Distanz: 14,3 km
Anstieg: 120 m
Höhepunkte: See der Freundschaft, Sumpf, Haselbergturm, ehemalige Militärgebäude
Wegbeschaffenheit: überwiegend breite Wald – und Forstwege, teilweise Pfade bzw asphaltierte Wege
Erreichbarkeit: Direkt am Start befindet sich der kostenlose Parkplatz.
Strecke: Parkplatz Glauschnitz – Biberpfad – Aussichtsturm Sumpf – See der Freundschaft – Turmpfad – Wettinhöhe – Haselbergturm – Gefangenenfriedhof – Hoyerswerdaer Straße – Sachsenstein – Solarfeld – ehemalige Unterkünfte Militärangehöriger – Offizierskasino – Grünmetzmühle – Grünmetzweg – Parkplatz Glauschnitz
Ein Naturerlebnis – Der Biberpfad
Praktischerweise startete direkt am Parkplatz der Biberpfad. Zunächst ging es über einen Forstweg durch den Schweinepestschutzzaun und dann immer gerade aus bis das Gebiet sumpfiger wurde. rechts fiel mir dort ein ehemaliger römischer Grenzturm auf, ich meine natürlich ein Aussichtsturm ;). Von dort konnte man auf einen kleinen See blicken und sah die Bäume von weiter oben. Auf der anderen Seite des Weges sah die Aussicht auf den Sumpf schon schöner aus. Dies erinnerte mich an meine Wanderung im Loben. Weiter wanderte ich direkt an der Grenze zum Wildnisgebiet, welches nicht betreten werden darf entlang. Nach einiger Zeit erreichte ich den Höhepunkt der Wanderung, den idyllisch gelegenen See der Freundschaft. Ein fabelhafter Pausenort.



Der höchste Punkt der Wanderung und bisschen Lost Place
Nach dem schönen Ort ging es beschwingt weiter. Kurz hinter dem See gab es früher die Möglichkeit zum Gondeln aber irgendwie klappt das jetzt nicht mehr aufgrund verschiedener Bürokratiehürden – Schade . Nun wechselte ich auf den Turmpfad. Merklich stieg auch immerwieder der Weg an um die 191 m der Wettinhöhe zu erreichen. Hier bestieg ich den Haselbergturm und konnte schön über die herbstlich gefärbten Wälder blicken. Der Königsbrücker Hausberg, der Keulenberg sticht dabei markant heraus. Weiter wanderte ich nun durch den Wald bis zum Gefangenenfriedhof des 1. Weltkrieges – ein bedrückender Ort. Vorbei am Sachsenstein, ein Mahnmal für den Frieden ging es hinein in das ehemalige Gelände der Sowjetarmee, mit Wohnblöcken, Verwaltung, Offizierscasino. Hier kommt Lost Placefeeling auf. Immerwieder finden hier auch Militärtechniktreffen statt.



Sonnenuntergangsstimmung auf dem Rückweg
Etwas mehr in der Zivilisation ging es zunächst über gepflasterten Wegen der Sonne entgegen. Eine romantische Zeit, die ich mit mir verbrachte folgte 😉 . Ich wanderte auf dem Turmpfad, traf auf den Hinweg und bog vor dem See der Freundschaft nach links ab um nach Glauschnitz zu gelangen. Durch den Wald führte mich der Weg mal mehr , mal weniger von der Sonne geblendet. Im letzten Abschnitt ging es nochmal über einen schönen Pfad durch den Wald und über die Wiese bevor ich den Parkplatz erreichte und meine Wanderung beendete.

Fazit
Nur einen kleinen Teil der Königsbrücker Heide kann man betreten. Ich habe die beiden lehrreichen Pfade kombinert. Die Wanderung ist vorallem ein Naturerlebnis und bietet viele schöne Momente im Wald. Gerade der “ See der Freundschaft “ ist besonders hervorzuheben. Das letzte Stück des Weges ist etwas unspektakulärer aber man kann sich auch an den kleinen Dingend es Weges erfreuen oder den Gedanken nachhängen.