Distanz: 19,5 km
Anstieg: 530 m
Höhepunkte: Ahrensklint, Zeterklippe, Hohnekamm, Leistenklippe, Trudenstein,
Wegbeschaffenheit: felsige Wege und Pfade, Wald – und Forstwege, wenig Asphaltstraßen
Erreichbarkeit: Der Start befindet sich am Parkplatz an der Sommerrodelbahn in Schierke.
Strecke: Parkplatz “ Am Thälchen “ – Hagenstraße – Ottoweg – Neuer Weg – Pfarrstieg – Ahrensklint – Wiesenweg – Glashüttenweg – Brockenstraße – Ilsenburger Kurve – Gelber Brink – Weißtannenheiweg – Holzbohlenweg – Große Zeterklippe – Knüppelweg – Forstmeister Sietz Weg – Molkenhausstern – Victor von Scheffel Weg – Holtemmenquelle – Victor von Scheffel Weg – Forstmeister Sietz Weg – Hohnekamm – Leistenklippe – Bärenklippe – Trudenstein – Glashüttenweg – Spinne – Schierke Bahnhof – Ottoweg – Bahnhofstraße – Parkplatz “ Am Thälchen „
Nebulöser Beginn
Direkt am Parkplatz der Sommerrodelbahn startet die Wanderung in Richtung der Bergkirche von Schierke. Nach der kleinen, malerischen Kirche biegt man nun nach rechts in den Ottoweg ab und beginnt den Aufstieg. Bei klarer Sicht kann man hier zur Linken den Wurmberg sehen. Auf der rechten Seite zweigt nun der Pfarrstieg, ein naturnaher, steiler Pfad nach rechts ab. Stetig ansteigend erreicht man hier schnell einige Höhenmeter. Man trifft nun auf die Gleise der Brockenbahn, überquert diese und wandert nun durch den dichten Wald aufwärts in Richtung Ahrensklint. An der Stempelstelle “ Ahrensklint “ kann man weiter laufen und erreicht die Anhöhe. Über Leitern und Fels geht es hier zu einer schönen Aussicht und wenn es nur in den Nebel ist. Nun wandert man wieder geradewegs zurück, bis man den Glashüttenweg erreicht, den man nun nach links folgt.


Klippen lassen schlecht blicken
Nun geht es allmählich ansteigend auf dem breiten Weg weiter. Bei guter Sicht kann man hier zur Linken den Brocken sehen. Nach dem man nun den Abzweig zur Skiclubhütte bei den Brockenkinder hinter sich gelassen hat, erreicht man die Brockenstraße. Wer neben dem Hauptstempel noch den Sonderstempel “ Urwaldsteig “ erhalten möchte, läuft ein kleines Stück die Brockenstraße aufwärts. Sonst wandert man nun direkt auf dem Schotterweg weiter. Rechts zweigt nun der Weg zur “ Große Zeterklippe “ ab. Zunächst geht es nun aufwärts, bis nach links ein wunderschöner Bohlenweg direkt durch den Wald zur Großen Zeterklippe geht. Eine der schönsten Abschnitte war dies auf der Wanderung. Auf die große Zeterklippe gelangt man über eine Leiter. Bei gutem Wetter blickt man direkt auf den Brocken, was mir hier leider nicht vergönnt war.


Entspannung mit Ausblick
Von der Großen Zeterklippe geht es nun linkerhand den Knüppelweg abwärts. Teils etwas beschwerlich erreicht man nun die Sohlwinkelstraße. Der breite und gutzugehende Weg führt vorbei an der Schutzhütte an der mittleren und kleinen Zeterklippe bis zum Molkehausstern. Größtenteils wandert man hier durch abgestorbenen Wald. Scharf rechts biegt man hier in den Victor Scheffel Weg. Weiter geht es nun durch das Totholzgebiet mit Blicke auf das Harzvorland bei Wernigerode. Direkt vor einem sieht man den Hohnekamm, das nächste Ziel der Wanderung. Auf dem längeren Abschnitt kommt man vorbei an der Quelle der Holtemme. Mehr als ein Rinnsal sieht man hier nicht. Blickt man auf diesem Weg zurück, sieht man den mächtigen Brocken. Kurz nachdem der Weg in den Forstmeister Sietz Weg übergegangen ist , biegt man nach links auf den Hohnekamm in Richtung Leisteklippe ab. Ein malerischer Pfad führt hier über Steine durch den Wald nach oben.


Auf dem Hohnekamm und der Trudenstein
Der Weg über den Hohnekamm führt nun sehr beschaulich durch das Grüne. Zur linken Seite blickt man hin und wieder auf verschiedene Felsen, die zum Klettern einladen. Vor dem Abstieg vom Kamm biegt man nach links zur Leistenklippe ab. Über einige Leitern und Felsen erreicht man den Aussichtspunkt zum Brocken, Wurmberg und das Harzvorland – ein sehr sehenswerter Gipfel. Weiter dem Weg folgend geht es hinunter. Dabei passiert man die Felsen des Hohnekopfes und der Bärenklippe. Teils ist der Weg auch etwas zugewachsen. Am Ende des Weges erblickt man schon den Trudenstein. Hier kann man sich den letzten Stempel der Wanderung holen. Aufgrund der Ähnlichkeit mit einem Hexenwesen, hat er den Namen. Vom Gipfel, den man über Leitern erreicht erblickt man Schierke und Elend.



Ein Harzkamel
Nun befindet man sich wieder auf dem Glashüttenweg, den man in Richtung Spinne wandert. Rechts am Unterstand geht es in Richtung Schierke weiter. Sachte wandert man hier nun hinab. Auf der rechten Seite zwischen den Bäumen erkennt man das berühmte Motiv des Schierker Feuersteines, den gleichnamigen Felsen. Kurz vor Erreichen des Bahnhofes hatte ich Glück, das Harzkamel zu sichten. Geradewegs geht es nun über den Ottoweg hinunter zum Parkplatz. Man kommt an einem alten Wasserspeicher vorbei und an schönen Felsen. Man umwandert zunächst den Parkplatz, ehe man über die Bahnhofstraße Schierke und den Parkplatz wieder erreicht.


Fazit
Die Wanderung war eine der schönsten Wanderungen im Harz. Im Nebel zu Wandern hatte eine eigene schöne Stimmung. Die Wege waren teilweise wunderschön und die Aufsteige auf die Klippen und der Hohnekamm waren ein Höhepunkt der Wanderung. Trittsicherheit und eine gute Grundkondition sind aber für diese Wanderung empfehlenswert.