Distanz: 19,3 km
Anstieg: 630 m
Höhepunkte: Flößersteig, Kuhstall, Kipphornaussicht, Schmilka
Wegbeschaffenheit: Waldwege, enge Pfade, Felsen, teilweise Trittsicherheit erforderlich
Erreichbarkeit: Der Startpunkt Bad Schandau sowie Schmilka sind mit Bus und Bahn gut erreichbar.
Strecke: Marktplatz Bad Schandau – Kirchstraße – Basteiplatz – Kurpark – Badallee – Pflanzengartenweg – Flößersteig – Hartung Promenade – Flößersteig – Unterer Steinbruchweg – Kirnitzschtalstraße – Lichtenhainer Wasserfall – Kuhstallstraße – Kuhstall – Fremdenweg – Unterer Fremdenweg – Reitsteig – Fremdenweg – Großer Winterberg – Winterbergstraße – Kipphornaussicht – Winterbergstraße – Erlsgrund – Bergsteig – Schmilka – Bushaltestelle Schmilka Grenzübergang
Wegmarkierung: roter Punkt
Auf den Wegen der Flößer
Zentral auf dem Markplatz beginnt in Richtung Kirche die nächste Etappe auf dem Rundweg Meißen – Schmilka. Über die Kirchstraße erreicht man rechter Hand das Kurgelände. HIer im Kurpark beginnt der Flößersteig. Unterwegs begegnet man vielen informativen Tafeln zum Flößerwesen. Zunächst geht es rechterhand der Kirnitzsch entlang. Nach dem man die Klinik passiert hat, überquert man den Fluss und läuft zunächst an der Straße entlang , bis der Weg links nach oben führt. Etwas oberhalb der Straße begleitet von Felsen verläuft der Weg hier gemütlich. Man kommt vorbei an der Dorfbachklamm. An der Ostrauer Mühle wechselt man nun die Flusseite. Den Ausdruck schwierig auf dem Flößersteigschild sollte man hier Ernst nehmen. Es gab einige Passagen, da musste man klettern und der Fels war rutschig. Oberhalb des Campingplatzes geht es zunächst weiter bevor man wieder direkt am Fluss entlang läuft. Idyllisch ist der Weg hier genauso wie teilweise anstrengend. Mal näher, mal etwas oberhalb des Flusses geht es hier entlang. Ein naturgenuss erlebt man hier begleitet von dem Quietschen der Straßenbahn. Kurz vor dem Lichtenhainer Wasserfall läuft man nun an der Straße entlang.
Bergauf
Am Lichtenhainer Wasserfall geht es über den Parkplatz und dann über die Steinbrücke bergauf in Richtung Kuhstall. Zunächst über einen schmaleren Weg, erreicht man bald die Kuhstallstraße, die stetig ansteigend bis zum größten Felsentor in der Sächsischen Schweiz führt. Über die Himmelsleiter kann man auf den Kuhstall aufsteigen. Dies habe ich bereits auf dem Malerweg gemacht. Vom Kuhstall geht es die Schlucht hinunter und über eine Eisenleiter auf den Fremdenweg. Dieser führt gemütlich durch den Wald und man erblickt stellenweise den kleinen Winterberg. Nach dem man eine größere Kreuzung überquert hat, steigt der Weg weiter an und geht in unzählige Treppenstufen über. Hier lohnt es sich auch mal umzublicken um auf den Kuhstall zurückzublicken. Oben angekommen wandert man weiter bis zur Panoramaaussicht auf den Winterstein.
Jetzt gehts fast nur noch bergab
Auf Pflasterwegen windet sich der Weg nun in weiten Kurven noch etwas nach oben . Beim Erreichen des Reitsteiges wandert man nun nach links um die letzten Höhenmeter zum Großen Winterberg zu bewältigen. Oben angekommen hat man keine Aussicht aber die Möglichkeit an der Hütte etwas zu sich zu nehmen oder sich über den Nationalpark zu informieren. Über die Straße geht es nun nach unten. Man passiert einen Teich und erreicht nach einiger Zeit den Abzweig zum Kipphorn. Die Kipphornaussicht ist unbedingt zu empfehlen, denn hier kann man in die Böhmische Schweiz aber auch elbabwärts zu den schrammsteinen und dem Lilienstein blicken.
Grenzerfahrung
Nun geht es zurück auf die Straße, welche sich im weiteren Verlauf in Kehren nach unten windet. In den Kehren berühert man tschechisches Staatsgebiet. Teilweise fallen ein die Grenzsteine auf. Man entfernt sich nun wieder der Grenze und biegt vom Weg in den Erlsgrund ab, der zum Ende nochmal sehr natürlich zu durchwandern ist. Nach links geht es nun den ziemlich steilen Bergsteig hinunter, der gerade bei Nässe eine hohe Rutschgefahr aufweist. Nun erreicht man Schmilka an der Schule und hat hier mehrere Möglichkeiten für eine Rast. Gleich dahinter endet die letzte rechtselbische Etappe des Wanderweges Meißen – Schmilkas.
Fazit
Die Etappe ist typisch für die Sächsische Schweiz. Sie weißt viele Stufen, Aussichten und Felsen auf. Ein Teil des Flößersteiges ist wirklich sehr schwierig und Trittsicherheit ist hier unbedingt erforderlich. Die Tour ist gerade aufgrund der Anstiege als schwierig zu bewerten.
