Distanz: 11 km
Anstieg: 190 m
Höhepunkte: Weißeritztal, Dölzschen, Holzhäuser Naußlitz, Altroßthal, Niedergorbitz
Wegbeschaffenheit: überwiegend gut befestigte Wege
Erreichbarkeit: Für den Start empfiehlt sich bis zur Haltestelle Bünaustraße anzureisen. In Altcotta fährt Bus und Tram.
Strecke: Altlöbtau – Lübecker Straße – Freiberger Straße – Ebertplatz – Oederaner Straße – Tharandter Straße – Würzburger Straße – Hofmühlenstraße – Bienertpark – Hegereiterbrücke – Tharandter Straße – Aufstieg Dölzschen – Altdölzschen – Am Dölzschgraben – Am Pfiff – Naußlitzer Straße – Burgwartstraße – Altnaußlitz – Saalhausener Straße – Altroßthal – Neunimptscher Straße – Beerenhut – Silberfund – Am Ziegenberg – Geyersgraben – Altgorbitz – Hofwiesenstraße – Weg am Gorbitzbach – Altwölfnitz – Dessauerstraße – Kesselsdorfer Straße – Julius Vahlteich Straße – Weg am Gorbitzbach – Braunsdorfer Straße – Wilhelm Franz Straße – Hebbelplatz – Hebbelstraße – Altcotta
Von Altlöbtau an der Weißeritz entlang
Der Start der Wanderung durch die alten Dorfkerne von Dresden ist Altlöbtau. Wie auf der gesamten Wanderung gibt es ein Wechselspiel zwischen dichter Bebauung und dörflichen Charme. In östliche Richtung verlasse ich Altlöbtau und wandere über die Lübecker Straße zur Weißeritz. Diese überquere ich zugleich über eine barocke Brücke, was aber erst nach dem Überqueren auffällt. Nach dem Ebertplatz überquere ich diese wiederum. Nun geht es entlang von zahlreichen Betrieben. Zur rechten fällt die typische Miethausbebauung auf. An der nächsten Kreuzung biege ich nach links ab, quere den Fluss und biege gleich darauf nach rechts ab um wieder an der Weißeritz entlang zu laufen. Hier treffe ich nun auf den Stadtteil Plauen, der aber erst später näher betrachtet wird. Schließlich laufe ich unterhalb der Bienertmühle entlang und wandere weiter durch den Bienertpark. Zur rechten fallen die Steinbrüche auf. Oberhalb dieser liegt das nächste Ziel Dölzschen.



Dörfer in der Höhe
Hinter dem ehemaligen Areal der Felsenkellerbrauerei überquere ich die Straße . Rechts führt nun der Jakobsweg nach oben. Diesen folge ich nun über die Stufen hinauf und erreiche an der Begerburg Dölzschen. Die Begerburg sieht man am besten, wenn man mit dem Auto die A 17 in Dresden fährt. Gerdeaus haltend erreiche ich nun den ehemaligen Dorfkern von Altdölzschen . Man glaubt kaum, dass man noch in Dresden ist. Gerdeaus führt nun ein Weg zu einer Wiese. Dort folge ich der Straße und biege dann nach links ab um unterhalb der Wiese geradeaus weiter zu laufen. Nach rechts öffnet sich immer mal wieder der Blick auf Dresden. Teilweise fallen beim Umsehen hier ab und an Holzhäuser auf, die nach dem ersten Weltkrieg als günstige Wohnbebauung errichtet wurden. Schonbald erreicht man nun Altnaußlitz, wo sich weitere Holzhäuser und der Kaiserhof befindet.



Auf den Spuren der Gutsherren von Nimptsch
Hinter einer neuen Wohnanlage folgt nun der zweite und letzte Anstieg für heute. Es geht nun die Saalhausener Straße hinauf. An der Grundschule vorbei erreicht man das BSZ für Agrar und Ernährung Dresden. Das Gelände was ich mir über die Straße zur Linken genauer anschaue, war früher eine Landwirtschaftsschule sowie früher im besitz der Gutsherren. Das Schloss Roßthal, betrachtet man am Besten vom tiefer liegenden Teich. Für die Tagelöhner ließ die Familie von Nimptsch eine extra Siedlung anlegen, die wir nun über die Neunimptscher Straße erreichen. In dem gleichnamigen ehemaligen Dorf Neunimptsch findet man heute noch schöne kleine Gassen und einfache Bauernhäuser.


Gorbitz , Wölfnitz und das verschwundene Altcotta
Ein kurzer Abstecher führt mich über den Silberfund und anschließend nach rechts gehend weiter über den Geyersgraben nach Niedergorbitz. Gorbitz war mit dem Kammergut sehr bedeutend für das Umfeld und ist demzufolge auch ausgeprägter. Auf dieser Etappe wandere ich nur durch Niedergorbitz, welches ich zur linken am Spielplatz erreiche. Hier wandere ich zunächst direkt auf die Gaststätte Hexenhaus zu. Nach rechts führt mich nun der Weg vorbei an gut erhaltenden Bauernhäusern. Der Weg verengt sich und führt als Fußweg oberhalb des Gorbitzbaches in Richtung Wölfnitz. Nach einem Linksbogen erreiche ich den alten Dorfkern von Wölfnitz. Geradewegs geht es nun zur Kesselsdorfer Straße die ich nach rechts bergabwärts bis zur Kreuzung folge . Dies equere ich quasi diagonal, laufe rechts an der Polizei vorbei, quere die haltestelle Wölfnitz und erreiche links wieder den Gorbitzbach wo der Weg mich nun von Skulpturen begleitet bis zur Braunsdorfer Straße führt. Hier geht es nun nach links. in einer Linkskurve biege icha uf dem Fußweg nach rechts ab, quere die Coventrystraße und wandere linkerhand an den Straßenbahnschienen hinab bis zum Hebbelplatz. Hier wandere ich geradewegs weiter. Zur rechten befidnet sich das Hebbelbad. Hier findet man noch alte Bauerngehöfte und Häuser aus Altcotta. geradewegs geht es weiter um den Dorfkern zu Erreichen. Leider findet man hier außer der Bezeichnung “ Altcotta “ keine weiteren Spuren, außer das 1900 erbaute Rathaus. Hier endet die erste Etappe durch die Dorfkerne von Dresden.


Fazit
Dresden hat viele schöne , alte Dorfkerne mit interessanten Geschichten zu bieten. Näheres zu den Dorfkernen habe ich über Links verbunden. Für mich war die Wanderung sehr abwechslungsreich. Obwohl diese im städtischen Gebiet stattgefunden hat, fand ich ruhige Orte und gut zugehende Wege. 2 kleine Anstiege gab es auf dieser Wanderung und sogar ein paar schöne Aussichten.