Allgemein, Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge, Tagestouren, Wandertouren

860 Stufen und die Waitzdorfer Aussicht

Distanz: 17,7 km
Anstieg: 480 m
Höhepunkte: Napoleonschanze, Waitzdorfer Aussichten, Dorfgrund Waitzdorf, Brandstufen, Brandaussicht, Diebshöhle, Gautschgrotte – Schindergraben
Wegbeschaffenheit: sehr wenig Straße, Waldwege, kleine Pfade, viele Treppen
Erreichbarkeit: Der Startpunkt liegt direkt an der Polenz. Hier kann man kostenlos parken.
Strecke: Parkplatz Polenztal – Alte Hohnsteiner Straße – Paul Mai Weg – Kirche Hohnstein – Markt – Rathausstraße – Stadtbad Hohnstein – Napoleonschanze – Ringflügelweg – Brandweg – Tiefer Grund – Holländerweg – Waitzdorf – Zum Dorfgrund – Waitzdorfer Aussichten – Waitzdorfer Schänke – Zum Dorfgrund – Dorfgrund Waitzdorf – Tiefer Grund – Brandstufen – Brand Baude – Brandaussicht – Thümmelgrotte – Hafersäcke – Brandstraße – Rundweg – Räumigtweg – Diebshöhle – Halbenweg – Gautschgrotte – Bärengarten – Schindergraben – Polenztal – Parkplatz Polenztal

Erster Ausblick von der Napoleonschanze

Endlich war es soweit. Es ging für mich das erste Mal 2024 in die Sächsische Schweiz. Besonders freute ich mich auf die beiden Waitzdorfer Aussichten an den Ochelwänden. Gestartet bin ich jedoch im Polenztal. Von dort ging es über die Alte Hohnsteiner Straße hinauf nach Hohnstein. Hohnstein war am frühen Morgen noch etwas Verschlafen aber das tat der Stimmung kein Abbruch. Verteilt durch die Stadt finden sich die Kasparpuppen, die auch tolle Fotomotive sind. Vorbei am Rathaus ging es für mich entlang der Straße zum Stadtbad Hohnstein. Direkt am Bad unterquerte ich die ehemalige Schmalspurstrecke Goßdorf – Hohnstein. Über einen Pfad ging es zwischen Wiesen hinauf zur Napoleonschanze. Hier blickt man auf Hohnstein hinab, sieht den Hockstein und den Elbhang. Bank und Tisch laden zur ersten Rast ein aber für mich ging es direkt rechterhand zum Waldrand hinunter und an diesem entlang , ehe es am Ende der Wiese in den Wald ging und dort in mehreren Schlaufen hinab in den Tiefen Grund.

Blick von der Napoleonschanze

Zu den Waitzdorfer Aussichten bei den Ochelwänden

Über den Holländerweg führte mich der Weg nun stetig ansteigend über einen breiten Weg nach Waitzdorf. Vorbei ging es für mich an den Galloways und der Waitzdorfer Schänke, die am 24.02.2024 wieder öffnet. Dort ging es über den Parkplatz an der Wiese entlang und dann nach links durch den Wald zur ersten Waitzdorfer Aussicht und für mich die schönere. Hier blickt man auf die Tafelberge der Sächsischen Schweiz. Die zweite Aussicht kurz daneben hat dafür einen schönen Blick auf den Lilienstein. Nun geht es wieder zurück an der Waitzdorfer Schänke vorbei und nun dem Malerweg in entgegengesetzte Richtung folgend den Dorfgrund hinunter. Da der Dorfbach viel Wasser führte, war es auch akustisch ein lautes aber schönes Erlebnis.

umfassender Blick von der 1. Waitzdorfer Aussicht
Liliensteinblick von der 2. Waitzdorfer Aussicht
im Dorfbachgrund

860 Stufen zur Brandaussicht

Auf der anderen Seite des Tiefen Grundes ging es nun die Brandstufen nach oben . 860 Stufen wartet nun bezwungen zu werden. Immerhin gibt es dafür einen knackigen Po – Hoffe ich zumindest. Nach der Anstrengung belohnte ich mich in der Baude mit einer leckeren Rouladen und natürlich mit dem schönen Ausblick vom Balkon der Sächsischen Schweiz. Frisch gestärkt wanderte ich noch zu den Hafersäcken und dann wieder zurück zur Brandstraße, die ich nun bis zum Abzweig auf dem Räumichtweg folgte. War ich vorher fast allein unterwegs war hier schon mehr los.

Brandstufen oberer Abschnitt

Naturwunder

Nun wurde der Weg wieder ruhiger und schöner. Rechterhand befanden sich die Sandsteinfelsen und links ging es hinab ins Polenztal. Vorbei wanderte ich an der Diebshöhle, wo sogar ein kleiner Wasserfall zu finden war. Weiter ging es an illustren Sandsteinfelsen vorbei, bei denen sich mit Fantasie Tiergestalten erkennen lassen. Nun näherte ich mich der Gautschgrotte. Etwas versteckt zweigt der Pfad hierzu rechts ab. Unscheinbar von dem Pfad zweigt wiederum ein kleiner Pfad nach oben ab. Hier oben hat man einen wirklich schönen und ruhigen Blick . Ich hatte das Glück, dass sogar ziemlich viel Wasser in die Grotte plätscherte. Weiter ging es nun in Richtung Hohnstein. Über den Schindergraben, der auch viel Wasser führte ging es hinab ins Polenztal, wo die Wanderung endete.

Diebshöhle
Blick auf die Burg Hohnstein
Bärengarten im Schindergraben

Fazit

Wandern in der Sächsischen Schweiz ist immer ein großartiges Erlebnis. Auf dieser Wanderung wechselten sich schöne weite Aussichten mit wasserreichen Gründen ab. Kondition sollte man aufgrund der Anstiege, insbesondere die Brandstufen aufjedenfall mitbringen.

3 Gedanken zu „860 Stufen und die Waitzdorfer Aussicht“

  1. I can’t thank you enough for reading my work. 💕 It is not my intent to be rude. Sadly, I only speak and write English. I know about 10 words in Spanish. 5 in German. And 2 in French.

    Beautiful photography.

  2. 860 Stufen bis zur Brandaussicht? Hab ich gar nicht gewusst, obwohl ich da auch schon ein paar mal hoch bin. Ist aber schon über 10 Jahre her…

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