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Aussichten und eine 1000 jährige Eibe bei Schlottwitz

Distanz: 5,58 km
Anstieg: 220 m
Höhepunkte: 1000 jährige Eibe, Panoramablick Sächsische Schweiz, Panoramablick Osterzgebirge
Wegbeschaffenheit: schmale Pfade teilweise auf Geröll , Trittsicherheit erforderlich
Erreichbarkeit: Mit dem Zug bis Niederschlottwitz oder mit dem Auto bis zum kostenlosen Wanderparkplatz gegenüber des Sportplatzes
Strecke: Wanderparkplatz Schlottwitz – Wanderweg Müglitztalhang – 1000 jährige Eibe – Wanderweg Müglitztalhang – Edelmannsteig – Panoramablick Sächsische Schweiz – Panoramablick Osterzgebirge – Hirschsteigkoppe – Niederschlottwitz – Hangweg im Müglitztal – Wanderparkplatz Schlottwitz

Anstieg in den Eibenwald

Aufgrund der Steilheit der Müglitztalhänge befindet sich bei Schlottwitz der größte Eibenwald Sachsens. Früher wurden Eiben wegen der Giftigkeit entfernt. Dies war hier schwer möglich. Der erste Teil der Wanderung führt gleich zum ältesten Exemplar. Am Wanderparkplatz erinnern einige Schautafeln an das Jahrhunderthochwasser 2002. im Anschluss daran betritt man das Wandergebiet Lederberg. hier folgt man dem Wegweiser geradeaus in Richtung “ 1000 jähriger Eibe“. Nun gewinnt man allmählich an Höhe. Vorbei an mit Bäumen verwachsenen Felsen gelangt man immer höher. Nach links öffnen sich erste Ausblicke auf Schlottwitz. Über schmale Pfade erreicht man schließlich die 1000 jäöhrige Eibe, welche besonders durch ein breitgefächertes Wurzelwerk interessant wirkt.

exellente Ausschilderung
schmaler Pfad
erste Aussichten auf das Tal
Bäume wachsen überall
1000 jährige Eibe
interessantes Wurzelgeflecht

Hoch hinaus zu den Aussichtspunkten

Ein kleines Stück geht man nun den Weg zurück und folgt dem Wegweiser in Richtung “ Panoramablick am Lederberg „. Ab und an kann man hier auch auf das Tal blicken. Nach wenigen Minuten erreicht man den Abzweig zum “ Edelmannsteig“, welcher mit einem schwarzen E auf weißem Untergrund markiert ist. Diesen Weg folgt man nun bis zur Hirschsteigkoppe. Der Weg steigt nun nochmal bis kurz vor dem Kamm an. eine bank lädt hier zum rasten ein. Der Blick über das Osterzgebirge ist wunderschön. Wenige Schritte weiter biegt man nach rechts oben ab zum Panoramablick Sächsische Schweiz. Die markanten Tafelberge und Höhenzüge erkennt man auch bei diesigen Wetter. Nun steigt man zum Panoramablick Osterzgebirge ab. Auch hier kann mana uf die markanten Gipfel von Luchberg und Geisingberg blicken.

nun folgt man dem Edelmannsteig
gut markiert

Blick von der Rastmöglichkeit “ Mach mal Rast “
Blick zum Luchberg
Panoramablick Sächsische Schweiz
Panoramablick Osterzgebirge

Über die Hirschsteigkoppe ins Müglitztal

Nach rechts setzt man nun den Weg auf dem Edelmannsteig fort.Allmählich führt der Weg abwärts. Kurze Passagen sind dabei etwas steiler oder mit Treppenstufen versehen. Am ende selbiger geht man halb links auf einem kleinen Kamm entlang und erreicht die Hirschsteigkoppe. Hier befindet man sich nun auch auf dem Grenzweg zum ehemaligen Rittergut Weesenstein. Hier kann man einen schönen Blick üer Schlottwitz und das Müglitztal genießen. Nun geht es immer weiter abwärts und man folgt nun den Wegweisern in Richtung “ Niederschlottwitz“. Nach dem Überqueren eines kleinen Baches läuft man gerdeaus weiter und man erreicht nun die Müglitztalstraße an einem Steinkreuz.

abwärts über Stufen geht es zur Hirschsteigkoppe
Hier sieht man schön die gerade Straße in Schlottwitz.

Blick von der Hirschsteigkoppe über Schlottwitz
kurz vor Erreichen des Parkplatzes

Zurück zum Parkplatz in Mittelschlottwitz

Bis zur Brücke über die Müglitz geht es nun an der Straße entlang. Vor der Brücke überquert man die Straße und folgt dem Müglitztalweg an den Gärten entlang. Möchte man entspannt zum Parkplatz gelangen, verlässt man den Weg nicht. Ich wollte noch an der „Sängerruhe “ vorbei und nahm den schmalen und steilen Pfad an den Gärten nach links den Hang hinauf. Bis auf etwa halber Höhe ging dieser ziemlich steil hinauf. Man merkte, dass dieser Weg weniger begangen ist. Nach Erreichen des Wanderweges biegt man nach rechts ab und erreicht die Rastmöglichkeit “ Sängerruhe „. Läuft man den Weg weiter gelangt man unterhalb der 1000 jährigen Eibe entlang und erreicht schließlich wieder den Weg , welchen man am Anfang genommen hat. Nun geht es die letzten Meter noch hinab und man gelangt wieder am Wanderparkplatz an.

Die Müglitz
Rastmöglichkeit “ Sängerruhe „
alternativer, anstrengender Weg zum Ziel
kurz vor dem Wanderparkplatz

Fazit

Von der Kilometeranzahl gehört diese Tour in die Kategorie Spaziergänge. Aufgrund der Höhenmeter und der Pfade habe ich mich entschieden diese Tour eine Stufe höher anzusiedeln, da sie gewisse Ansprüche an den Wanderer stellt.

Mir hat die Tour sehr gefallen. Die Höhepunkte waren gut verteilt und der Weg war nicht zu langatmig. Ich bin begeistert.

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