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Kreischa – Wilisch und der Finckenfang

Distanz: 17,7 km Aufstieg 490 m

Parkplatz Mühlgraben – Haußmannplatz – Bäckerei Krause – Lungkwitzer Straße – Hermsdorfer Straße – Hermsdorfer Weg – Hirschbachheide – Wilischbaude – Untere Sohle – Obere Sohle – Wilisch – Wilischbachtal – Teufelsmühle – Teufelsstiege – Soldatengrab – Kroatenschlucht – Maxen – Finckenfang – Maxener Straße – Lungkwitzer Terassenwege – Lungkwitzer Höhlen – Eichberg – Saidaer Straße – Kurpark Kreischa – Haußmannplatz – Parkplatz Mühlgraben

In Kreischa war ich schon immermal wandern. So richtig überzeugen konnte mich bisher noch keine Wanderung. Im Wanderführer Dresden und Umgebung Band 1 entdeckte ich diese Wanderung. Die Verbindung der mehreren Höhepunkte war genau richtig.

Am Parkplatz mit Bushaltestelle in Kreischa startete ich die Tour. Da ich erst noch arbeiten war, führte mein erster Weg über den Haußmannplatz zur Bäckerei Krause auf der Dresdner Straße . Von dort ging es wieder zurück zum Kreisverkehr. Diesmal folgte ich der Straße nach Lungkwitz. Hinter der Kirche mit Friedhof ging es den Weg an der Apotheke leicht bergan. Die Brücke über der Straße verbindet die Kirche mit dem Friedhof. Die Straße folgte ich bis vor die Schule in Kreischa. Vor der Schule biegt der mit einem gelben Punkt markierte Weg nach links ab. Stetig bergan führt der Weg vorbei an einen Sendemasten. Dreht man sich des Öfteren um, erhascht man unterschiedliche Blicke auf Kreischa bis hin nach Possendorf. Hinter dem Ausblick zweigt nach einem kurzen Fußmarsch ein stark bewachsener Weg in Richtung Wilisch / Wald ab (links) . Diesen folgt man nun . Im Wald stößt man auf einen breiteren Forstweg. Nach rechts folgt man dem Weg meist bergan. Abzweige nach rechts von diesem Weg ignoriert man einfach. Stetig bergan ist dieser Wegabschnitt schon anstrengend. Nach einem kurzen Stück Wiese gelangt man wieder in den Wald hinein. Nun ist man bereits bei über 400m Höhe . An der Kreuzung folgt man den Wegweisern nach rechts in Richtung Wilisch. Wieder lichtet sich nach einiger Zeit der Wald. Nach rechts blickt man ins Elbtal. Je weiter man nach vorn läuft, desto weiter eröffnet sich der Blick auf das Osterzgebirge. Einer der schönsten Blicke auf dieser Tour. Bevor man hier nach links zur Wilischbaude abbiegt, kann man sich hier auf dem Rastplatz von dem Aufsteig erholen.

Haußmannplatz in Kreischa
Ausschilderung Hermsdorf folgen
Aufstieg hinter der Schule
Blick zurück nach Kreischa
bewachsener Weg zum Wilisch
Aufstieg durch gerodete Flächen
diesiger Ausblick ins Osterzgebirge

Ohne Rast führte mich der Weg zur Wilischbaude. Zur Zeit wird sie nicht bewirtschaftet. Sie soll aber wieder hergerichtet werden. Wer die untere Sohle des ehemaligen Basaltsteinbruches sehen möchte, geht hinter der Baude den Weg nach rechts aber Achtung es wird sumpfig. Die obere Sohle erreicht man, wenn man hinter der Baude gerade weiter geht und dann den rechten Weg wählt. Dort sieht man die mächtigen Basaltwände. Bevor man die obere Sohle betritt, sieht man links einen steilen Aufstieg. Den muss man hinauf um den Aussichtspunkt des Wilischs zu erreichen. Der Blick von hier ist sehr begrenzt und eröffnet sich in Richtung Goldene Höhe und Dippoldiswalder Heide.

verlassene Wilischbaude
obere Sohle des Basaltsteinbruches
Blick vom Wilisch auf den gewanderten Weg
Blick vom Wilisch in Richtung Goldene Höhe

Nach dem Aufsteig auf den Wilisch ging es nun abwärts. Vorbei an der Säule zur Landvermessung ging der Weg nun abwärts. An einer Abzweigung auf den Weg hielt ich mich rechts. Erspäht man die Markierung grüner Strich und gelber Strich sowie ein A hält man sich nach dieser und läuft nach links. Nach kurzem Weg erreicht man einen breiteren Weg. Hier hält man sich rechts und folgt den Schildern zur Teufelsmühle. Abwärtsführend wird der Weg zu einem schönen Pfad, ehe dieser wieder auf einen breiten Forstweg führt. Hier folgt man dem Weg bergabwärts nach rechts. An der großen Wiese hat man nochmal die Gelegenheit auf den Wilisch zu blicken, welcher komplett bewaldet ist. Der Weg führt über den Wilischbach. Direkt dahinter besteht nochmals die Möglichkeit zu einer Rast. Hier verspeiste ich meine gekauften Backwaren. ein wenig kamen Kindheitserinnerungen auf. Der Bäcker ist eine Empfehlung Nach links zweigt ein kleiner Weg ab, welcher nun am Wilischbach entlang bis zur Teufelsmühle führt. Mehrfach überquert man den Bach. Für mich war dieser Abschnitt eines der idylischsten und schönsten Abschnitte der Tour. An der Teufelsmühle besteht die Möglichkeit in das gleichnamige Lokal einzukehren.

