Distanz: 24,9 km
Anstieg: 510 m
Höhepunkte: Hirschsprung, Höllental, Blicke bei Naila
Wegbeschaffenheit: Waldwege, enge Pfade, Straße, Wiesen
Erreichbarkeit: Der Startpunkt ist mit dem Zug zu erreichen. Am Ende fährt ein Bus
Strecke: Wanderdrehkreuz Untereichenstein – Hirschprung – Jungfernsteg – Panoramastraße – Blechschmidtenhammer – ehemaliger Bahnhof – Selbitzmühle – Höllentalstraße – Wasserkraftwerk Höllental – Hölle – Humboldtstraße – Birkenweg – Marxgrün – Mühlweg – Lichtenberger Straße – Nailaer Straße – Frankenwaldstraße – Christusgrün – Pechreuth – Zum Kugelfang – Am Kalkofen – Kronacher Straße – Schottenhammer – Culmnitzhammer – Schwarzenbacher Straße – Poppengrüner Straße – Culmnitz
Wegmarkierung: roter Strich mit Schriftzug “ Frankenweg „
Start des Abenteuers am Wanderdrehkreuz
5 Fernwanderwege ( Rennsteig, Kammweg, Fränkischer Gebirgsweg, Frankenwaldsteig und Frankenweg ) haben ihren Start – bzw Endpunkt am Wanderdrehkreuz in Untereichenstein. Hier began für mich der Frankenweg an der Selbitz. Aus dem Flusstal führte mich der Frankenweg stetig bergan. Der Weg wechselte dabei zwischen breiten Forstweg und zugewachsenen Pfad ab. Kurz vor dem Abstieg des Frankenweges zurück ins Selbitztal, machte ich einen Abstecher zum Hirschprung. Der Hirsch wurde, wie ich später erfuhr leider mutwillig zerstört, so blickte ich nur ins Selbitztal. Nun ging es hinunter ins Höllental, vorbei am ehemaligen Bahnhof erreichte ich schließlich den Talweg, der hier ein breiter Forstweg ist. Immer am fluß entlang führt der Weg auch am Wasserkraftwerk vorbei. Sonntags kann man hier einen Geysir für die Besucher bewundern. Weiter ging es für mich durch das malerische Tal bis zum Ort Hölle. Hier wechselte ich die Flußseite und wanderte etwas oberhalb entlang nach Marxgrün.
Bäume im Frankenwald – Na sowas
In Marxgrün angekommen, stieg mir der Geruch von Bratwürsten in die Nase. Hier konnte ich unschwer weiterwandern und machte eine Mittagsrast bei leckeren Bratwürsten bei Hönl’s Imbiss. Gestärkt ging es für mich nun auf die letzten Höhenmeter. Auf der anderen Straßenseite verließ ich allmählich den kleinen Ort und wanderte zunächst an einer Wiese entlang leicht aufwärts. Schon bald führte mich der Weg direkt in den Wald, den ich für längere Zeit nicht verlassen habe. Abwechslungsreich war hier der Weg über Waldwege und federnde Pfade allemal und durch die Atmosphäre im Wald auch besonders schön. Dabei kam ich durch die Ortschaft Christusgrün, wo in der Nähe der Heißluftballon vom Fluchtversuch aus der DDR landete . Schließlich trat ich aus dem Wald und der Blick eröffnete sich auf naila, wo ich mich nun unaufhaltsam näherte. Zunächst ging es bergab, dann durch das Gewerbegebiet. Nach dem Überqueren der Bundesstraße wurde der Weg wieder natürlicher. hier lief ich viel auf Feldwegen entlang. Schließlich erreichte ich Culmnitz, wo meine 1. Etappe endete.
Fazit
Die 1. Etappe des Frankenweges im Frankenwald gefiel mir sehr gut. Viele Wege führten mich durch den Wald und auch die eine oder andere Aussicht waren dabei. Gerade das Naturerlebnis kennzeichnen die Etappe. Die Wege sind überwiegend leicht zu gehen, doch sind teilweise sehr zugewachsen. Für den Abstecher zum Hirschsprung ist jedoch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.
