Allgemein, Halbtagestouren, Landkreis Sächsische Schweiz, Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge, Wandertouren

Zum Balkon der Sächsischen Schweiz

Distanz: 14,7 km
Anstieg: 260 m
Höhepunkte: Hohnstein, Ritterstiege, Gautschgrotte, Brandaussicht, Schulzengrund, Polenztal, Schindergraben
Wegbeschaffenheit: Stufen, Waldwege, Pfade und Stufen
Erreichbarkeit: Diese Wanderung startet in Hohnstein am Parkplatz “Eiche “. Der Parkplatz kostet 5 € am Tag. Dieser ist auch sehr gut mit der ÖPNV zu erreichen.
Strecke: Parkplatz ” Eiche ” in Hohnstein – Rathausstraße – Bärengarten – Ritterstiege – Aussichtspunkt Burg Hohnstein – Ritterstiege – Halbenweg – Gautschgrotte – Halbenweg – Diebshöhle – Räumigtweg – Rundweg – Brandstraße – Brand Baude – Brandstraße – Schulzengrund – Polenztalweg – Walthersdorfer Mühle – Polenztalweg – Polenztalweg – Schindergraben – Bärengarten – Schindergraben – Bärengarten – Burgweg – Schulberg – Pechhüttenweg – Rathausstraße – Parkplatz ” Eiche ” in Hohnstein

Schönheiten in Hohnstein

Die Stadt Hohnstein ist wegen der Kasperpuppe bekannt. Sie eignet sich aber auch ideal für Wandertouren im Polenztal oder auf dem Brand. So startete ich auf dem Parkplatz ” Eiche ” meine Wanderung zur Brandaussicht. Zunächst folgte ich der Rathausstraße bis Selbigen. Gleich darauf bog ich links ab und wanderte bergab in Richtung Bärengarten. Nach Betreten des Waldes erkennt man schon die Mauerreste. Früher wurden hier tatsächlich Bären für die Jagd gehalten. Am Felsen erkannte ich ein paar Stufen die hinauf führten. Diese nahm ich in Angriff . Achtung dieser Abstecher erfordert Trittsicherheit und ein wenig Kletterkenntnis. Über verschiedene in den Fels gehauene Stufen erklomm ich die Höhe. Oben wurde ich von einer Bank und einen wunderbaren Blick auf die Burg Hohnstein überrascht. Die Burg hat eine sehr wechselvolle Geschichte hinter sich. Sie war unteranderem früher die größte Jugendherberge Deutschlands aber leider auch Konzentrationslager. Heute ist sie wieder Jugendherberge. Nach dem ich wieder die Mauern des Bärengartens erreichte, setzte ich den Weg in Richtung Brandaussicht fort.

Hohnsteiner Kasper
Stufen zur Aussicht auf Burg Hohnstein

Blick auf Burg Hohnstein

Über die Gautschgrotte zur Brandaussicht

Nun folgte ich über das Brandgebiet dem Malerweg. Auch wenn es hier 2022 nicht gebrandt hat, leidet sich der Name von früheren Waldbränden ab. Vorbei an imposanten Felswänden schlängelt sich der Weg oberhalb des Polenztales entlang. Schon nach kurzer Zeit erreichte ich den Abzweig zur Gautschgrotte, den ich nur empfehlen kann. Aufgrund des trockenen Wetters, tropfte leider kein Wasser herunter. Im Winter führt dies zu illustren Eisgebilden. Im Anschluss daran ging es unverändert auf dem Halbenweg weiter. Der Weg schlängelt sich in weiten Kurven bis zur Diebshöhle. Von hier geht es zunächst leicht ansteigend weiter. Nachdem ich kurz hintereinander zweimal rechts abbog, folgte ich dem Weg entlang einer kleinen Lichtung. Auf einem breiteren Waldweg ging es nun bis zur Brandstraße. An deren Ende erwartete mich die Brandbaude mit der umfassenden Brandaussicht. Diese reicht von der Bastei zur Rechten über die Bärensteine, den Lilienstein bis hin zu den Schrammsteinen.

In der Gautschgrotte
Brandaussicht in Richtung Rathen und Bärensteine

Hafersäcke und der Schulzengrund

Nachdem ich mich am Wegesrand in der Brandbaude ernährt hatte, bog ich am Ziegengehege in Richtung Brandstufen ab. Kurz darauf zweigt nach links ein Pfad zu der ” Hafersack”- Aussicht ab. Hier war ich völlig alleine und konnte in Richtung Schöna blicken. Direkt vor mir blickte ich auf die Felsformation, welche an Säcke erinnert. Daraufhin ging es zurück zur Brandstraße. Dieser folgte ich ein kurzes Stück in Richtung Hohnstein. Nach einer kurzen Wegstrecke bog ich links ab und erreichte nun den Schulzengrund. Dieser überraschte mich mit beeindruckenden Felsen, an denen ich nun hinab in Richtung Polenztal wanderte. Über Stufen und Wurzeln stieg ich stetig bergab. Allmählich sah man schon das Glitzern der Polenz durchschimmern. An der Polenz bog ich zunächst links ab und überquerte unterhalb der Waltersdorfer Mühle den Fluss.

Blick von der Hafersäcke – Aussicht
Hafersäcke und Tiefer Grund
Im Schulzengrund
Imbiss ” Waltersdorfer Mühle “

Durch das Polenztal nach Hohnstein

Dem Flusslauf folgte ich nun aufwärts. Diese Strecke absolvierte ich bereits bei meiner Gamrigwanderung. Das Plätschern des Flusses , die Felsen im Fluss und an den Seiten lassen die Zeit wie im Fluge vergehen. Vor der Polenztalschänke überquerte ich die Polenz und erreichte den Schindergraben. Der idyllische Pfad führte mich allmählich über mehrere Brücken bergauf. Der Torbogen, den ich passierte gehört ebenfalls zum Bärengarten. Nach dem letzten kurzen Anstieg war ich fast wieder in Hohnstein. Kurz vor den ersten Häusern der Stadt bog ich unterhalb der Burg links ab und folgte dem Weg und Wiesenpfad bis zur Straße nach Hohnstein. Diese querte ich , lief den Schulberg hinauf und erreichte schließlich wieder das Rathaus. Von diesem ging es wieder zurück zum Parkplatz ” Eiche ” .

An der Polenz
Nach Hohnstein über den Schindergraben
Torbogen des Bärengartens

Fazit

Eine sehr abwechslungsreiche und schöne Wanderung absolvierte ich. Schöne Felsen, Aussichten und tolle Wegabschnitte kennzeichnen diese Rundwanderung. Auf dem Weg gibt es 2 Einkehrmöglichkeiten, somit ist die Runde für jeden Wanderer gut geeignet.

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