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Panoramaweg Nossen

Distanz 7,75 km Anstieg 140 m

Parkplatz Grüner Weg – Semmelweg – Schulstraße – Waldheimer Straße – Bismarckstraße – Am Schloss – Dresdner Straße – Seminarweg – Weg Naturlehrpfad – Bastei – Uferweg – Unterquerung BAB Brücke – Brücke Freiberger Mulde – Eichholzgasse – Wanderweg Halbe Höhe – Rodigt mit Rodigtturm – Jahn Denkmal – Berggasse – Siebenlehner Gasse – Freiberger Straße – Parkplatz Grüner Weg

Die hier beschriebene Wanderung absolvierte ich im Rahmen eines Tourentestes des Tourismusverbandes Elbland Dresden e.V . Das bedeutet, dieser Weg ist noch nicht markiert oder besitzt Starttafeln etc.

Der Landkreis Meißen ist mein Heimatlandkreis. in vielen Ecken war ich bereits mit dem Auto. Wanderungen habe ich meist auf später verschoben, da erstmal andere Gebiete dran waren. Der Tourentest brachte mich zu erst nach Nossen. Dank des guten Parkleitsystems fand ich schnell den Parkplatz “ Grüner Weg “ . Für 10 ct kann man hier pro Stunde parken. (Stand 22.06.2021).

Der Weg führte mich hier gleich hinter der Schule entlang . Die Schulstraße überquerte ich und hielt mich dann leicht rechts um zwischen den Häusern hindurch zu gehen. Man fühlt sich ein wenig wie auf einem Hof . Hier hielt ich mich links um an der Bibliothek vorbei die Waldheimer Straße zu erreichen. Das scheint eine Einkaufsstraße von Nossen zu sein. Diese folgte ich bis zur Dresdner Straße . Hier sieht man rechts den Markt von Nossen. Mein Weg führte mich nach links. Man erblickt schon die Kirche von Nossen sowie das Schloss von Nossen. Direkt an der Kirche zweigt rechterhand der Weg ab, den ich hinunter bis zur Freiberger Mulde folgte.

An der Schule entlang
Waldheimer Straße
Blick auf die Kirche in Nossen und das Schloss
Weg am Schloss entlang
Freiberger Mulde

Der Hauptstraße folgte ich bis zur Einmündung der Seminarstraße, welche ich nun entlangwanderte. Über einen Bach geht es und nun die Stufen hinauf zum ersten Höhepunkt. An dem Bildungszentrum führte der Weg tatächlich über eine Wiese und dann etwas zugewachsen auf einem wunderbaren Pfad entlang. Hier hielt ich mich rechts und erreichte die Bastei. Der Ausblick geht vom Schloss Nossen über die Freiberger Mulde bis zur Autobahnbrücke. Die Geräuschkulisse hält sich in Grenzen.

Stufen hinterm Bach
idylischer Pfad zur Bastei
Blick zum Schloss Nossen
Blick über die Freiberger Mulde bis zur Autobahnbrücke

Von der Bastei aus hielt ich mich wieder an den Abzweigungen rechts und stieg und rutschte hinunter in das Muldental. Hier muss man äußerst vorsichtig entlanglaufen. Unten angekommen, folgte ich den Weg flussaufwärts und erreichte schon bald den Sportplatz. Links am Sportgelände geht der Weg durch den Wald weiter. Auf Dauer wäre dieser Weg vielleicht etwas eintönig geworden aber hier began nach einem idylischen Rastplatz auch die Beschilderung des Bergbaulehrpfades. Diesen werde ich auch nochmal absolvieren. Dieser scheint wirklich interessant zu sein. Von weiten schon hörbar, erreicht man danach die Autobahnbrücke. Ich wusste noch nicht, das diese schon 1945 existiert hatte und ähnlich wie das Blaue Wunder in Dresden vor der Sprengung gerettet wurde. Gleich im Anschluss daran, überquerte ich die überdachte Brücke über die Freiberger Mulde.

