Dresden, Dresdner Dorfkerne, Wandertouren, Weitwanderwege

10. Etappe Durch die Dorfkerne von Dresden

Distanz: 18,8 km
Anstieg: 240 m
Höhepunkte: Dorfkerne, Tiefer Grund, Pillnitz, Blicke in die Sächsische Schweiz
Wegbeschaffenheit: eine Mischung aus naturnahen Wegen und Asphaltwegen
Erreichbarkeit: Der Startpunkt ist mit dem Bus zu erreichen. Am Ziel fährt Bus sowie das Dampfschiff
Strecke: Haltestelle Gasthaus Eschdorf – Pirnaer Straße – Am Gassenberg – Alter Bahndamm – Bühlauer Straße – Alter Bahndamm – Am Sägewerk – Borsbergstraße – Markt – Am Schloß – Weg nach Reitzendorf – Zaschendorfer Straße – Schullwitzer Straße – Meßweg – Stangenweg – Dorfstraße – Hochlandstraße – Borsberg – Tiefer Grund – Weinbergsweg – Dorfplatz – Oberpoyritzer Straße – Altsöbrigen – Hockeyweg – Elbweg – Treidelpfad – Maria am Wasser – Kirchgasse – Pillnitzer Landstraße – Van Gogh Straße – Dresdner Straße – Bodemweg – Orangeriestraße – Am Rathaus – Lohmener Straße – Pillnitzer Platz – Pillnitz Schloss

Auf der ehemaligen Bahntrasse

In Eschdorf startete ich die 10. Etappe “ Durch die Dresdner Dorfkerne „. Gleich kurz nach der Haltestelle wanderte ich ein Stück hinauf und lief oberhalb der Straße auf schönem weg entlang. Begleitet wurde ich von interessanten heimatkundlichen Erklärungen. Teilweise musste ich auch die Straßenseite wechseln, bevor ich nach links hinauf nach Schullwitz abbog. Kurz vor dem Dorf erreichte ich die ehemalige Bahntrasse. Über diese und der Straße am Bäcker entlang wanderte ich durch den Ort. Hinter dem Bäcker, bog ich nach links ab und wanderte an der Straße und den Teichen entlang um den Ort zu verlassen. Am Rand, bog ich wieder nach links ab, erreichte wiederum die Bahntrasse . Hier bog ich nach links in Richtung Schönfeld ab. Der Triebenberg, die höchste Erhebung Dresdens begleitet meinen Weg.

Triebenbergblick

Bauerndörfer im Schönfelder Hochland

Über den alten Bahndamm erreichte ich nun Schönfeld, das ehemalige Verwaltungszentrum hier im Schönfelder Hochland. Ich näherte mich hier dem Schloss an, was noch viel von seiner ursprünglichen Bauweise erhalten hat. Um den Schlossteich wanderte ich hinum und schließlich wieder aus dem Ort hinaus. Auf der Höhe konnte ich schön in Richtung Osterzgebirge blicken. Geradeaus weiter ging es hinein in die Natur. Zunächst wanderte ich durch den Wald und dann entlang eines Feldes und erreichte schließlich Reitzendorf. Das Kleinbauernmuseum lag dabei auch auf meiner Wanderung. An einem Teich bog ich nach links in den Meßweg ab . Entlang einer Allee , wanderte ich an der ehemaligen Mühle entlang bis nach Zaschendorf. Hier erkennt man noch viele Kleinbauernhöfe. Nach links ging es nun auf dem Schönfeld – Weißiger Bergweg weiter zum Borsberg. Hier an der höchsten Stelle, der Etappe verlasse ich das Hochland.

Reitzendorf

Hinab ins Elbtal

Vom Borsberg geht es an der Naglerschen Säule nach links hinunter. Zunächst über Stufen und dann einen steilen Weg hinunter, flacht der Weg ab und ich verlasse den wald mit schönem Blick in die Sächsische Schweiz. An der Grenze von Graupa biege ich nach rechts ab und folge dem Sächsischen Weinwanderweg nach Oberpoyritz. Hier bin ich von dem niedlichen Dorfkern mit Weinberg begeistert. Ohne Alkohol geht es weiter. Ich überquere die Straße und wandere nun am Gärtnerausbildungszentrum weiter nach Söbrigen. Das Dorf mit schönem Dorfkern liegt direkt an der Elbe und die Geschichte ist von ihr geprägt. Direkt an der Elbe geht es nun weiter elbabwärts in Richtung Pillnitz. Pillnitz streife ich jedoch nur am Schloss , wandere an der Fähre vorbei und erblicke “ Maria am Wasser “ die Kirche von Hosterwitz.

unterhalb des Borsberges
Fliedergarten Pillnitz
Maria am Wasser

Idylle an der Elbe

Bei der Kirche betrete ich nun Hosterwitz. Kaum vorstellbar, das dies hier alles beim Elbhochwasser 2002 unter Wasser gestanden hat. Über die Kirchgasse un den Spielplatz erreiche ich die Straße nach Pillnitz, die ich nun überquere. Nach links biege ich in die Van Gogh Straße ein. Leicht ansteigend geht es entlang an schönen Häusern hinauf. Oben biege ich nach rechts ab und komme an der Unterkunft eines baknnten Sommerfrischlers vorbei, Carl Maria von Weber. Er fand hier gerade im Keppgrund Inspirationen für seine Werke. Vorbei an eindrucksvollen ehemaligen Sommerhäusern biege ich schließlich nach rechts ab und wandere am Schlosspark entlagn bis zum Dorfkern Pillnitz. Begleitet vom Blick auf die Weinbergskirche , mache ich noch einen Abstecher zum Schloss Pillnitz. Die Wanderung endet dann am Schlossparkplatz.

Fazit

Die Wanderung verbindet dörfliches Flair, Natur und Vorstadtflair. Ruhe findet man auf dieser Wanderung ebenso wie Andrang am Schloss Pillnitz. Das Wetter dafür war aber auch super. Für mich war es bisher die schönste und abwechslungsreichste Etappe.

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