Weißer Hirsch

Hier kann man nicht von einer richtigen dorfentwicklung sprechen. 1420 nutzten Mönche von der Dresdner Neustadt diese gegend zum Holzeinschlag.

1664 bekam der Dresdner Geheime Rat Ernst von Döhlau hier das Recht einen Weinberg mit Winzerhaus zu betreiben. Erst 1688 bekam ein Nachfolger von ihm das Schankrecht zugesprochen und es entstand das Gasthaus “ Zum Weißen Hirsch „.

Aufgrund des Durchgangsverkehres zwischen Dresdn und Bautzen florierte das Geschäft und die Gegend entwickelte sich zu einem beliebten Ausflugsziel . Ab 1872 entstand hier zunehmend das heutige Villenviertel. 1888 wurde das Lahmann Santorium gegründet.

Seit 1875 war der “ Weiße Hirsch “ ein klimatischer Kurort. 1899 erfolgte der Anschluss an das Straßenbahnnetz.

1921 erfolgte die Zwangseingemeindung nach Dresden.

ehemaliges Winzerhaus