steiler Abstieg ins Muldental
Muldentalweg
idyllischer Rastplatz
Spuren des Bergbaues
Siebenlehner Autobahnbrücke

Nach der Brücke setzte ich den Weg in Richtung Nossen fort und unterquerte ein letztes Mal die Autobahn A 4 . Im Anschluss daran, führte mich der Weg an der nächsten Abzweigung hinauf auf die Hänge des Muldentales. Recher Hand hatte ich einen schönen Ausblick auf eine Wiese. ein wenig Ähnlichkeit mit einer Bergwiese und Bauernhof bestand darin für mich. Der Weg war nun wieder ein idylischer Pfad. ein kleines Bächlein überquerte ich trockenen Fußes. Auf halber Höhe führt der Weg hier eine zeitlang entlang. Kurz bevor man in einer Spitzkehre das Tal erreicht geht es jedoch wieder hinauf. Hier gibt es 3 Wege zur Auswahl. Einmal den Weg den man gekommen ist, den mittleren Weg, den man gehen soll und dann noch ein Weg der wahrscheinlich durch die Rohdungsarbeiten entstanden ist. Folgt man den richtigen Weg, zweigt nach kurzer Zeit der Weg nach rechts ab. Diesen Weg nahm ich nun für meine Wanderung. Durch die großflächigen Rohdungen kann man rechts gut ins Umland und auf den anderen Hang blicken. Nachdem man 2 Brücken überquert hat, folgt dieser Weg linker Hand einen schmalen Pfad hinauf auf die letzte Höhe. Hat man diese erreicht, folgt man dem Weg immer am Waldrand entlang in Richtung Nossen. Kurz nachdem der Weg wieder in den Wald hineinführte, sieht man links schon den Rodigtturm in seinem grünem Gewand. Dies ist der höchste Punkt der Wanderung. Den 2020 erbauten Turm bestieg ich natürlich. Da es ein wenig windiger Tag war, merkte ich oben die Schwankungen des Turmes. Von oben hatte ich eine Fernsicht in das Umland. Leider war das Wetter nicht optimal aber so habe ich einen Grund mal wiederzukommen.

Weg hinauf nach der Autobahnbrücke
kleine Bäche gilt es zu überqueren
Weg entlang der Rohdungsfläche
letzter Anstieg nach der 2. Brücke
Rodigtturm
Fernsicht vom Rodigtturm in Richtung Wildsdruff
Fernsicht in Richtung Autobahn A 4

Wieder unten angekommen, folgt man dem Weg an der Kante entlang, bevor man rechts hinunter steigt. Hier hat man die Wahl, die Serpentinen nach unten zu gehen oder wie ich hin und wieder den direkten Weg zu wählen. In diesem Abschnitt macht man nichts verkehrt, wenn man dem Wegweiser in Richtung Stadt folgt. Ein schöner andächtiger Platz ist das Jahn – Denkmal. Eine Infostele erklärt kurz die Geschichte der Turnvereine in Nossen. 2 Kehren weiter läuft man direkt an der Stadt entlang. Hier hat man den besten Blick auf das Schloss Nossen bevor man wieder in die Häuser eintaucht. Ich folgte nun der Berggasse weg von der Hauptstraße. Nach kurzer Zeit zweigt rechts der Weg hinauf zur Siebenlehner Gasse ab. Dort sieht man schon den Markt von Nossen. Am Markt überquerte ich an der Ampel die Hauptstraße und folgte der Hauptstraße nach links und erreichte nach kurzer Zeit wieder den Parkplatz “ Grüner Weg „.

Blick an der Kante ins Tal
Serpentinen nach unten
Jahn Denkmal
Anblick auf das Schloss Nossen

Fazit: Den ersten Wanderliebling den ich getestet habe hat für mich viel positives vereint. Idyllische Pfade mit kurzen anspruchsvollen Passagen, schöne Aussichtspunkte und viel Natur hat dieser Weg zu bieten. Empfehlen, kann ich diesen Weg trittsicheren Wanderern, welche nicht den ganzen Tag unterwegs sein wollen und auch die Ruhe vor Menschen suchen.

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