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Westlausitz Rundweg Etappe 3

Kurzbeschreibung

Distanz: 14,8 km
Anstieg: 120 m
Höhepunkte: Pulsnitz, Schlosspark Pulsnitz, Osterdekoration um Leppersdorf, Tanneberg
Wegbeschaffenheit: überwiegend breite Forstwege
Erreichbarkeit: In Pulsnitz ist das Parken am Bahnhof kostenlos möglich. Von dort verkehrt die S 8 nach Dresden und Kamenz. Arnsdorf liegt an den Linien der Trilex ( Dresden – Görlitz/Zittau/Liberec). Am Bahnhof in Arnsdorf kann man ebenfalls kostenlos parken.
Strecke: Bahnhof Pulsnitz – Schneckenweg – Bachstraße – Rietschelstraße – Kirchplatz – markt Pulsnitz – Schlosspark Pulsnitz ( Laubengang) – Neue Straße – Streuobstallee – Flügel 6 – Langer Flügel – Flügel 13 – Kleinröhrsdorf – Flügel L – Tanneberg – Arnsdorf – Tannebergstraße – Kleinröhrsdorfer Straße – Schweineweg – Friedrich Wolf Straße – Karswaldstraße – August Bebel Straße – Bahnhof Arnsdorf

Durch Pulsnitz in den Wald

Meine 3. und letzte Etappe auf dem Westlausitz Rundweg startete ich am Bahnhof in Pulsnitz. Nachdem ich an den Schranken gewartet habe, bog ich direkt hinter dem Bahnübergang in den kleinen Weg ein. An der „Bachstraße“ lief ich an selbiger entlang und unterquerte die Bahnlinie unter einem Viadukt. Über das „Meißner Gäßchen“ und die „Rietschelstraße“ kam ich zur St. Nicolaikirche in Pulsnitz. Der Kirchplatz und der anschließende Markt waren typisch für eine Kleinstadt. Einige Geschäfte aber leider wenig los. Hoffentlich sterben die Innenstädte mit den privaten Händler so nicht aus.Über eine kleine Gasse zwischen den Häusern gelangte ich zur Schlossklinik Pulsnitz, eine Rehaklinik für das neurologische Spektrum. Den Park durchquerte ich durch den Laubengang, in der Blüte oder mit grünen Blättern bestimmt ein noch schöneres Fotomotiv. Entlang des Teiches verlies ich den Schlosspark und gelangte über die “ Neue Straße “ hinaus aus Pulsnitz. Hinter den Grundstücken vorbei ging es über die Felder und die Streuobstallee in den Wald. Die Streuobstallee mit den verschiedenen Obstsorten ist eine tolle Idee und sollte häufiger vorkommen, da sonst viele Alte Sorten aussterben.

An der Pulsnitz entlang
St. Nicolai in Pulsnitz

Laubbogengang im Schlosspark Pulsnitz Anfang März
Blick von den Schlossteichen in Richtung Zentrum
Streuobstallee
liebevoll gestaltete Schilder

Durch den Wald zum Osterhasen

im Wald angekommen, ging es das erste Mal etwas bergauf aber auch gleich darauf wieder abwärts. Schnell erreichte ich den Forstweg “ Langer Flügel“, der mich die nächsten Kilometer bis vor Kleinröhrsdorf begleitet. einen Wanderparkplatz mit einer Schutzhütte gibt es direkt an der zu überquerenden Straße. Nun geht es weiter Richtung Autobahn, welche ich spät hörte. Der Wald dient hier als guter Lärmschutz. Südlich der Autobahn konnte ich rechts durch den Wald das mächtige Müllermilchwerk in Lepprsdorf sehen. Forstarbeiten waren hier auch im Gange, die mich aber nicht störten. Hier traf der Westlausitz Rundweg auch auf den Rundweg Leppersdorf. Scheinbar mag der Osterhase Leppersdorf, denn hier hing Osterdekoration von den Bäumen aber auch Lieder und Geschichten. Eine tolle Idee. Am Abzweig zum “ Flügel 13 “ verließ ich den österlichen Weg , überquerte die Straße nach Großröhrsdorf und kam an den Rand von Kleinröhrsdorf.

Der “ lange Flügel “ ist sehr eintönig
Bei Leppersdorf war der Osterhase schon unterwegs

Noch mehr Wald und eine letzte Aussicht

Am Rand von Kleinröhrsdorf entang, verlies ich den Ort über den “ Flügel L „, welcher mich wieder nach Arnsdorf bringt. Aufgelockert wurde dieser lange Wegabschnitt durch das letztmalige Überqueren der Bahnstrecke . An einigen Wegabschnitten wurde der Baumbestand ebenfalls sehr ausgedünt, mal schauen wie sich meine sommerlichen Wanderungen entwickeln. Nachdem ich schon eine zeitlang nahe des Waldrandes entlang wanderte, verlies ich das große Waldgebiet. Natürlich durfte ich hier nochmals über einen umgefallenen Baum klettern. Über das freie Feld ging es weiter. Mein nächstes Ziel den “ Tanneberg “ sah ich schon. Der letzte kleine Abschnitt sollte für mich kein Problem darstellen. Am Tanneberg kann man nicht nur rasten sondern hat auch einen Rundumblick über die Westlausitz. Man sieht den Schleißberg und Schwedenstein im Nordosten. Schön nochmal den Blick auf das vorher gewanderte Gebiet schweifen zu lassen. Nun ging es bergab nach Arnsdorf. Hinter dem Lidl entlang führte mich der Wanderweg zu achteckigen Mehrfamilienhäusern. eine schöne idee mit vielen Balkonen. Direkt im Anschluss daran traf ich auf der “ Hufelandstraße“ wiedr den Beginn des Westlausitz Rundweges. Nun hieß es nur noch den kurzen Weg zum Bahnhof zurückzulegen. Über die „Karswaldstraße“ und die August – Bebel Straße erreichte ich meinen Start – und Zielpunkt.

Immer geradeaus und über die Bahnschienen
ein letztes Mal über einen Baum klettern

Ausblick vom Tanneberg
Blick in die Westlausitz
Achteckige Häuser in Arnsdorf

Fazit: Durch die langen, monotonen Abschnitte durch den Wald war das der schwächste Abschnitt des Westlausitz Rundweges. Der Schlosspark in Pulsnitz war der Höhepunkt der Tour. Wie schon auf der gesamten Tour, kann man die Höhepunkt auch über andere Wanderwege kombinieren, da der Westlausitz Rundweg immer parallel mit anderen Wegen verläuft. Danke nochmals an den fleißigen Osterhasen bei Leppersdorf.

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