Distanz: 24,9 km
Anstieg: 490 m
Höhepunkte: Blick ins Fichtelgebirge und über den Frankenwald, Radspitz
Wegbeschaffenheit: Waldwege, enge Pfade, Straße, Wiesen, Schotterwege
Erreichbarkeit: Start und Ziel sind mit dem Bus zu erreichen aber sehr sporadisch.
Strecke: Presseck Marktplatz – Helmbrechtser Straße – Kreuzknock – ST 2211 – Elbersreuth – Faserkalkbruch – Köstenhof – Güldenstein – Schmölz – Reichenbach – Kreuzstein – Mittelberg – Radspitze – Fröhlichstein – Markgräfliche Höhe – Zeyern – Tannenweg – Eichbergstraße – Am Christusgraben – Berggasthof Zeyern
Wegmarkierung: roter Strich mit Schriftzug “ Frankenweg „
Unsichtbar und doch sichtbar
Nach einer kürzeren Nacht startete ich auf die nächste Etappe, die nicht so sehr mit Anstiegen versehen ist. Zunächst verließ ich den Ort über einen Weg über die Höhe um wieder nach Elbersreuth zu gelangen. Nun wanderte ich am Waldrand über einen teils sehr zugewachsenen Weg bergan. Kaum zu erkennen war der Weg wieder abwärts aber dank der guten Ausschilderung war auch dieser zu erahnen. Der unscheinbare Weg ging schließlich in einen Schotterweg über über welchen ich das Dorf Köstenhof erreichte. Von hier ging es teilweise unscheinbar aber zunehmend sichtbarer bergab nach Schmölz. Auf der anderen Talseite führte mich der Weg schließlich wieder über einen längeren Abschnitt bergauf. Oben angekommen verließ ich zunächst den Wald und erreichte Reichenbach.
Panoramen am Schotter
Kaum bemerkbar stieg der Weg beim Verlassen von Reichenbach an. Das Panorama oberhalb des Ortes war grandios. Trotz diesigen Wetters konnte ich den Ochsenkopf im Fichtelgebirge erkennen und auch der Döbraberg war wieder aufgrund der Kuppel gut zu finden. Weiter ging der Weg gut auffindbar leider über einen Schotterweg. Mit der Zeit war dies für mich ziemlich ermüdend. Abwechslung brachten dabei immer wieder die Wegabschnitte außerhalb des Waldes mit tollen Fernsichten wie zum Sattelberg. An diesem Tag hatte ich kurz vor der Radspitze noch einen sehr feuchten Abschnitt. Dank den Schuhen blieben die Füße aber trocken. Um aber das Trinken nicht zu vergessen nutze ich in Mittelberg an der Alm den Getränkeautomat bevor es die letzten Meter hinauf zur Radspitze ging. Vom Aussichtturm und Abflughang der Gleitschirmflieger konnte ich hinunter in die sich verändernde Landschaft unterhalb der Kante gucken. Wie ich sah, waren die nächsten Etappen nicht so Höhenmeter lastig. Von der Radspitze ging es nun über Schotterwege zunächst bergab und dann zur Markgräflichen Höhe wieder für einen kurzen Abschnitt hinauf. Von dort hatte ich leider keine Sicht. Nun ging es wirklich nur noch hinab, teils über unsichtbare Wege und überwiegend über Schotterwege bis nach Zeyern.
Fazit
Die Etappe des Frankenweges hatte viele schöne Aussichten und Wegabschnitte zu bieten. Letztere waren aber auch durch einen hohen Schotteranteil geprägt, was ich ermüdend fand. Die Radespitze lohnt sich aufjedenfall, was auch an der Menschenanzahl abzulesen war. Insgesamt war die Etappe gut aber auch anstrengend.
