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Kleinwalsertal Wandertouren

Rund um den Widderstein

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Distanz: 16, km
Anstieg: 950 m
Höhepunkte: Bärgunttal, Widderstein, Gemsteltal
Wegbeschaffenheit: breite Wege in den Täler, steil ansteigend über Serpentinen auf Pfaden im Bärgunttal, steile, schottrige Passagen im Gemsteltal
Erreichbarkeit: Der Start ist mit dem Bus zu erreichen. Das Ende ist variabel mit Bushaltestellen gestaltbar.
Strecke: Baad – Bärgunttal – Panoramaweg – Alpe Widderstein – Bärgunt Hütte – Bärgunttal – Hochtannbergpass – Hochalpehütte – Seekopf – Widdersteinhütte – Gemstelpass – Obere Gemstelalpe – Gemsteltalklamm – Hintere Gemstelalpe – Breitachweg – Tonis Gemstelalpe – Helgenweg – Bödmerstraße – Bushaltestelle Helgenweg

Entspannter Beginn im Bärgunttal

Direkt am Kreisverkehr steige ich aus dem Bus aus und wandere über den Parkplatz bis zur ersten Brücke über die Breitach.Nun befinde ich mich bereits im Bärgunttal. Gemütlich steigt hier der breite Forstweg an. Zur Zeit ( Juli 2026) ist der Talweg gesperrt und man wandert über den Panoramaweg in Richtung Bärgunt Hütte. Dadurch steigt man nochmal kurz an hat aber die Möglichkeit an einer Alpe nochmal zu pausieren. Nach circa 35 Minuten erreiche ich die Bärgunthütte, die für ihren lauwarmen Käsekuchen bekannt ist. Ich wandere jedoch weiter in den Wald hinein. Nachdem ich entspannt am Bach entlang wanderte, steigt der Weg nun an.

Bärgunt – Hütte
Wandergebiet Baad

Zur Widdersteinhütte

Der Anstieg erfolgt zunächst schön durch einen Wald über Wurzeln und am Bach entlang. Es bieten sich genung Möglichekiten sich mal auf einem Fels auszuruhen. Verlässt man den Wald geht es zunächst entspannter weiter. Es eröffnet sich ein Blick zurück nach Baad und zum markanten Walmendinger Horn. Entlang des Baches steigt der Weg nun schottrig weiter bergan. Durch ein lichten Wald erreicht man nach einigen Kehren nun die Passhöhe und erblickt den Widderstein. Am Pass hält man sich links und ich stieg nochmals kurz aufwärts. Der Weg führt jetzt leicht bergauf und bergab, über Geröllfelder und an einem See vorbei bis zur Widdersteinhütte. Die Fahne erblickte ich circa 30 Minuten vor dem Erreichen der Hütte. Hier machte ich eine ausgiebige Pause.

Blick zum Walmendinger Horn vom Bärgunttal aus
Blick auf den Widderstein
Essen und Panorama auf der Widdersteinhütte

Abstieg ins Gemsteltal

Weiter geht es nun für mich in Richtung Gemstelpass. Hier biege ich nach links ab und beginne den Abstieg ins Tal. Gerade zu Beginn muss man aufpassen wo man hintritt. Über loses Gestein geht es hier nach unten. Teilweise über Serpentinen steige ich begleitet von dem Bergpanorama immer weiter abwärts. Die Obere Gemstelalpe lasse ich aus und betrete den Wald, welcher mich in die Klamm bringt. Dies war für mich eine der schönsten Abschnitte der Wanderung. Ich blickte vor der Klamm auf den Gemstelwasserfall. Ein schöner Ort. Hinter der Klamm wanderte ich über groben Schotter bergab. Dies war teilweise ermüdend und rutschig. An der Hinteren Gemstelalpe nach dem Erreichen des Tales kehrte ich schließlich ein letztes Mal für eine kurze Pause ein.

Gemstelwasserfall

Am Wasser entlang

Nach der Pause ging es nun entspannt weiter das Gemsteltal hinab. Da ich noch gut drauf war, überquerte ich den Bach und wanderte rechts entlang des Baches in Richtung Breitach. Hier steigt der Weg kaum noch ab und es ist für jedermann gut schaffen. Der breite Weg kann auch mit dem Kinderwagen bewältigt werden. Ich hielt mich rechts und wanderte noch entlang der Breitach. Immerwieder konnte ich zwischen den Bäumen auf sie blicken. An einer Straße überquerte ich diese und wanderte bis zur nächsten Möglichkeit links an ihr entlang. Nun nahm ich den Weg nach oben und wanderte ich langgezogenen Serpentinen bis zur Hauptstraße. Dort bog ich nach rechts bis zur nächsten Bushaltestelle ab.Hier endet meine Widdersteinumrundung.

Weg am Gemstelbach
schöne Waldwege

Fazit

Diese Wanderung ist eine Bergwanderung. Trittsicherheit und Kondition sind erforderlich. Der Anstieg im Bärgunttal braucht Ausdauer. Beim Abstieg ins Gemsteltal sollte mana ufpassen wo man hintritt . Ab und zu rutscht man auch kurz. Im Tal der Weg ist einfach zu gehen und es gibt genug Einkehrmöglichkeiten. Getränke sollte man trotzdem genug mithaben.

Von patriclife

Ich bin gern draußen in der Natur und in Städten unterwegs um Neues zu entdecken.

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