Hosterwitz

1406 wurde Hosterwitz erstmalig erwähnt und bedeutet vermutlich “ Herberge „. Passend dazu lag der Ort an der Furt des Handelsweges in die Lausitz.

Im 30 jährigen Krieg wurde Hosterwitz zerstört und starb fast aus. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts begannen die Dresdner hier Sommerhäuser zu bauen. Ein bekannter Sommerfrischler war Carl Maria von Weber, der von 1818 – 1824 hier den Sommer verbrachte. Inspirationen holte er vorallem im Keppgrund.

1950 wurde Hosterwitz nach Dresden eingemeindet. Die Fähre nach Kleinzschachwitz wurde 1953 eingestellt und die nach Laubegast 1992.

An der Elbe befindet sich die Kirche “ Maria am Wasser “ welche 1406 erbaut wurde. Die Mauer zum Hochwasserschutz half 2002 nichts und die Kirche stand 2 m tief im Wasser. Die markante Zwiebelhaube wurde 1774 hinzugefügt und befindet sich in 27 m Höhe.

In Hosterwitz befidnet sich heute auch das Wasserwerk von Dresden. Früher war es das Plantagengut. Hier wurden auch Skulpturen für die Hofkirche gefertigt. Tabakmanufaktur und Seidenraupenzucht befanden sich hier auch für kurze Zeit.

Carl Maria von Weber Museum früher seine Sommerunterkunft
Maria am Wasser