Distanz: 18 km
Anstieg: 570 m
Höhepunkte: Wolfsklippen, Steinerne Renne, Ottofelsen und Thumkuhlental
Wegbeschaffenheit: Größtenteils Waldwege und breite Forstwege, wenig Pfade. Um auf den Ottofelsen zu gelangen nutzt man Leitern.
Erreichbarkeit: Am Thumkuhlentag gibt es einen gebührenpflichtigen Parkplatz
Strecke: Parkplatz Thumkuhlental – Thumkuhlentalweg – Holtemme – Pfad zum Bielstein – Bürgermeister Stieg – Bielstein – Mönchsbuche – Oberförster Koch Weg – Oberförster Koch Denkmal – Pisseckplatz – Tänntal – Plessenburg – Huyseburger Häuweg – Alexanderstieg – Wolfsklippen – Alexanderstieg – Huyseburger Häuweg – Bielsteinchausee – Steinerne Renne – Ottofels – Thumkuhlental – Schacht Bergmanns Hoffnung – Wasserkunst Thumkuhlental – – Parkplatz Thumkuhlental
Ein anstrengender Anstieg
Vom Parkplatz führt der Weg zunächst in Richtung Hauptstraße, wo das Lossen Denkmal steht. Karl August Lossen, dem das Denkmal gewidmet ist hat den Harz mehrfach bereist und geografisch kartiert. Direkt am Denkmal zweigt der Weg in den Wald oberhalb des Flusses ab. Für den Harz aktuell fast untypisch verläuft hier der Weg durch einen intakten, dichten Wald. Nach einer Linkskurve läuft man nun direkt am Mühlgraben entlang ehe man die Straße und Holtemme überquert. Hier kann man den gemütlichen Aufstieg mit den Wegweisern zum Bielstein folgen oder man geht links in die Straße und betritt dann rechts einen unscheinbaren Pfad, der stetig steil ansteigend vom Tal hinauf in Richtung Bielstein führt. Am Ende des Pfades kann man sich auf einer Bank ausruhen.


Etwas eintönig aber es gibt Stempel
Weiter geht es von der Band ein Stück nach links auf dem breiten Weg und direkt wieder nach rechts leichter ansteigend zum Bielstein. Beim Abstieg zur Mönchsbuche erblickt man in der Ferne den Brocken und kann sich direkt am Rastplatz einen Stempel holen. Weiter geht es über den breiten Schotterweg zum Oberförster Koch Denkmal. Hin und wieder kann man rechterhand auf die Gipfel der anderen Seite des Heinrichstal blicken. Am Oberförster Koch Denkmal befindet sich eine weitere Stempelstelle. Hier wandert man nun auf dem rechten Weg weiter. Leider ist dies wieder ein breiter Schotterweg, der hinunter ins Tal führt. Im Heinrichtstal, biegt man nun nach links ab und folgt der Busumleitungsstrecke. Es können hier also Busse entgegenkommen. Am Ende des Weges biegt man wieder nach link ab und steigt nun wieder aufwärts in Richtung Plessenburg, wo sich auch eine Stempelmöglichkeit befindet.


Ein Abstecher in den Nationalpark
Zurück vom Gasthaus Plessenburg wandert man nun nach rechts auf dem eintönigen Schotterweg weiter. Rechts vom Weg befindet sich der Nationalpark Harz . Bei nächster Gelegenheit biegt man nach rechts in diesen ein. Auf dem Alexanderstieg steigt man nun zur Wolfsklippe auf. Hier bietet der Weg auch eine willkommene Abwechslung. Es geht über Felsen und Pfade nach oben. Der Weg ist zwar teilweise etwas abenteuerlich aber dafür entschädigt der Rundumblick vom Gipfel für die Strapazen. Zurück geht es den gleichen Weg wieder bis zum Schotterweg, der gerade bei Sonne keinen Schatten bietet. Auf diesem geht es mal hoch und mal runter und sogar an einer Bushaltestelle vorbei bis der Weg nach links zur Steinernen Renne abzweigt.


Steinerne Renne und Ottofelsen
Vorbei an einem Forsthaus mit Wetterstation nähert man sich nun der Steinernen Renne an. Zur Rechten zweigt hinterm dem Forsthaus ein kleiner Pfad nach unten zum Gasthaus ab. Wenn man Glück hat, ist das Gasthaus offen. Die Steinerne Renne ist eine Art Schlucht, durch den die Holtemme fließt. Über eine Brücke quert man den Fluss und wandert scharf rechts die Stufen und den anschließenden Pfad nach oben auf den Forstweg. Über eine kleine Anhöhe geht es noch hinweg. Vom Schotterweg hat man Blicke auf die verschiedenen näheren Gipfel. Aufgrund der Kahlheit des Harzer erblickt man den nun freistehenden Ottofelsen. Rechts vom Weg zweigt ein kleiner Weg der über Steine führt zum Felsen ab. Über Leitern erreicht man dann den Gipfel mit Blick auf den bereits zurückgelegten Weg und den Brocken.


Ins Tal und in den Wald
Zurück am Fuße des Ottofels wandert man nach links, den etwas zugewachsenen Pfad hinunter zum Weg, der direkt zurück ins Thumkuhlental führt. Linkshaltend verläuft der Weg immer weiter absteigend hinunter ins Tal. Nachdem man die Bahnstrecke unterquert hat, gelangt man direkt in den schönen Wald. Nachdem man auf der linken Seite eine Lore passiert hat, zweigt nach rechts der Weg zur Wasserkunst und zum letzten Stempel der Wanderung ab. Beeindruckend, was vor vielen Jahren schon geleistet wurde. Nun geht der Weg über einen schönen Pfad direkt an der Holtemme weiter . Rechts erblickt man noch einen interessanten geologischen Aufschluss, ehe der Weg nun wieder den Parkplatz im Thumkuhlental erreicht.


Fazit
Diese Wanderung erfordert Geduld bei den Schotterwegen. Diese ziehen sich etwas aber führen zu schönen Aussichtspunkten und Zielen. Trittsicherheit ist insbesondere beim Aufstieg auf die Wolfsklippe wichtig. Der Wald im Thumkuhlental ist eine willkommene Abwechslung zum tristen Anblick auf der Höhe.