Plauen

Dresden Paluen wurde 1206 erstmals erwähnt und bedeutet “ flößen “ oder “ schwemmen “ . Es gliedert sich in 2 Ortsteile, dem Niederdorf an der Weißeritz und dem Oberdorf.

Am heutigen Weiskopfplatz , wo sich der Müllerbrunnen befindet, gab es einen Dorfteich.

Die Kirche , welche 1296 gebaut wurde befindet sich auf einer alten slawischen Opferstätte.

Plauen besaß Wassermühlen und war ein beliebtes Jagdrevier mit dem Plauenschen Grund.

Von der Weißeritz gab es eine direkte Rohrverbindung zum Schloss und Zwinger, zur Wasserversorgung, die nach dem 1. Weltkrieg abgebrochen wurde.

Das Niederdorf an der Weißeritz wurde häufig von Hochwassern heimgesucht.

Aufgund der Lage von Plauen gab es hier häufig Kriegseinquartierungen und Plunderungen.

Ab 1855 hielt hier die sogenannte Albertbahn.

Eine der bedeutensten Betriebe war ab 1852 die Bienertmühle, die nach dem Besitzer aus Eschdorf benannt war. Über 200 Mitarbeiter waren hier beschäftigt. Der Besitzer Traugott Bienert tat sich als Wohltäter hervor. Er finanzierte die Straßenbeleuchtung und eine “ Kinderbewahranstalt “ heute Kindergarten bezeichnet.

Seit 1873 hat Plauen einen Tramanschluss. Der Ort entwickelte sich zum Villenort.

1903 erfolgte die Eingemeindung nach Dresden.

Müllerbrunnen am Weiskopfplatz
Bienertmühle