Allgemein, Halbtagestouren, Landkreis Sächsische Schweiz, Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge, Wandertouren

Rund um Maxen

Distanz: 9,5 km Aufstieg: 230 m

Parkplatz Naturbühne Maxen – Kalkofen – Naturbühne Maxen – Siegfried Schwede Weg – Maxener Straße – Dorfplatz (Heimatmuseum) – Gefallenendenkmal – Gasthof Maxen – Kirche Maxen – Schloss Maxen – Vorderer Steinhügel – Hinterer Steinhügel – Kirschallee – Blaues Häusel Andersen Lärche – Mühlbach – Mühlbacher Straße – Roter Weg – Alter Postweg – Hausdorfer Linde – Dreilindengut – Obere Dorfstraße – Feldweg Maxen – Finckenfang – Dorfplatz Maxen – Maxener Straße – Parkplatz Naturbühne Maxen

https://www.komoot.de/tour/482662104

Diese Tour ist inspiriert von der zweiten Wanderung aus dem Wander-& Naturführer Dresden und Umgebung Band 1 von Rölke. Maxen kannte ich bereits durch eine frühere Wanderung von Kreischa aus. Viel von Maxen habe ich damals nicht gesehen, deswegen widmete ich mich auf dieser Tour der Umgebung von Maxen.

Von der Autobahn kommend, erreicht man vor dem Ort rechts den Parkplatz der Naturbühne Maxen. Bei längerer trockener Witterung empfiehlt es sich nicht mit dem frisch gewaschenen Auto hier zu parken. Zu erst führte der Weg leicht abschüssig am Feldrand entlang. Hier hat man, wenn kein hoher Mais steht , einen blick in das Elbtal. An einer Gabelung nimmt man den mittigen Weg und folgt diesen bis auf eine Wiese. Hier gibt es sogar einen Kiosk. Den Weg folgt man nun nach links bis zum Kalkofen. Hier bin ich zu erst nach rechts gegangen um den Kalkofen von unten zu bewundern. Vor dem Kalkofen gibt es auch eine Bank die umgeben von Bäumen ist und man findet hier ein traumhaftes Plätzchen vor.

Auf der anderen Seite vorbei an den verschiedenen Marmoren, ging es für mich nach oben auf den Kalkofen rauf. Von oben blickt man über die Obstplantangen und sieht den Wilisch, den Hausberg von Kreischa. Nur ein kleines Stück weiter nach rechts erreicht man schon den Weg zur Naturbühne. Gliech der erste Weg nach links führt zur Bühne und den Zuschauerplätzen. Man kann sogar auf einen kleinen Fels hinauf und hat die Zuschauer zu Füßen liegen. Verlässt man die Bühne wieder führt der Weg anschließend hinter den Theatergebäuden entlang.

Parkplatz Naturbühne Maxen
gute Wegweisung
Kalkofen von Maxen
Aussicht vom Kalkofen in Richtung Wilisch
Naturbühne Maxen

Direkt hinter den Theatergebäuden geht der Weg steil bergan. Zur Rechten befinden sich Gärten. Auf einer kleinen Wiese folgt man den Weg nach rechts durch die Gärten hindurch. Vor dem Wanderer liegt Maxen, zur Rechten jetzt eine Aussicht ins Tal. An der Straße in Maxen folgt man den Wegweiser nach links zum Heimatmuseum in Maxen. An einer Gablung vor dem Dorfplatz hält man sich links. Am Dorfplatz befindet sich rechts das vielfältige Museum von Maxen, welches sonntags geöffnet hat. Rechts am Gefallenendenkmal vorbei , hat man rechts die Möglichkeit sich im Gasthof Maxen zu stärken oder man setzt unbeirrt den Weg hinab zum Schloss Maxen, an der Kirche vorbei vor. Zur Zeit finden renovierungsmaßnahmen statt. Trotzdem kann man über dern Hof laufen. Hinter dem Torbogen kann man nach links zum Kunstcafe laufen oder setzt gleich den Weg nach rechts und wieder nach links in Richtung des Blauen Häusels fort. Auf dem Schotterweg lässt man die letzten Häuser von Maxen hinter sich. Links eröffnet sich der Blick auf die markanten Tafelberge der Sächsischen Schweiz. Vorbei an zwei Steinhügel erreicht man eine Kirschbaumallee. Im Frühling zur Blüte bestimmt ein Fotohighlight. Zur rechten sieht man nun bereits das Dach des Blauen Häusels hervorschauen sowie in Richtung Osterzgebirge. Das Blaue Häusel ist vermutlich das einzige Gebäude javanischer Bauart in Deutschland.

