Cotta wird erstmalig 1328 erwähnt doch archäologische Spuren reichen bis in die Jungsteinzeit zurück. Ein gefundenes weibliches Skelett wird “ Rebecca “ getauft. Die flächen sind aufgrund der Flussnähe sehr feucht und sumpfig, deswegen wird Cotta auch Frosch – Cotte genannt. Flächen von Cotta werden später an das kurfürstliche Kammergut Ostra abgegeben. Als entschädigung gibt es Flächen in Richtung Briesnitz.
Landwirtschaft und Gärtnereien fand man hier vor. Mit dem Fluss mussten die Einwohner hier leben. In großer Trockenheit herrschte Hunger und Not, wie heute noch beim Niedrigwasser die Hungersteine mit Jahreszahl davon erzählen. 1893 erfolgte die Umleitung der Weißeritz durch Cotta. Die Mündung befindet sich nun nicht mehr an der Marienbrücke. Bei Hochwasser, wie auch 2002 leidet der alte und der neue Flusslauf darunter.
Noch 1900 wird hier ein neues Rathaus gebaut, was dann nach der Eingemeindung 1903 seinen ursprünglichen Zweck verliert. Von den damaligen Bebauungen findet man wenige Spuren. Auf der Hebbelstraße stehen noch einige ältere Bauwerke. Der Dorfkern Altcotta wurde komplett abgerissen und ist heute ein Verkehrsknotenpunkt sowie eine Einkaufsfläche.
