Allgemein, Halbtagestouren, Wandertouren

Gründe im Dresdner Süden und die Goldene Höhe

Distanz: 16,3 km
Anstieg: 280 m
Höhepunkte: Gebergrund, Goldene Höhe, Eutschützer Grund
Wegbeschaffenheit: Pfade, Waldwege und Straße
Erreichbarkeit: Der Ausgangspunkt ist mit der Straßenbahn und dem Bus zu erreichen. Parkplätze gibt es dort auch. Ausgangspunkt und Endpunkt sind gut mit den öffentlichen zu erreichen .
Strecke: Kaufpark Nickern – Dohnaer Straße – Geberbach – Am Geberbach – Gaustritzer Straße – Altnickern – Schloss Nickern – Geberbach – Am Stausee – König Albert Eiche Kauscha – Talsperre Kauscha – Teich Geberbach – Goppeln – Golberoder Straße – Goppelner Hauptstraße – Dorfstraße – Golberoder Mühle – Golberode – Zur Alten Schmiede – Geberbachgrund – Hornschänkenweg – Pirnaer Straße – Dorfplatz – sommerschuhstraße – Gohligweg – Lunapark – Goldene Höhe – Rosentitzer Straße – Sportplatz – Mühlenweg – Eutschützer Mühle – Eutschütz Grund – Schloss Nöthnitz – Rosentitzer Straße – Gostritz – Babisnauer Straße – Kaitzbachweg – Franz Bänsch Straße – Südhöhe
Wegmarkierung: Grüner Punkt, Grüner Strich

Aus der Stadt hinaus

Am Kaufpark Nickern startet die Wanderung. Zunächst geht man an der Dohnaer Straße entlang. Nachdem man am BAuhaus vorbei ist, geht links ein weg hinein. Dieser führt nun am Geberbach entlang und ist mit dem “ grünen Punkt“ markiert. Nach dem Unterqueren des Autobahnzubringers gelangt man nach Nickern. Hier biegt man rechts ab und gelangt nach Altnickern. Nach dem man links un darauf gleich wieder rechts abgebogem ist, erkennt man schon das kleine Schloss Nickern. An diesem läuft man vorbei. Über das anschließende Privatgelände verläuft der Weg. daran anschließend gelang man auf eine Wiese. Hier setzt man den Weg über den kleinen Pfad fort und hat rechter Hand den Geberbach. Das Plätschern des Baches begleitet den Wanderer bis Kauscha. Hier bietet es sich an, einen Abstecher in das Dorf zu machen und die rieisge Könnig – Albert Eiche zu bewundern, welche anläßlich des 70. Geburtstages 1898 gepflanzt wurde. Wieder zurück am Geberbach geht der Weg nach rechts vor der Überquerung des selbigen weiter.

am Geberbach

Schloss Nickern
Geberbach hinter dem Schloss Nickern
König Albert Eiche in Kauscha

Vorbei an Stauseen zur ersten Aussicht

Nachdem man kurz am Geberbach entlangwanderte, gelangt man zur Staumauer des Geberbaches. Den Weg darf man trotz der Schilder benutzen. Die Anlage darf nicht betreten werden. Rechts an der Staumauer entlang kann man auf die Talsperre blicken. Über einen schmalen Pfad entlang nähert man sich der Autobahn die man unterquert. Im Anschluss geht man über eine Wiese, welche an die Streuobstwiesen im Zschoner grund erinnern. Dem linken, geschotterten Weg folgend gelangt man an eine idyllische Bank am Geberbachstausee. Schön durch den Wald wandernd, biegt man bei nächster Gelegenheit auf den Trrampelpfad mit anschließender Treppe nach Goppeln ab. Über die Golberoder Straße gelangt man zu einer Kreuzung, von der man einen schönen ersten Ausblick auf Dresden und Umgebung hat. Über die Dorfstraße gelangt man vorbei an alten Gutshöfen schließlich wieder auf den Weg hinunter in den Gebergrund.

