Distanz: 9 km
Anstieg: 190 m
Höhepunkte: Rhododendron am Hutberg ( Blüte im Mai/Juni), Ausblicke vom Hutberg, Steinbruchsee, Schneewitchensiedlung
Wegbeschaffenheit: Wald- und Feldwege, Pfade, teilweise Straße
Erreichbarkeit: Der Bahnhof Kamenz ist mit der Bahn und Bussen gut zu erreichen. Ein Parkplatz befindet sich dort auch. Alternativ kann man auch am Parkplatz Hutberg starten.
Strecke: Bahnhof Kamenz – Bahnhofsstraße – Königsbrücker Straße – Hutbergweg – Rhododendronpark Hutberg – Hutberg – Hutbergturm – Hutbergbühne – Weg nach Lückersdorf – Lückersdorf – Hutbergblick – Kamenzer Straße – Waldweg – Pfad Steinbruchsee – Steinbruchsee – Steinbrecher – Joliot Curie Siedlung – Langer Berg – Mauerschleuse – Weinbergstraße – Bahnhof Kamenz
Blütenmeer zu Beginn
Zunächst wandert man vom Bahnhof leicht ansteigend zum Kreisverkehr hinauf. Hier überquert man die Bahnstrecke am Tunnelportal. Der einzige Tunnel, den die Bahnlinie auf der Strecke hat. Am Kreisverkehr nimmt man die erste Möglichkeit nach rechts und wandert nun vorbei an der Kirche in Richtung Hutberg. An einem sowjetischen Ehrenmal biegt man nach links ab und wandert nun bergab zum Hutberg. Es bieten sich hier mehrere Möglichkeiten an nach rechts abzubiegen und über gewundene Wege zum Gipfel zu kommen. Gerade in der Blütezeit der Rhododendron ist dies ein Paradies. Oben am Hutberg angekommen empfiehlt sich ein Besuch des Lessingturmes, welcher für den Ausblick nochmal erhöht wurde. 1 € beträgt der Eintritt, der am Drehkreuz gezahlt wird. Von oben hat man einen umfassenden Ausblick auf die Westlausitz.
Weite Blicke über das Land
Vom Hutberg folgt man nun der “ roten Strich “ Markierung bis nach Lückersdorf. Dabei kommt man an der Hutbergbühne vorbei und wandert dann hinab. Hier blickt man linkerhand ins Oberlausitzer Bergland. Ein toller Ausblick der Lust zum Wandern macht. Allmählich erreicht man nun Lückersdorf. Hier hält man sich rechts und läuft am Dorfrand entlang. Hier folgt man nun der Kamenzer Straße aus dem Ort hinaus. Nach einer Rechtskurve folgt man nun dem Weg nach links. Hier kann man nochmal zum Hutberg zurückblicken. Hier wandert man nun geradewegs in den Wald hinein und folgt dem breiten Weg. Nach einer Linkskurve wandert man zunächst geradeaus, bis sich rechts ein absteigender etwas zugewachsener Weg auf tut. Hier biegt man scharf rechts ab um auf einem kleinen Pfad weiter zu wandern. Hier erreicht man nun den Steinbruchsee und fühlt sich wie im Paradies. Bei der Wanderung traf ich einige Badegäste.
Kurzbesuch bei Schneewittchen
Der Weg am Steinbruchsee nähert sich nun der Hauptstraße, die man nach einem kurzen Anstieg erreicht. Diese überquert man vorsichtig und wandert nach rechts weiter und läuft dann an den Gärten entlang nach links. Hier tritt der Weg wieder in den Wald ein, den man nun bis zur Ruine des ehemaligen Steinbrechers folgt. Einige Zeit hinter der Ruine biegt der Weg scharf rechts ab und geht nun am Waldrand entlang. An einer Bank biegt man nun nach rechts ab und wandert in die Joliot Curie Siedlung . Hier läuft man gerade hindurch . Nach dem man den Anstieg bewältigt hat, führt der Weg in einem Bogen hinab. man überquert nun eine straße und erblickt zur Rechten schon die kleinen Häuser der Schneewittchensiedlung. Um die Wohnungsnot nach dem ersten Weltkrieg zu lindern, wurdend iese für arme Leute errichtet. Was heute mit den Häusern geschehen soll weiß nur der Investor. Direkt hinter den Häusern biegt man nach rechts ab und wandert durch die Mauerschleuse, ein langer dunkler Fußgängertunnel. Dahinter biegt man wieder nach rechts ab und erreicht schließlich wieder den Bahnhof Kamenz.
Fazit
Diese Wanderung ist sehr abwechslungsreich. Zu Beginn begeistern die Rhododendron, dann der Ausblick zum Hutberg und die Weitblicke ins Oberlausitzer Bergland. Der Steinbruchsee ist ein wahres Kleinod. Die Wege sind teilweise etwas schwieriger zu finden, so dass man schon Wandererfahrung besitzen sollte.
