Distanz: 22,4 km
Anstieg: 800 m
Höhepunkte: Felsenlabyrinth, Nikolsdorfer Wände, Pfaffenstein, Lampertsstein, Bernhardstein
Wegbeschaffenheit: Waldweg, Pfade, Steinstufen, Leitern, Felsen, wenig Straße
Erreichbarkeit: Direkt am Start befindet sich der kostenlose Parkplatz des Labyrinthes Langhennersdorf.
Strecke: Parkplatz Felsenlabyrinth Langhennersdorf – Harald Schurz Weg – Felsenlabyrinth Langhennersdorf – Richters Grund – Promenade – Hirschstange – Eselsweg – Unterer Kohlweg – Quirl – Kanonenweg – Bequemer Weg – Nadelöhr – Pfaffenstein – Barbarine – Bequemer Weg – Ladeweg – Kirchleitenstraße – Ladeweg – Grabweg – Ladeweg – Lampertstein – Promenade – Hölle – Hölllochweg – Reichsteiner Straße – Bergstraße – Schulstraße – Nikolsdorfer Weg – Bernhardstein – Parkplatz Felsenlabyrinth Langhennersdorf
Die ersten Felswände
Am kostenlosen Parkplatz startete ich meine Wanderung. Viele Höhenmeter und schöne Aussichten standen auf dem Programm. Zuerst wanderte ich in Richtung Felsenlabyrinth. Da man dort viel Zeit verbringen kann, sparte ich mir den tiefgründigen Aufenthalt für ein andermal auf und durchquerte die Felswände zügig um über einen Forstweg die Nikolsdorfer Felswände zu entdecken. Hier ging es zunächst durch den Richters Grund vorbei an hohen Felsbänden, die tolle Figuren bilden, wenn man Phantasie hat. Allmählich verschwanden die Wände immer mehr hinter den Bäumen und ich erreichte das Dorf Nikolsdorf, welches ich in Richtung Spanghorn durchquerte. Hier ging es dann auch bergauf.
Erste Aussichten und Oberschenkeltraining
Der Anstieg war kurz aber die Aussicht, die sich auf die Festung Königstein bot, war dafür wunderschön. Unterhalb der Festung ging es nun weiter, über die Haupstraße und dann steil und stetig bergauf in Richtung Quirl. Hier folgte ich der Forststeigmarkierung, die mich an vielen Stellen auf dieser Wanderung begleitete. Beim Ansteig fing es auch an zu regnen aber so kühlten die Beine gleich ab. Vom Quirl konnte ich schon das nächste Ziel, den Pfaffenstein erblicken. Am Quirl ging es herunter, die Sonne kam heraus und so ging es zum Pfaffenstein. zunächst wanderte ich um diesen linksherum um über das Nadelöhr und somit über unzählige Stufen nach oben zu gelangen. Meine Oberschenkel freut es und außerdem macht es einen knackigen Po. Leider hatte oben das Gasthaus aufgrund von Krankheiit geschlossen. Nach einer kurzen Pause ging es dann noch weiter zur Barbarine mit Ausblick ins Umland.
Ruhiger wird es am Lampertstein und Bernhardstein
Vom Pfaffenstein wanderte ich den bequemen Weg abwärts. Nun zeigte mir der “ grüne Punkt “ den Weg bis zum Lampertstein. Ständig ging es durchden Wald, einmal über eine Straße und dann führte der Weg stetig ansteigend über Asphalt nach oben. Allmählich ging der Weg in einen Waldweg über aber immernoch aufwärts. Am Lampertstein angekommen, blickte ich zunächst zum Pfaffenstein zurück. Über die Promenade führte mich der Weg hinein nach Bielatal. Als ich den Wald verließ war meine Begleitung pilzreich und ich konnte den letzten Gipfel und das Tal was vorher durchquert werden musste erblicken. Vorbei an gefährliche Zeitgenossen ging es nun wieder hinauf. Vor dem Friedhof zweigt der Weg zum Bernhardstein ab. Natürlich ging es über Stufen wieder nach oben. Der Blick entschädigt wie so häufig für die Strapazen. Nun ging es wieder wenige Minuten zurück zum Parkplatz, wo die Wanderung endete.
Fazit
Die Wanderung sollte man nicht unterschätzen. Viele längere Anstiege, teilweise steil nach oben über Stufen kennzeichnen den Weg. Ein großes Plus der Wanderung sind die vielen Aussichten, die meist nicht so überlaufen sind, ausgenommen der Pfaffenstein. Als Tageswanderung im Herbst ist dieser Rundwanderweg aufjedenfall für ausdauernde Wanderer zu schaffen.
