Distanz: 15 km
Anstieg: 300 m
Höhepunkte: Aussicht vom Kahleberg, Großer Galgenteich, Weg an der Roten Weißeritz
Wegbeschaffenheit: Forstwege, Pfade ( teils steinig), Waldwege
Erreichbarkeit: Am Startpunkt in Schellerhau befindet sich die Bushaltestelle “ Stephanshöhe „, ein Parkplatz sowie das Ahorn Hotel Altenberg
Strecke: Ahorn Hotel Altenberg – Julius Schmidt Steig – Zechenweg – Landweg – Alte Zinnstraße – Pöbelknochen – Schneise 28 – I Flügel – Kahleberg – Kahleberg Baude – Wanderpfad – Neuer Quergraben – Zaunhäuser Weg – Galgenteiche – Viehtriftweg – Geisterweg – Pfad an der Roten Weißeritz – Schellermühlenweg – Mühlenweg – Matthäusweg – Ahorn Hotel Altenberg
Der 1. 8000er ruft
Direkt am Hotel startete ich nach der Übernachtung meine Wanderung. rechts vom Hotelgebäude führt dazu eine Treppe nach oben. Nach einem kurzen knackigen Anstieg erreicht man schon den Gebirgskamm. An der Kreuzung mit Bank biegt man nach links ab und kann bis nach Böhmen blicken. Ein beeindruckender Blick. Weiter geht es durch Waldstücke und über Wiesen mit Blick zum Kahleberg, dem höchsten Berg im sächsischen Osterzgebirge. Nach dem man am Waldrand entlang gewandert ist, biegt man halblinks ab um über eine Wiese wieder auf einen Feldweg zu gelangen. Nun geht es rechterhand weiter auf einem breiten Forstweg. Nach dem Abzweig zum unscheinbaren Franzosengrab, biegt man links ab und dann die dritte Möglichkeit nach rechts um über einen Weg den Pöbelknochen zu erreichen. Der 1. 8000er auf dieser Wanderung ist nun erreicht.
Die Aussichten werden schöner
Nach dem man sich nun an der Aussicht auf die Baumstämme satt gesehen hat, wandert man weiter hinab und biegt an der nächsten Möglichkeit nach links ab. Schon bald erreicht man nun die Schneise 28, der man nach rechts folgt. Dieser eintönige Weg begleitet den Wanderer nun stetig bergan. Man überquert die Straße nach Altenberg und gewinnt weiter an Höhe. Nach einer dreieckigen Schutzhütte biegt man nun nach rechts ab und folgt für ein kurzes Stück den schottrigen Weg. Nach links weißt nun ein kleines Schild zum Kahleberg. Der Pfad ist hier sehr steinig und man überquert hier den Kahleberg ohne dass man es merkt. Kurz vor der Baude kann man die Aussicht über das Steinmeer und das Osterzgebirge mit dem Geisingberg und den Galgenteichen genießen. Wer möchte, kann an der Baude lecker speisen.
Nach den Gipfel kommt das Wasser
Gestärkt hält mans ich rechts der Baude auf dem kleineren Weg und wandert diesen bis zum ersten Abzweig nach links. Hier beginnt nun ein schöner Pfad, der über die verschiedenen Schneisen, durch den Wald hinunter führt. Am Quergraben verlässt man diesen und biegt nach rechts ab . Kurz darauf folgt eine Brücke, die man überquert und dann nach links weiterläuft. Linkerhand zweigt dann ein schöner Weg am Kanal entlang. Nach dem man nun die Straße überquert hat, erreicht man die Galgenteiche, zwischen denen man nun hindurch geht. Kurz nach dem Ende des Kleines Galgenteiches, verlässt man den Damm und geht unterhalb der Teiche entlang. Nach einiger Zeit verlockt linkerhand ein Weg zum Neuen Galgenteich, der einen Abstecher wert ist. Hier kann man zum Kahleberg hinauf blicken. anschließend geht es immer geradeaus weiter bis man die Schinderbrücke erreicht. Diese musste nach dem Bau des damaligen Hotels Stephanhöhe neu gebaut werden, da die Lasten zu groß waren.
Entlang der Roten Weißeritz
Nun folgt man bis zum ersten Abzweig nach links dem Geisterweg. Man sieht dort schon eine kleine Brücke. Danach hält man sich rechts und wandert nun entlang der Weißeritz und überquert diese hin und wieder. Der Abschnitt ist eine der schönsten auf der gesamten Wanderung. Auf tolle Hinweistafeln für Kinder erfährt man dabei auch noch wissenswertes zum Bergbau und Wald. So bald man die Straße erreicht, verlässt man nun das Tal der Weißeritz. Man steigt links nach oben und nimmt den ersten Abzweig nach rechts. Über den Mühlenweg geht es stetig nach oben, begleitet von tollen mit der Kettensäge geschnitzten Tieren. Zwischen den Wiesen hindurch nähert man sich nund er Kirche in Schellerhau. Kurz darauf erreicht man auch das Hotel und die Bushaltestelle.
Fazit
Diese Wanderung ist trotz der Höhenmeter gut zu bewältigen. Die Anstiege sind länger und somit nicht so anstrengend. Viele breite Forstwege können eintönig wirken. Das Tal der Roten Weißeritz hingegen ist sehr abwechslungsreich.

4 Antworten auf „Auf den Kahleberg und durch das Tal der Roten Weißeritz“
Schöne Tour. Ungefähr ähnlich bin ich sie im Winter auf Langlauflatten gegangen.
Bestimmt auch im Winter eine sehenswerte Tour im Schnee.
Schön beschrieben – man kriegt richtig Lust, diese Wanderung auch mal zu machen. 🙂
Gern 🙂 Altenberg ist eine tolle Wandergegend.