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2. Etappe des Frankenweges

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Distanz: 24,6 km
Anstieg: 730 m
Höhepunkte: Döbraberg mit Prinz Luitpold Turm, Bischofsmühle, Schloss Heinersreuth
Wegbeschaffenheit: Waldwege, enge Pfade, Straße, Wiesen
Erreichbarkeit: Start und Ziel sind mit dem Bus zu erreichen aber sehr sporadisch.
Strecke: Culmnitz Poppengrüner Straße – Schwarzenbacher Straße – Kleindöbra – Döbraberg – Prinz Luitpold Turm – Parkplatz Döbraberg – Alfreds Ruh – Hohenzorn – Burg Radeck – Bischofsmühle – Unterbrumberg – Heinersreuth – 3 Barone – Wustuben – Elbersreuth – Rabengrund – Kirchberg – Presseck – Fabrikstraße – Marktplatz
Wegmarkierung: roter Strich mit Schriftzug “ Frankenweg „

Zum höchsten Punkt des Frankenweges

Am nächsten Tag startete ich wieder in Culmnitz. Ich sah von hier schon mein erstes Ziel, den markanten Döbraberg mit 794 m. Zunächst stieg der Weg unmerklich bis leicht an . Vorbei an Teichen erreichte ich die Ortschaft Kleindöbra. Nach Verlassen des Ortes began der steilere Anstieg zum Döbraberg hinauf. Oben angekommen fällt zunächst das Gerippe des Prinz Luitpold Turmes auf. Natürlich bestieg ich diesen um von über 800 m den Ausblick auf den Frankenwald genießen zu können. Mein Ziel Presseck schien nicht so weit entfernt zu sein aber es lagen noch einige Anstiege dazwischen. Vorbei an der Radarstation der Bundeswehr wanderte ich durch den Wald bergab. Ich querte den Parkplatz am Berg und wanderte über kaum erkennbare Wege über Wiesen zur Burg radeck. Das Gelände ist heute Privatbesitz. Von hier ging es über Stufen ( Seltenheit) hinab zur Bischofsmühle, wo ich mich stärkte.

Blick auf Schwarzenbach unterhalb des Döbraberges
Frankenwaldblick

Nur Hoch und Runter

Da die Bischofsmühle im Tal lag, ging es nun gleich wieder bergauf. Der Fingerhut begleitete mich hier sehr häufig. Schön anzusehen ist er aber auch giftig ! Mal verläuft der Weg über breite Forstwege und dann über kaum erkennbare Pfade. Ich durchquerte das Dörfchen Unterbrumberg und begab mich in Richtung des Bärenplatzes. Da der Name doch sehr gefährlich klang, bog der Weg vorher ab und es ging nun mal wieder abwärts ins Tal des Rochdachbaches. Durch rodung erkannte ich hier schon den Anstieg den ich im Anschluss zu absolvieren hatte. Auf der anderen Seite des Baches ging es nämlich gleich wieder bergauf in Richtung Heinersreuth. Hier begeisterte mich neben einer Bank zum Rasten der Anblick eines Schlosses.

Fingerhut – giftig aber schön anzusehen
Schloss Heinerseuth

Die letzten Höhenmeter

Eine der schönsten Abschnitte des Weges folgten nach der Rast. Ich wanderte abwärts durch einen Grund, welcher idyllisch von einem kleinen Bach begleitet wurde. Nach jedem Abstieg folgte auf dieser Etappe wieder ein Anstieg. So wanderte ich wieder aufwärts in Richtung Elbersreuth. Der nächste Ort der Wanderung war mein Ziel . Davor lag jedoch ein Grund in dem ich zunächst über einen zugewachsenen Pfad hinabwanderte um gleich im Anschluss den letzten Anstieg der Wanderung zu absolvieren. Als ich aus dem Wald hinaustrat konnte ich nochmal auf den Döbraberg blicken, der durch die Radarstation sehr markant ist. Schließlich erreichte ich endlich Presseck mit dem Gasthof, wo ich diese Nacht verbringe.

teils sehr abenteuerliche Wege
Ziel erreicht und ab unter die Dusche

Fazit

Die 2. Etappe des Frankenweges war vom Auf und Ab geprägt. Kondition ist hier nicht nur wegen der Länge nötig. Belohnt wird man vorallem auf dem Döbraberg mit einer umfassenden Aussicht auf den Frankenwald und die Umgebung. Gastronomische Einrichtungen sind hier sehr spärlich anzutreffen. Natur und schöne Ausblicke kennzeichen die Etappe.

Von patriclife

Ich bin gern draußen in der Natur und in Städten unterwegs um Neues zu entdecken.

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