den ansteigenden Weg. Die “ grüne Punkt“ Markierung begleitet mich jetzt bis Hohnstein. Stetig bergauf führt die Straße. Trotz der Saharawolke kann man einige Gipfel erahnen. Bei klarer Sicht hat man hier eine tolle Aussicht auf die umliegenden Höhen. Man bewegt sich am äußeren Rand von Cunnersdorf. Kurios ist eine Brücke, welche in ein Gebäude führt. Für mich sah es fast wie eine ehemalige Eisenbahnstrecke aus. Leider konnte ich dazu keine Informationen finden. An einem Windrad bog ich nach rechts ab, um über die Felder ein Seitental der Polenz zu durchqueren. Kurz nach Erreichen der Waldgrenze biegt der nun unscheinbare Weg nach links ab und fällt kurzzeitig steil ab bis zum Wasserlauf. Nach dem Überqueren des Baches, hielt ich mich links und folgte dem breiten Weg stetig ansteigend bis an die Waldgrenze.

Asphaltstraße nach Cunnersdorf
kuriose Brücke

Trotz Saharawolke kann man einigermaßen weit gucken.

Direkt am Waldrand entlang erreichte ich eine “ T – Kreuzung“ an der ich nach rechts bog um auf dem freien Feld parallel zur weiter untenliegenden Straße zu laufen. Am Rand von Hohnstein kommt man an einem Bauernhof vorbei. Fast im Ort Hohnstein agekommen sieht man auch erstmals die Burg, welche auch eine Jugendherberge ist. Hohnstein ist auch für die Handspielpuppe des Kaspers bekannt. Nun ist Hohnstein erreicht. Über den Bergweg und den schulberg geht es für mich hinab in richtung Polenztal. Der “ grüne Strich “ begleitet mich bis in Polenztal. Die Serpentinen der Straße kann ich auf dem nach Paul Mai benannten Weg gut abkürzen. Nur ein kleines Stück verläuft auf der Straße entlang. Vorbei an imposanten Felsen erreiche ich am Gasthaus “ Polenztal “ wieder selbiges. Der Sturm hat hier unten deutliche Spuren hinterlassen. Der Felsen des Hocksteins ist fast komplett kahl. Stromaufwärts erreiche ich nach wenigen Minuten den Parkplatz und beende meine Rundwanderung.

Weg nach Hohnstein
In Hohnstein agekommen

Blick auf die Burg Hohnstein
überdachte Rastmöglichkeit in Hohnstein
Wegweiser ins Polenztal
Vorbei an Felsen geht es abwärts

Fazit

in der sächsischen Schweiz wird es nie langweilig. Das zeigt auch wieder die Tour. Das Polenztal hat eine schöne naturlandschaft zu bieten, die man auf knackigen Pfaden erwandern kann. Für Kinder ist der weg bedingt geeignet, da man aufpassen muss wohin man tritt. Von den Höhen bei Cunnersdorf hat man eine tolle Sicht aber das hat man auch von vielen Orten in der Sächsischen Schweiz. Ich dachte, dass ich eher die Burg Hohnstein sehe . Hohnstein ist auch ein schöner Ort, wo man ruhig länger Verweilen kann.

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