Gittersee wurde 1349 erstmals erwähnt . Der Name stammt von einer Person oder bedeutet “ Morgenröte „.
1491 gab es hier bereits einen Großbrand, der das Dorf sehr schadete.
Hauptsächlich wurde hier zunächst Landwirtschaft betrieben, später auch Obstanbau der ab 1759 zum Erliegen kam, da Österreich im 7 jährigen Krieg 2500 Bäume zum Schanzenbau fällen lies.
Im 19. Jahrhundert wurde hier Steinkohle entdeckt. Ab 1857 fuhr hier die Windbergbahn, die heute noch als Museumsbahn betrieben wird. Aufgrund der Kurven und des bergigen Charakters heiißt sie auch “ Sächsische Semmeringbahn „. Ab 1861 kam hier der Steinkohleabbau zum erliegen. Erst zu DDR Zeit wurde die Kohleförderung wieder aufgenommen, welche aber ab 1948 wiederum beendet wurde, da die wismut hier Uran abbaute. Die Aufbereitung dazu befand sich ab 1962 in Coschütz. 1989 endete auch dieses Kapitel. 2015 war die Sanierung des Bergbaues und der Halde abgeschlossen.
1945 wurde Gittersee nach Dresden eingemeindet.
