Landkreis Bautzen, Westlausitz Rundweg

Westlausitz Rundweg Etappe 1

Kurzbeschreibung

Distanz: 22,7 km
Anstieg: 160 m
Höhepunkte: Arnsdorf , Schloßpark Großharthau , Aussicht von Goldbach, Bischofswerda
Wegbeschaffenheit: Im waldgebiet der Massenei überwiegend Forststraßen. Ab Großharthau Feldwege
Erreichbarkeit: Am Bahnhof Arnsdorf sowie am Bahnhof Bischofswerda bestehen ausreichend Möglichkeiten kostenlos zu parken. Arnsdorf und Bischofswerda liegen an den Trilexlinien ( Dresden – Zittau/Görlitz/Liberec)

Strecke: Bahnhof Arnsdorf – Bahnhofsstraße – August Bebel Straße – Karswaldstraße – Karswald – Stolpener Straße – Am Gewerbegebiet – Zur Massenei – Haufenzipfelweg – Masenei – B Flügel – Großer Stern – Flügel II – Bahnhof Großharthau – Bahnhofsstraße – Paradiesstraße – Mühlenweg – Schloßpark Großharthau – Am Schloßpark – Zur Bunte – Goldbach – Gartenweg – Hinterweg – Goldbacher Straße – Sommersteg – Goldbacher Weg – Tierpark Bischofswerda – Große Töpfergasse – Markt – Bahnhofsstraße – Bahnhof Bischofswerda

Markierung:

Durch Zufall erfuhr ich von einem neuen Rundwanderweg bei Dresden. Die Westlausitz bin ich oft schon durchfahren aber wandertechnisch gesehen, war sie für mich ein unbeschriebenes Blatt. Der Wanderweg ist eine gute Orientierung für die Region.

Durch die Massenei nach Großharthau

Arnsdorf erreichte ich mit dem Zug. Meine Tour startete demzufolge am Bahnhof. Vom Bahnhof ging es die Bahnhofsstraße entlang in Richtung Karswaldbad. Hinter dem Kindergarten am Bad ging es weg von der Straße durch den Rand des Karswaldes. Unweit der Zugstrecke Dresden – Görlitz/Zittau/Liberec ging es an den Kleingartensiedlungen vorbei. Nach dem der Weg auf einem Pfad am Bach entlang ging, unterquerte ich die Bahnstrecke. Die Brücke ist ziemlich niedrig, deswegen lieber den Kopf einziehen. Über eine Wiese erreichte ich die Hauptstraße. Dort überquerte ich in Richtung Arnsdorf wieder die Bahnstrecke um kurz darauf auf der anderen Straßenseite in das Gewerbegebiet zu wandern. Der Weg verläuft hier parallel mit dem “ gelben Strich auf weißem Grund “ . Über die Landstraße ging es hinaus zur Massenei.

viele Wanderwege
Schwarze Röder im Karswald
Achtung Kopf einziehen
durchs Gewerbegebiet
über die Landstraße in die Massenei

Nun ging es über den Haufenzipfelweg ( nicht verwechseln mit dem Wilden Wipfelweg) in die Massenei. Wer Waldspaziergänge auf Forststraßen liebt ist hier richtig. Am Anfang war es noch schön dem Wind und den Baumkronen zu zuhören und teilweise interessante Lichtspiele zu entdecken aber mit der Zeit zog sich hier die Strecke, da die Wege meist geradeaus verliefen. Interessant war, als aus dem Weg der B – Flügel wurde. Auf diesem verlief parallel der Sagenpfad, so konnte man interessante Dinge aus der Region kennenlernen. Dies fiel mir nach dem Überqueren der Straße auf. Das nächste Ziel in der Massenei war für mich der Große Stern. Hier treffen sich wirklich viele Wege. Erstaunlicherweise ging hier der Weg für mich auf einem schönem Waldweg weiter. Aufgrund des gefrorenen Bodens war dieser gut zu begehen. Bei einer kleinen Abzweigung nach rechts folgte ich hier dem Weg nach rechts. und dann immer geradeaus bis zu den Bahngleisen. Diesen folgte ich nach links und erreichte schon bald Großharthau. Vorbei an mehrerern Einfamilienhäusern kam ich zum Bahnhof . Hier kann man die Tour ebenfalls beenden. Wer wie ich weiterwandert, folgt der Unterführung durch den Bahnhof hindurch.

