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Von Wehlen über die Bastei nach Rathen

Distanz: 6,2 km
Anstieg: 200 m
Höhepunkte: Schwarzbergaussicht, Bastei, Wehlsteinaussicht, Ferdinandstein, Kanapee, Tiedgeaussicht,
Wegbeschaffenheit: schmale Pfade, Wald- und Forstwege, viele Treppen
Erreichbarkeit: Wehlen und Rathen sind mit der S-Bahn gut zu erreichen. In Oberrathen besteht die Möglichkeit zu parken. 7€ kostet das Tagesticket. Kartenzahlung und Zahlung mit Geldschein möglich.
Strecke: Bahnhof Wehlen – Fährstraße – Fähre – Mennickestraße – Schwarzberggrund – Schwarzbergaussicht – Schanzenweg – Steinerner Tisch – Fremdenweg – Basteistraße – Wehlsteinaussicht – Ferdinandstein – Basteibrücke – Kanapee – Tiedgeaussicht – Basteiweg – Amselgrund – Grünbach – Fähre Rathen

Über den Malerweg steil nach oben

Die Wanderstellt einen Abschnitt meiner 2. Malerweg Etappe dar, wurde aber seperat gewandert.

Die Wanderung staartete am S Bahn Haltepumnkt Wehlen. Über die Fährstraße erreicht man die Fährein die Stadt Wehlen. Ist man mit der Bahn angereist, gilt das Ticket auch für diese Fähre. Von nun an bis zum Steinernen Tisch begegnete ich kaum Menschen. Zunächst ging es an der Elbe entlang in Richtung Rathen. Teilweise eröffnen sich hier schöne Blicke in richtung Gamrig. Zwischen den Häusern beginnt nun der Anstieg durch den Schwarzberggrund. Vorbei an den Sandsteinfelsen sammelt man fleißig Höhenmeter. Über eine schmale Steinbrücke gelangt man zu den ersten Stufen. Wandert man hier gerade weiter, gelangt man an den “ Weißen Brüchen “ vorbei und kann durch die Gründe bei Wehlen wandern. Nach dem man nun die ganzen SYtufen bewältigt hat und ein kurzer Stück auf der ebene gewandert ist, erreicht man die Schwarzbergaussicht mit Blicken auf die Elbe und nach Wehlen. den schwierigsten Abschnitt der Wanderung hat man nun auch hinter sich.

Wehlen mit Fähre
Achtung Tempo einhalten
die Treppen beginnen
Blick von der Schwarzbergaussicht.

Vorbei am Steinernen Tisch zur Bastei

Nach dem man sich an der Aussicht kurz ausgeruht hat, geht es kurz nochmal aufwärts aber weniger steil. Schon bald läuft man auf einem breiten Weg durch den Wald. Nach ca 15 bis 20 Minuten erreicht man den Steinernen tisch mit angrenzendem Gasthaus. Hier biegen wir nach rechts ab und merken allmählich, das die Bastei näher kommt. schließlich erreicht man an einem Kiosk die Basteistraße. Man hört schon den Leierkastenspieler. Hinter diesem empfiehlt sich der Abstecher zur Wehlsteinaussicht nach links bevor man sich ins Getümpel auf der Bastei stürzt.

die letzten Meter aufwärts
Auf der Basteistraße
Blick von der Wehlsteinaussicht in den Wehlgrund

Bastei

Nun erreicht man die Bastei. wer möchte kann hier etwas Essen oder Übernachten. Die Basteiausicht, welche zur zeit ( Stand 09/2022 ) noch gebaut wird, ist später aufjedenfall einen Abstecher wert. Einen tollen Fernblick in die Hintere Sächsische schweiz und die Böhmische Schweiz hat man von dort genauso wie in die nähere Umgebung und nach Wehlen. Nun läuft man die Stufen zur Basteibrücke hinunter. der Weg nach links zum Ferdinandstein ist unbedingt zu empfehlen. Hier hat man vor dem Erklimmen der Stufen schon eine schöne Sicht auf die Brücke. Von oben blickt man vom Wehlgrund über die Hintere Sächsische Schweiz bis zur Basteibrücke, eines der bekanntesten Fotospots in der Sächsischen Schweiz. Nun geht man wieder zurück zu den Stufen und erreicht die Basteibrücke mit dem Blick in den Wehlgrund zur einen Seite und zur Elbe und dem Rauenstein zur anderen Seite. Nachdem wir durch einen Fels geschritten sind, gelangt man an die Felsenburg Neurathen. gegen Eintritt kann man hier entlang wandern oder den Weg fortsetzen.

bekanntes Fotomotiv die Basteibrücke
Vom Ferdinandstein blickt man auf die Höhen des Elbsandsteingebirges. im Vordergrund sieht man die Neurathener Felsenburg
Von der Basteibrücke blickt man auf die Elbe und den Lilienstein
Blick auf Rathen und den Lilienstein

Treppen und Gesang bis Rathen

Von der schönen Aussicht gesättigt steigt man weiter die Stufen durch die Felsen hinab. Tritt man aus den Felsen hervor, zweigt rechts nochmal ein Weg zu einer Aussicht, der Tiedgeaussicht ab. Hier kann man nochmal in die Umgebung blicken. Nun geht es immerweiter über Stufen abwärts. Bald betritt man einen Wald. Hier hört man schon von weiten den Gesang eines Künstlers. Über die Qualität kann jeder selber urteilen. Am Sänger geht man geradewegs vorbei und gelangt nach einem abschüssigen Steinweg schließlich nach Rathen. Bei einem Kiosk biegt man nach rechts ab und erreicht schließlich die Gierfähre, mit der man zum Bahnhof und Parkplatz übersetzen kann.

letzter Panoramablick
Blick zum Basteifelsen mit den Weißen Brücken links

Fazit

Diese kurze Standardwanderung in der Sächsischen Schweiz erfordert durch den Anstieg ein gewisses Maß an Kondition. Trittsicherheit ist insbesondere in der felsenburg Neurathen empfohlen. Schwindelfrei sollte man dort auch sein. Da die Bastei das beliebteste Ausflugsziel ist, sollte man immer mit Menschen dort rechnen. Nur früh am Morgen oder Abends ist wenig los.

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