Söbrigen

Söbrigen, deren Name auf eine Person zurückgeht wurde 1378 erstmals erwähnt.

Aufgrund der Lage an der Elbe wurde hier Fischfang betrieben. Einige Bewohner arbeiteten als Elbschiffer. Obst- und Weinanbau wurde hier ebenfalls betrieben.

Bis zum 19. Jahrhundert gab es hier sogar eine Elbinsel Heeger.

Durch den Ausbaues des Schlosses Pillnitz erlebte auch Söbrigens einen Aufschwung. Es gab hier Bierausschank, eine Schlachterei und Bäckerei. Im 19. Jahrhundert wurde für die Dresdner Bevölkerung eine Lohnwäscherei betrieben, wo die dreckige Wäsche mit dem schiff abgeholt wurde, in Söbrigen gewaschen wurde und anschließend mit dem Schiff wieder nach Dresden gebracht wurde.

1896 bekam Söbrigen einen Dampfschiffanleger. Von 1722 – 1992 fuhr hier eine Elbfähre.

1950 wurde Söbrigen nach Dresden eingemeindet.