Löbtau

Der Stadtteil schließt sich im Westen an das ehemalige Stadtgebiet von Dresden an. Eine mögliche Namensintepretation lässt auf “ eine liebliche Aue “ schließen.

Erstmalig erwähnt wurde Löbtau 1068 und ist somit älter als die Planstadt Dresden. Hauptsächlich wurde hier Landwirtschaft und Viehzucht betrieben. Aufgrund der Lage an der Weißeritz und den Mühlen schreitet die Industrialisierung hier schnell voran. es siedelten sich u.a ein Zementwerk, eine Schokoladenfabrik und ein Glaswerk hier an.

Damit verbunden war ein rasanter Bevölkerungswachstum. Emil Ueberall entwurf dabei den klassischen rechtwinkligen bebauungsplan, wie man ihn heute hier vorfindet. Ab 1881 befindet sich ein Straßenbahnanschluss nach Dresden hier. 1903 wird das mit über 10 000 Einwohner zählende “ Dorf Löbtau “ nach Dresden eingemeindet.

Heute ist Löbtau ein beliebtes Wohnviertel, gerade auch für Studentenwohngemeinschaften, da es von der Tharander Straße eine gute Anbindung zur Technischen Universität gibt. An der Kesselsdorfer Straße, gerade an der Haltestelle Tharander Straße befindet sich die Lebensader von Löbtau mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten . In der Reisewitzer Straße etwas abseits des Trubels befindet sich mit der Buchlese29 ein inhabergeführter Buchladen.

Neben dem Dorfkern Altlöbtau befindet sich noch ein weiteres Überbleibsel in Löbtau. Über die Weißeritz führt an der Haltestelle “ Tharander Straße “ eine alte barocke Brücke.

barocke Brücke
Bauernhaus in Altlöbtau