Distanz: 8,8 km
Anstieg: 260 m
Höhepunkte: Aussichten im Bielatal, Nachbar, Sachsenstein, Johanniswacht, Bennohöhle, Großvaterstuhl, Herkulessäulen, Kaiser Wilhelm
Wegbeschaffenheit:Waldwege, felsige Pfade, Leiter. Der Aufsteig zum Sachsenstein erfordert Schwindelfreiheit. Teilweise enge Stellen.
Erreichbarkeit: Am besten ist das Bielatal mit dem Auto zu erreichen.
Strecke: Schweizermühle – Aufstieg Nachbar – Sachsenstein – Johanniswacht – Kerbensteig – Ottomühle – Daxensteinbaude – Theilemannweg – Wormsbergweg – Bennohöhle – Wormsbergweg – Ottomühle – Großvaterstuhl – Herkulessäulen – Bergpfad Herkulessäulen – Kaiser Wilhelm Feste – Schweizermühle
Steile Anstiege
Beginnend vom Parkplatz läuft man zunächst an der Straße entlang weiter ins Bielatal hinein. Vor einem baufälligen Haus zweigt rechts der Weg zum Nachbar ab. Entlang eines Gartens erreicht man die Sophienquelle. Hier hält man sich rechts für den Aufstieg. Wer möchte kann gleich darauf wieder links den kleinen steilen Pfad nach oben steigen. Über einige Treppen und Leitern gewinnt man rasch an Höhe und erfreut sich hier der faszinierenden Felswelt. Schnell erreicht man hier den ersten Aussichtspunkt Nachbar, wo man auf den Ausgangspunkt der Wanderung blickt. Weiter geht es durch ein Felsentor und man erreicht einen bequemen Weg, den man bis zum Abzweig Sachsenstein folgt. Zum Sachsenstein geht es einige Stufen nach unten und man steht am Fuße des Felsen. Hier beginnt ein Aufsteig über Leitern der Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erfordert. Der Aufsteig ist gleichzeitig auch der Abstieg. Die Aussicht von oben über das Bielatal ist eindrucksvoll.


Daxsteinbaude – ein Kultort ?
Vom Fuße des Sachsensteines geht es wieder die Stufen zurück auf den breiten Weg, den man nun weiter zur Johanniswacht folgt. Ein Abzweig nach links bringt einen direkt zum Felsen, von dem man auch viele Kletterer an den Felstürmen bewundern kann. Zurück auf dem Hauptweg wandert man nun leicht links haltend den Kerbsteig hinunter zur Ottomühle. Auf der rechten Seite bietet sich eine Pause in der Daxsteinbaude an. Leckeres Essen zu guten Preisen mit einer um keinen Spruch verlegenen Bedienung, zeichnen die Baude aus. Direkt dahinter, biegt man rechts ab und folgt der Ausschilderung zur Bennohöhle. Kurz nach Betreten des Waldes zweigt der Weg nach links ab und führt leicht einen Hang hinauf. Über einen kleinen Abstecher rechterhand erreicht man nun die gerade bei warmen Temperaturen angenehm kühle Höhle.

Aussichten auf der anderen Bielatalseite
Zurück auf dem breiteren Weg, folgt man diesen bis scharf links ein Weg hinunter ins Tal abzweigt. Schnell erreicht man nun die ersten etwas verlassen wirkenden Häuser . Auf der Straße hält man sich nun links und biegt rechts nach dem Überqueren der Biela über eine Wiese ab. Geradewegs führt der Weg steil ansteigend nach oben. Kurz vor dem Erreichen der Höhe, zweigt nach rechts der Weg zum Großvaterstuhl ab. Der Abzweig ist zu empfehlen, wenn man auf das hintere Bielatal blicken möchte. Weiter ansteigend verlässt man nun den Wald, biegt nach links und folgt dem Weg in Richtung Herkulessäulen. Linkerhand bieten sich immer wieder Felsen mit einer tollen Aussicht an. Die Herkulessäulen kommen dabei auch ins Blickfeld. Über eine Treppe die links nach unten führt, steht man nun vor den imposanten Felssäulen. Der Weg durch die Felsen hindurch ist mit einem “ grünen Dreieck “ gekennzeichnet und etwas anspruchsvoller zu erwandern. Auf der anderen Seite des Felsmassives hat man nochmals einen wunderbaren Blick auf die Herkulessäulen, bevor man nun wieder hinabsteigt.

Kaiser Wilhelm im Wald
Durch eine enge, kühle Schlucht geht es nun etliche Stufen hinab. Der Weg führt nach rechts und dann wieder einige Stufen rechter Hand hinauf auf die Höhe. In einem Linksbogen erreicht man nun die Kaiser Wilhelm Feste , eine ehemalige Bastion. Hier hat man auf dieser Wanderung den letzten Blick auf die Herkulessäulen. Weiter geht es nun über einen schönen Waldweg zurück zum Parkplatz. Dabei kommt man vor dem Abstieg noch an einem verwunschenen Turm vorbei. Nun folgt der letzte Abstieg bis zur Straße, diese folgt man nach links und biegt an der nächsten Straße nach rechts ab und erreicht nach wenigen Metern wieder den Ausgangspunkt.

Fazit
Diese Wanderung ist von der Länge kurz aber ist durch die Anstiege als anspruchsvoll zu bezeichnen. Für den Sachsenstein muss man schwindelfrei und trittsicher sein. Belohnt wird man auf dieser Wanderung mit einer Vielzahl an Aussichten.
Schon lange lese ich Deine schönen und informativen Wanderbeschreibungen, genauso lange hege ich den Wunsch, mal in „deiner“ Gegend zu wandern. Jetzt zieht eine Freundin nach Dresden – da wird der Wunsch wohl bald Wirklichkeit werden. 🙂
Hallo lotelta:), vielen Dank für deine lieben Worte. Das freut mich sehr. Ich wünsche euch schöne Wanderung in der Gegend 😀