PFade etlang des Geberbaches
Weg nach Goppeln
Am Geberbachstausee
Aussicht von Goppeln
Bauerngehöfte in Goppeln

Über den Gebergrund zur Goldenen Höhe

Von Goppeln führt der steile Weg hinunter zur Golberoder Mühle, an der man den Geberbach über Steine quert. Gleich darauf beginnt der Anstieg über einen schmalen Weg nach Golberode. Oben angelangt biegt man nach rechts ab und folgt dem Weg entlang der Höhe mit Blick auf die andere Talseite. Nun geht es wieder in den Wald und hinab zum Gebergrund. Für mich beginnt hier der schönste Abschnitt des Gebergrundes. In engen Mäandern fließt hier der Geberbach. An einer Lichtung geht es hinauf und zwischen Obstbäumen und einer Weide nach Rippien hinein. Über den Dorfplatz mit dem Sommerschuhdenkmal und der Sommerschuhstraße gelangt man über den Gohligweg an Gärten vorbei und gewinnt immer mehr an Höhe. Hinter dem Masten biegt der Weg links ab zur Aussicht Lunapark. Hier blickt man in das Osterzgebirge und sieht den Kahleberg, Luchberg und Wilisch. Kurz darauf folgt man dem Trampelfpad oberhalb der Häuser entlang und erreicht schließlich rechterhand den Gohlig bzw. die Goldene Höhe mit der fantastischen Aussicht von der Böhmischen Schweiz über die Sächsische Schweiz, das Dresdner Umland bis nach Radebeul.

Golberoder Mühle
Blick auf die andere Talseite
Sommerschuhdenkmal
im Gebergrund
Pfad oberhalb der Häuser zur Goldenen Höhe
Gebergrund bei Rippien
Ausblick auf Dresden

Durch den Eutschützer Grund zum Schloss Nöthnitz

Nach dem man die Aussicht von der Goldenen Höhe genossen hat, folgt man nun der “ grünen Strich“ Markierung dem Weg hinab. Die Straße sollte man nicht direkt überqueren sondern über die Brücke. Nun gelangt man nach Bannewitz. Über die Rosentizter gelangt man zum Sportplatz. Zwischen den Fußballfeldern hindurch gelangt man zum Sportlerheim. Hinter diesem geht der Weg an der Kegelbahn vorbei und nun abwärts zur Eutschützer Mühle. Links an dieser vorbei erreicht man den Eutschützer Grund. Der Nöthnitzbach ist leider sehr trocken. Nur stellenweise findet man hier Wasser. Teilweise erkennt man links oberhalb des Grundes die Bebauung von Bannewitz. Am ende des Grundes führt der Weg kurz die Straße hinauf. Den Abstecher zur Äußeren Besichtigung des Schlosses Nöthnitz empfehle ich.

Schloss Nöthnitz
im Eutschütz Grund

Am Nöthnitzbach und am Kaitzbach entlang zur Südhöhe

Gelangt man vom Schloss wieder auf die Straße läuft man genau gegenüber weiter. Hinter einem Grundstück auf der rechten Seite geht der Weg rechts durch das Naturdenkmal weiter. Der Weg verläuft idyllisch, begleitet von Autobahnlärm am Nöthnitzbach entlang. Nach einer Wiese erreicht man die ersten Häuser von Gostritz. In Gostritz verlässt man den Nöthnitzbach und folgt der Babisnauer Straße leicht bergauf vorbei am alten Gaswerk .Im Dorfkern von Altmockritz hält man sich rechts und biegt vor dem Kaitzbach rechts ab. Man denkt fast, das man in einen Bauernhof läuft aber vorher zweigt der Weg rechts ab. Man genießt nun die letzten Meter entlang eines Baches. Vor den Gärten biegt man nach links ab und geht dem weg hinter dem Bad Mockritz solange lang, bis sich links ein Weg auftut. Diesen folgt man ansteigend durch das italienisch anmutende Wohngebiet bis zur Südhöhe. Beim erreichen der ersten Häuser kann man links nochmal bis in die Sächsische Schweiz blicken. Von der Südhöhe gelangt man mit dem Bus oder der Straßenbahnzu einem Ort seiner Wahl.

Weg am Kaitzbach entlang
Alte Gaswerk Gostritz
Altmockritz
Weg am Kaitzbach
letzter Blick in Richtung Sächsische Schweiz

Fazit

Dresden hat im stadtnahen Bereich viel natur zu bieten. Die Wege durch die beiden Gründe waren schön und lenkten von der Großstadthektik ab. immer wieder hatte man auf dieser Wanderung schöne Ausblicke in das Umland. Die Wege waren einfach zu begehen. Hin und wieder störte etwas der Straßenlärm. Dieser lässt sich jedoch im nahen Stadtumfeld nicht umgehen.

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