Weg durch die Gärten
Heimatmuseum von Maxen
Instandsetzungsarbeiten im Schloss Maxen
Aussicht zu den markanten Tafelbergen
Kirschallee
1. Blick auf das Blaue Häusel
Aussicht in Richtung Osterzgebirge

Das nächste Ziel war nun das Blaue Häusel. geht man die Kirschallee weiter hinunter fallen einen 4 Apfelbäume auf, welche der indonesische Botschafter gestiftet hat. Der Maler der das Blaue Häusel benutze ist eine der bekanntesten Maler des Landes. Hinter den Bäumen folgt man den Weg nach rechts und erreicht nach kurzer Zeit das umzäunte Gelände. Von außen kann man das Haus auch gut einsehen aber hinein kann man nur mit Führungen , welche ab und an wie zum Tag des Denkmales angeboten werden. Vor dem Gelände führt rechts nach oben eine kleine Treppe, die man emporsteigt. Oben am Feld geht man bis zum Wladrand und befindet sich nun auf der anderen Seite des Geländes. Die Hans Christian Andersen Lärche ist auch nicht mehr weit entfernt. Dafür geht man den ausgezeichneten Weg nach rechts. Eine neugepflanzte Lärche sowie eine Bank sind an diesem Platz zu finden. Die Aussicht ist nicht besonders spektakulär aber für eine entspannte Rast geeignet. Nun geht es wieder zurück bis zu dem Wegweiser zur Hans Christian Andersen Lärche am “ hinteren“ Blauen Häusel. Der Weg führt direkt am Schild hinab. Der Anfang ist nicht so einfach zu finden. In Serpentinen geht es bergab. Am Graben geht der Weg links von ihm sehr steil und abschüssig entlang. Hier kann man sich nur langsam fortbewgen und man sollte sich genau überlegen, wo man den nächsten Schritt hintut. Später geht der Weg seichter bergab und ist deutlich zu erkennen. An einem orginellen Wegweiser folgt man den “ Abstieg laut App“ und erreicht nach einer nochmals steilen Passage Mühlbach.

Blaues Häusel im javanesischen Baustil
Hans Christian Andersen Lärche
hier geht der Weg gerade runter
orgineller Wegweiser
Willkommen in Mühlbach

In Mühlbach folgt man am ende der Straße der asphaltierten Straße nach rechts bis zu einer Gabelung. Hier folgt man wie auf der Wegsäule stehend, den Weg nach links in Richtung Hausdorf. Am Ende der Bebauung wird aus dem asphaltierten Untergrund ein schöner Bergweg, der uns nun bis zur Hausdorfer Linde bergan führt. Anstrengend ist diese Passage vorallem durch das stetige bergan. Auf kurzen Wiesenabschnitten kam an diesem Tag noch die knallende Sonne hinzu . Trotzdem lohnte es sich immer mal den Blick in die Umgebung schweifen zu lassen. Besonders kurz vorm dem Gipfel mit dem Rastplatz hat man schöne Blicke nach Maxen und ins Osterzgebirge. An der Hausdorfer Linde kann man sich nochmal stärken bevor mand en Feldweg bis zum Dreilindengut folgt. Bis kurz vor Maxen läuft man an der Straße entlang. Nach einer Linkskurve, vor dem letzten Anstieg zweigt rechts der “ Alte Kirchweg“ ab, der nun ein ruhigeres Wandern ermöglicht. ein kleiner Weg, welcher mit gelben Strick auf weißem Grund markiert ist, folgt manw ieder zur Straße. Leicht links führt der Weg am landwirtschaftlichen Betrieb vorbei. An der nächsten Kreuzung führt der Weg durch eine Allee nochmals aufwärts zum letzten Aussichtspunkt der Wanderung. Vom Finckenfang blickt man in Richtung Kreischa und Elbsandsteingebirge. Zur Straße läuft man den gleichen Weg wieder zurück. Die Straße folgt man nun im weiteren Verlauf. Zuerst gelangt man wieder an den Dorfplatz mit Heimatmuseum. In Richtung Wittgensdorf kommtman noch am Haus vorbei, wo das Ehepaar Schumann wohnte, während des Aufenthalts in Maxen. An der Gabelung hinter dem Ortsausgang folgt man dem Weg nach links und erreicht schon bald den Ausgangspunkt, den Parkplatz der Naturbühne.

Blick vom Weg nach Hausdorf auf Mühlbach
schöner Hohlweg im Aufstieg
Blick Richtung Elbsandsteingebirge mit Königstein ( links)
Blick nach Maxen
Hausdorfer Linde
Alte Kirchweg nach Maxen

Blick ins Elbsandsteingebirge

Fazit: Ich war erstaunt, was Maxen und Umgebung alles zu bieten hat. Der Weg war immerwieder mit Highlights gespickt. Geologiw trifft hier Kunst. Definitiv ein spannender und interessanter Rundweg. Es empfiehlt sich gerade für die Passage hinter dem Blauen Häusel auch trittsicher zu sein und nicht in FlipFlops zu wandern.

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