Pieschen hat eine sehr wechselhafte Geschichte. 1292 wurde es erstmalig erwähnt. Der Name geht entweder auf den Ortsgründer “ Pecha “ zurück oder kommt aus dem altsorbischen und bedeutet “ sandige Gegend „.
Mit der Landwirtschaft, dem Obst- und weinbau konnten hier nur geringe Erträge erwirtschaftet werden.
Mehrere Brände sowie Kriegsschäden setzten dem Ort immerwieder zu. Von 1764 – 1995 gab es eine Fährverbindung zum Ostragehege.
Seit 1839 giebt es hier einen Bahnhof. Erst 1882 erfolgte der Anschluss per Tram.
Der Hafen , welcher 1859 hier entstand, lies das Viertel immer mehr zum Arbeiterviertel zu entwickeln. Es wurde eins ehr armes Viertel mit großer Luftverschmutzung. Deswegen wurden Pieschen 1897 nach Dresden eingmeindet. Zu DDR Zeiten gab es hier den Slogan “ Ruinen schaffen ohne Waffen „. Demzufolge wurde es 1991 zum 2. größten Sanierungsgebiet in Dresden.
