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Wandern in der Sächsischen Schweiz: Stille Gründe und Lilienstein

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Distanz: 13,4 km
Anstieg: 480 m
Höhepunkte: Stille Gründe, Aussicht Kurz Heinicke Hütte, Lilienstein
Wegbeschaffenheit: Waldwege, Bergpfad, Stufen und Leitern
Erreichbarkeit: Der Start und Zielpunkt sind mit der S – Bahn zu erreichen. In beiden Orten gibt es kostenpflichtige Parkplätze.
Strecke: Bahnhof Wehlen – Fähre Wehlen – Elbradweg – Mennickestraße – Schwarzberggrund – Schwarzbergaussicht – Schanzenweg – Stille Gründe – Griesgrund – Haldenweg – Kurz Heinicke Hütte – Wehlener Weg – Rathen – Kottesteig – Lottersteig – Kirchweg – Nordaufstieg Lilienstein – Lilienstein – Rundweg Lilienstein – Südabstieg Lilienstein – Ebenheit – Halbestadt – Fähre Königstein

Abseits der bekannten Wege

In Wehlen starteten schon einige Wanderungen von mir. Diesmal ging es wieder mit der Fähre über die Elbe nach Stadt Wehlen. Von dort folgte ich dem Malerweg zunächst an der Elbe entlang und dann stetig aufsteigend zur Schwarzbergaussicht. An einer Lichtung kurz hinter dieser, bog ich nach rechts in den Bergpfad ab und verließ somit den Malerweg. Zunächst verlief der Weg angenehm zu gehen durch den Wald. Bald schon tat sich der erste Blick auf die Elbe von der oberen Abbruchkante der ehemaligen Steinbrüche auf. Hier sollte man aufjedenfall schwindelfrei sein. Über steile Passagen abwärts über eine Leiter und Engstellen verläuft hier der Weg durch die Stillen Gründe. Ein abenteuerlicher aber gut zugehender Pfad mit tollen Ausblicken auf Wehlen und die Elbe. Am unteren Ende des Grießgrundes verlief der Weg über den Haldenweg weiter nach Rathen. Kurz vor dem Ort an der Kurt Heinicke Hütte kann man toll auf einer Bank mit Blick nach Rathen rasten, bevor man weiter durch Rathen wandert.

an der oberen Abbruchkante der ehemaligen Steinbrüche
Felsformationen die an das Zittauer Gebirge erinnern
Kurt Heinicke Hütte – idyllisch und ruhig gelegen

Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz

In Rathen sah man schon das nächste Ziel der Wanderung, den Lilienstein. Entlang der Elbe wanderte ich über den Kottesteig zur Lottersteighütte. Hier ging es nun weg von der Elbe über den Lottersteig allmählich hinauf zur Ebenheit. Vorbei an einem kleinen Gedenkort von einem Arbeits – und Internierungslager näherte ich mich nun dem Nordaufstieg des Liliensteines. Nachdem ich den Schildern nach rechts folgte began der Aufstieg über Felsen, Leitern und Wurzeln. Es lohnt sich immermal zu pausieren und in Richtung Brandmassiv zu blicken. Oben gibt es einen schönen Rundweg mit vielerlei Aussichtsmöglichkeiten in sämtliche Richtungen. Man kann nach Rathen und Königstein blicken aber auch nach Bad Schandau. Der Lilienstein ist quasi das Zentrum der Sächsischen Schweiz. Auch am Abstieg gibt es nochmal letzte Möglichkeiten für einen Blick in Richtung Rathen. Ziemlich kontinuierlich geht es bergab über Wurzeln bis zum Waldrand. Hier folgte ich der Allee über das Feld. Begleitet wurde ich von einem tieffliegenden Eurofighter. Links der Gaststätte ging es ziemlich steil bergab zum Fähranleger Königstein, wo die Wanderung endete.

Blick vom Lilienstein nach Bad Schandau und zu den Schrammsteinen
Die Festung thront am anderen Elbufer

Fazit

Schöne Wege, Natur, Felsen und Aussichten findet man auf dieser Wanderung . Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind gerade in den Stillen Gründen angebracht . Obwohl die Strecke verhältnismäßig kurz ist , sollte man genügend Zeit einplanen um die Schönheit der Sächsischen Schweiz auf diesem Abschnitt gebührend zu genießen.

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