Distanz: 11,9 km
Anstieg: 1310 m
Höhepunkte: Panoramablicke im Wildental, Fiderepasshütte, Warmatsgrundtal, Kanzelwand
Wegbeschaffenheit: im Tal breite Wege, sonst Bergpfade mit Wurzeln und Geröll. Trittsicherheit unbedingt erforderlich
Erreichbarkeit: Der Start ist mit dem Bus von Mittelberg zu Erreichen. Am Ziel fährt die Kanzelwandbahn hinab.
Strecke: Mittelberg Schwendle – Schwendlestraße – Güterweg Wildental – Innere Wiesalpe – Fluchtalpe – Fiderepasshütte – Wanderweg 446 – Krumbacher Höhenweg – Kanzelwand – Kanzelwandbergstation
Im Wildental
Entspannt startete ich am Parkplatz am Ausgang des Wildentales meine Wanderung. Über den breitn Weg wanderte ich hinein ins Wildental. Besonders schön sind hier die Schafsköpfe zu sehen. Unterhalb dieser befindet sich der Wasserfall, dem ich mich nun annähere. Die innere Wiesalpe lasse ich links liegen und wandere weiter auf das Massiv zu bis zur Fluchtalpe. Unterhalb der Alpe genoß ich nochmal den Ausblick auf den Wasserfall bevor nun der Anstieg zur Fiderepasshütte beginnt.
1. anstregender Anstieg zur Fiderepasshütte
Von nun an gibt es bis zur Hütte für mich nur die Richtung nach oben aber dies war für mich sehr abwechslungsreich. Zunächst ging es über Steine und Wurzeln nach oben, dann durch einen dichten Wald und wieder hinaus über eine Wiese in die nicht bewaldete Zone. Hier lohnt es sich immermal umzublicken und das Panorama zu genießen und den Puls zu beruhigen. Abzweige nach rechts zu verschiedenen Alpen gibt es auch und laden zu einem Rundweg am Wasserfall ein. Ich hatte hier das Glück, dass ich die Materialseilbahn in Funktion sah. Felsig ging es nun weiter. Kurz vor der Hütte ging es nochmal über Serpetinen und Felsen nach oben. Die Hütte erreichte ich nach ungefähr 3 Stunden und pausierte.
Wanderung in Deutschland
Nach dem ich in Österreich gegessen habe, setzte ich meinen Weg in Deutschland fort und es ging abwärts- Vielleicht ist es besser den Weg aufwärts zu gehen. Es gab Passagen wo man unbedingt trittsicher sein muss wegen des Gerölls. Im unteren Teil des Warmatsgrundtales wurde der Weg leichter und ebener aber auch hier muss man aufpassen wo man hintritt. An einer Alm setzte ich den Weg nach links fort. Am Hang ging es hier über einen schmalen Pfad entlang. Teils überquerte man Geröllabgänge und ich musste vorsichtig sein. Der Ausblick in das Tal war aber atemberaubend. Nun zweigte der Weg nach links ab und der letzte Aufstieg begann. Zunächst ging es wieder entlang von Sträuchern bergauf und später dann über Geröll und Felsen. Nach einer Rechtskurve ging es fast geradeaus bis zum Abzweig zum Kanzelwandgipfel, den ich auch noch bestieg, bevor es nach Österreich ging.
Abstieg und Fazit
Vom umfassenden Gipfelblick auch auf denn Fellhorngrat konnte ich nicht genug haben aber stieg dann wieder hinab und überquerte die Grenze nach Österreich. Von hier ging es nun am Kletterzustieg vorbei die Treppen hinunter zur Gipfelstation der Kanzelwandbahn, die mich wieder hinunter ins Kleinwalsertal brachte.
Die Wanderung ist durch die Anstiege anstrengend und erfordert viel Kondition und Ausdauer. Auf den Wegen ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Ausblicke , Natur und Gipfel hat die Wanderung genug zu bieten.
