Distanz: 18 km
Anstieg: 1450 m
Höhepunkte: Freibergsee, Ausblicke, Fellhorngrat, Fellhorn
Wegbeschaffenheit: breite Wege um den Freibergsee, steile felsige Wege am Grat, teils steil nach unten
Erreichbarkeit: Der Start ist mit dem Bus zu erreichen. Am Ende fährt die Kanzelwandbahn ins Tal, wo der Bus fährt.
Strecke: Talstation Söllereck – Kornau Wanne – Edmund Probst Weg – Höllwiesenweg – Edmund Probst Weg – Freibergsee – Skiflugschanze – Schwand – Hochleite – Söller Alpe – Schlappolteck – Söllerkopf – Schlappoltkopf – Fellhorn – Zweispitz – Bergstation Kanzelwandbahn
Ein Traumsee mit Schanze
An der Talstation der Söllereckbahn startete ich meine Wanderung. Ich frage mich, warum es hier die kurze Bergbahn zur Mittelstation gibt. Ich laufe diesen kurzen Aufstieg hinauf und bin nicht am Ende meiner Kräfte. Hinter der Mittelstation steigt der Hauptweg weiter an und führt hinein in einen schönen dichten Wald, welcher sich immer mal wieder mit Aussichten in Richtung Oberstdorf öffnet. Vorbei an einer Einkehrmöglichkeit wandert man gemütlich und einfach hinunter zum Freibergsee. Mit der Hütte im Hintergrund vermittelt dieser einen schönen Anblick. Linksherum wandere ich um den See und lasse die Bade – und Essensmöglichkeit aus. An der Skiflugschanze verlasse ich den See auf breitem Weg in Richtung Schwand.


Der gemütlichere Aufstieg
Auf gemütlichen Weg ging es nun Richtung Schwand. Hier begann nun der erste Anstieg zur Hochleite. Der Weg ist nicht anspruchsvoll aber der Weg steigt hier stetig bergan. Ausdauer ist hier gefragt. Bänke gibt es für eine Pause auch oder man macht wie ich in der Alpe eine kleine Pause mit schönem Bergblick ins Stillachtal. Weiter geht es zunächst etwas eben weiter bevor der Weg in Richtung Schönblick nochmals ansteigt. Teils hat man schöne Ausblicke oder läuft durch einen schönen Wald. nach einer Passage über einen Holzsteg verlockte mich ein Schild doch noch zur Kanzelwand zu Laufen. Ab hier braucht man Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Als Alternative kann man gemütlich zur bergstation der Söllereckbahn laufen und etnweder runterfahren oder über die Mittelalp nach Riezlern wandern.

Ausdauer, Grat und Ausblicke
Hier nun ging es ein kurzes Stück nach iben bevor ich auf den breiten Weg zur Sölleralpe traf. Hinter der Alpe beginnt der Weg, wo es hinauf zum Grat geht. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Kondition sind hier erforderlich. Nachdem man in serpentinen schnell an Höhe gewonnen hat, erreicht man den Grat, den man nun nach links fortsetzt. Ein ausgesetzter Pfad, wo es steil nach unten geht aber man eine schöne Aussicht hat führt hier weiter nach oben. Besonders sticht hier das Panorama ins Kleinwalsertal und den Hohen Ifen hervor. Allmählich wird der Weg auch breiter und man wandert bergauf und ab und an bergab auf dem Grat entlang.

Fellhorn und Bergstation der Kanzelwandbahn
Auf dem Gratweg nähere ich mich jetzt teils über Stufen dem Fellhorn, dem höchsten Gipfel auf der Wanderung. Hier gibt es sogar ein Gipfelkreuz und einen schönen Ausblick in beide Richtungen. Auf dem Grat wandert man auch auf der Grenze, die man hier durch die Grenzsteine sieht. Deutschland zur Linekn und Österreich zur Rechten. hat man das Fellhorn erreicht, erblickt man bereits die Bergstation der Kanzelwandbahn. Man glaubt es nicht aber man braucht hier wirklich nochmal 1 Stunde Wanderzeit. Über Stufeng eht es nun hinunter. Vorbei an der Bergstation der Fellhornbahn geht es in eine Senke. Nun geht es über einen breiten weg in weiten Kehren wieder hinauf zur Bergstation der Kanzelwandbahn, wo die Wanderung endet.

Fazit
Diese Wanderung verlangt Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Zunächst beginnt die Wanderung entspannt mit dem Freibergsee. Ab der ölleralpe wird es eine Bergwanderung , die Spaß macht aber auch Schweiß verursacht und sich fragen lässt, warum macht man das. hat man den Ausblick mehrere Hundert Meter nach unten , weiß man es. An der Kanzelwandstation kann man nun mit Stolz auf die Wanderung während der Talfahrt zurückblicken und in Ruhe Luft holen.