Abstieg durch den Laubwald
Ausschilderung zur Teufelsmühle folgen
Blick zum Wilisch
Blick ins herbstliche Wilischbachtal

An der Teufelsmühle führte mich der Weg gleich nach links. Rechts vom Weg fließt nun der Lockwitzbach. Schön durch den Laubwald wandernd erreicht man nach einigen Minuten die Teufelsstiege. Der Weg unten lang ist blockiert aber meines Wissens ist das schon eine lange Zeit so. Naja ein paar Höhenmeter können nicht schaden. Der Weg geht die Stufen steil nach oben. Oben geht es durch eine durch Rohdung entstellte Fläche und wieder in den Wald hinein. Der Abstieg ist an Steilheit auch kaum zu überbieten. Jedenfalls läuft man nun direkt neben dem Lockwitzbach. Die Straße stört kaum, da zu meiner Wanderszeit kaum Verkehr entlangfuhr. Der Wanderweg mündet in die Straße. Nun überquert man die Straße und die Brücke und geht auf der anderen Bachseite den Pfad ins Gebüsch. Der Weg führt hier größtenteils am Waldrand entlang, ehe man an einem unbekannten Soldatengrab vorbeiläuft. Kurz darauf erreicht man die nächste Straße. Diese folgt man kurz nach links. Vor der Straßenbrücke befindet sich rechts eine kleine Holzbrücke mit einem A. Diese überquert man nun. Zur Linken fließt hier wieder der Lockwitzbach. Hier läuft man solange entlang bis die Wegmarkierung „gelber Strich“ und Kroatenschlucht abzweigt. Kurz vorher gibt es auch einen Wegweiser “ Kroatenschlucht“ . Die Wege vereinigen sich zwar noch aber trotzdem folgte ich der Empfehlung durch die Kroatenschlucht. Der Weg oder Pfad führte stetig bergauf. Zur rechten Hand befindet sich im oberen Streckenabschnitt noch eine Quelle. Danach kommt man aus dem Wald heraus und läuft über die Wiese bzw. den Wiesenweg in Richtung der Straße nach Maxen. Die Straße folgt man nur kurz. Links sieht man vor dem wasserwirtschaftlichen Areal den Wegweiser zum Aussichtspunkt, den Finckenfang. Benannt ist dieser übrigens nach dem preußischen General Finck, der hier eingekesselt wurde. Um zu den Aussichtspunkt zu kommen läuft man einfach irgendwie über die Wiese. Irgendwie war der Aussichtspunkt und der Weg weg von der Aussicht mit Weidezaun abgesperrt, so dass ich darunter hindurch ging. Vom Aussichtspunkt selbst, lade ich hier keine Bilder hoch. Diese findet man bei meiner Wanderung um Maxen ( https://wordpress.com/post/patriclife.com/1824 )

Teufelsstiege
am Lockwitzbach
Brücke vor der Kroatenschlucht
Kroatenschlucht
Blick in Richtung Finckenfang

Die Baumallee ging es nun bergab. Unten ging es rechts am Bauernhof vorbei und ich folgte der Straße nach Maxen bis zum Heimatmuseum / Dorfplatz. Wie der Wegweiser zeigt, folge ich hier der Straße nach links in Richtung Kreischa. Nachdem die Straße zu einem Feldweg wurde, gabelt sich diese. Der mittlere Weg ist hier die richtige Entscheidung. Der Weg führt stetig bergab . Der Blick in die Ferne ist ganz schön. An einer Pferdekoppel vorbei erreiche ich die Straße nach Wittgensdorf. diese überquere ich und gehe rechts vom Grundstück den Berg hinauf. Am Ende des Grundstückes folge ich dem Weg nach links. Als Orientierung dient hier das Schild “ f1″ bzw immer geradeaus. Leicht linkshaltend erreiche ich wieder einen breiteren Weg. Bei der Möglichkeit den Weg nach scharf links fortzusetzen, nehme ich diese Abzweigung und gehe über eine Kehre wieder hinunter zum Lockwitzbach. Diesen quere ich nicht sondern folge dem Weg auf der rechten Bachseite entlang. Schon nach kurzer Zeit erreiche ich die Lungkwitzer Höhlen. Diese sind nicht nur wegen ihrer roten Farbe interessant sondern auch wegen ihrer Größe als Behausung. Weiter geht der Weg , welcher sich vom Bach entfernt. Über ein paar Stufen erreiche ich die Straße “ Am Eichberg“ Der Weg, welcher rechts in den Wald hinaufführt nehme ich. Auf der Höhe entlang erreiche ich die Straße zur Bavaria Klinik. Da ich nicht in die Klinik möchte, nehme ich diese nach links. Kurz vor der Straße nach Dresden biege ich linksin den Kurpark ab. Meine Runde führte mich hier im den Teich und am Rathaus entlang. Über den Supermarktparkplatz erreiche ich wieder den Kreisverkehr in Kreischa und laufe weiter zum Parkplatz und zur Bushaltestelle “ Am Mühlgraben „

Wegweiser in Maxen
der mittlere Weg ist der Richtige
Lungkwitzer Höhlen
Kurpark Kreischa

Fazit: Diese Runde war für mich eine schöne Herbstrunde. Ich denke im Sommer hätte mir die Runde nicht gefallen, da es doch sehr oft hoch ging aber die Aussichten nicht so berauschend waren. Hier war besonders das NAturerlebnis und das Wilischbachtal sehenswert. Der Ausblick unterhalb des Wilisch war gut. Vom Finckenfang wusste ich bereits, dass die Aussicht allumfassend schön war. Diese Tour ist besonders NAturliebhaber zu empfehlen.

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