Gorbitz wird heute vorallem mit Plattenbauten assoziert. Dort wo heute die Plattenbausiedlung steht, waren bis 1981 Felder, die vom Kammergut aus bewirtschaftet wurden.
Gorbitz besteht historsich gesehen aus dem Kammergut, Obergorbitz und Niedergorbitz.
1206 wurde Gorbitz erstmalig als Herrensitz erwähnt . Der Name stammt aus dem Altsorbischen und bedeutet “ Ort auf dem Hügel „. In Gorbitz wurde vorallem Gemüse- und Obstanbau betrieben . 1990 mit der Wiedervereinigung verschwanden zunehmdend die Gärtnereien da es billige Konkurrenz aus Holland gab.
Niedergorbitz
1545 wurden hier durch Ernst von miltitz einfach Grundstücke zur Bewirtschaftung seines Gutes zur Verfügung. Tagelöhner und Häusler ( Kleinstbauern ) siedelten sich hier an. Heute stehen diese unter Denkmalschutz. Typisch hier ist das aus Bruchsteinen bestehende erdgeschoss und das Fachwerk im Obergeschoss.
Obergorbitz mit Kammergut
Obergorbitz befindet sich höher als Niedergorbitz . Hier befanden sich viele wohlhabene Bauerngehöfte. Das Kammergut bestand aus mehreren Einzelgebäuden. Darunter zählte neben dem Herrenhaus, eine Brauerei, mehrere Scheunen und Ställe. Heute gibt es nicht mehr alle Gebäude , da im Zuge des Baues der Plattensiedlung eine Straße durch das Gelände gezogen wurde. Viele der Gebäude haben eine typsische Stützmauer so auch das ehemalige Weingut sowie der hier befindliche Winzerhof mit Weinpresse.