Weg in die Massenei
lange Wege

schönes Lichtspiel
Vermisst jemand Ketten ?
parallel dazu der Sagenpfad

Großer Stern mit Rastplatz
schöner Waldweg in der Massenei
Bahnhof Großharthau

Über aussichtsreichen Wegen nach Bischofswerda

Auf der anderen Seite des Bahnhofs hielt ich mich links um über die Bahnhofsstraße an die B6 zu kommen. Über eine Verkehrsinsel war diese einfach zu überqueren. Nun hieß es für mich “ Ich bin im Paradies“ . Das Wohngebiet was nun über die Paradiesstraße durchquert wird heißt Paradies. Am Ende des Wohngebietes erreichte ich die Wesenitz, welcher ich stromaufwärts folgte. Hinter der Eisenbahnunterquerung sah ich auf der anderen Uferseite schon den Schloßpark. Ich freute mich schon auf das Schloß. Als ich über eine kleine Brücke auf das Parkgelände gelang, musste ich jedoch feststellen, dass das Schloß nach dem 2. Weltkrieg abgerissen wurde. Das Rittergut musste demzufolge als Fotomotiv herhalten. Den Park nutzte ich ebenfalls um eine Rast einzulegen.

im Paradies Großhartau
raus aus dem Paradies

an der Wesenitz
Rittergut Großharthau

Gestärkt ging es für mich nun auf die verbleibenden 8 km. Großharthau verließ ich entlang der Partnerstädtetafel und des Pferdehofes auf einem Feldweg. Auf freier Fläche merkte ich wie gut der Wald als Windschutz fungiert hat. Einige Böen waren doch heftiger als erwartet. Kurz nachdem ich in ein kleines Waldstück gelang zweigt dieser Weg nach links oben leicht steigend ab. Am ende des waldes öffnet sich das erstmal der Blick nach Bischofswerda und das Umland. Kurze Zeit später blickt man rechter Hand auch in die Lausitz mit dem mächtigen Valtenberg. Den asphaltierten Weg folge ich nach links um wieder die B6 zu queren. Dies ist hier gefährlicher aber doch gut möglich. Den Feldweg folge ich nun nach Goldbach hinein. In Goldbach wählte ich den kleinen Hinterweg um nicht auf der Straße entlang laufen zu müssen. Von hier hatte ich auch einen schönen Blick zur Kirche.

vorbei am Pferdehof
über leicht schlammige Wege

1. Blick in Richtung Bischofswerda
Blick in die Lausitz mit Valtenberg ( links)
Goldbach erreicht
Kirche von Goldbach

Die Goldbacher Straße folge ich nun einige Zeit hinauf. An der Buswendestelle biege ich nach rechts in den Sommersteg. Beim Verlassen von Goldbach hat man nochmal ein wudnerschönes Panorma auf die Berge. Vor einem zeichnet sich der Weg über die Felder ab. Diesen Weg folgt man vorbei an einem Rastplatz bis zur Brücke über die B 98. Ab hier ist der Weg wieder asphaltiert und man hat Bischofswerda erreicht. Vorbei an einer Tafel zu den Befreiungskriegen 1813 in der Bischofswerda fast komplett zerstört wurde erreiche ich den Tierpark der Stadt. Dem Fußweg um den Tierpark folge ich und gelange über die Große Töpfergasse und dem Neumarkt schließlich zum Markt. Diesen verlasse ich in südliche Richtung über die Bahnhofsstraße. Ideenreiche Leute können hier noch viele Gewerberäume mieten. Am Bahnhof endete meine erste Etappe.

Aussicht von Goldbach in Richtung Bischofswerda
Blick nach Goldbach
Markt von Bischofswerda
Bahnhof in Bischofswerda

Fazit: Als erste etappe des westlausitz Rundweges ist diese Etappe ganz ok. Am Anfang der Weg durch die Massenei hat sich für mich gezogen. Großharthau mit dem Rittergut und die anschließenden Aussichten haben mich wieder versöhnt. Auch Bischofswerda finde ich ist eine ganz schöne Stadt, welche jedoch oft unterschätzt wird. große Steigungen gibt es auf dieser Etappe nicht.

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