Distanz: 27,8 km
Anstieg: 990 m
Höhepunkte: Brocken, Wurmberg, Eckerlocksteig, Harzer Schmalspurbahn
Wegbeschaffenheit: Waldwege, Forstwege, steinige Pfade, Asphaltstraße
Erreichbarkeit: Die Wanderung startete direkt am The Hearts Hotel . Man kann auch vom Parkplatz an der Wurmbergbahn in Braunlage starten.
Strecke: The Hearts Hotel – Unter den Buchen – Warme Bode – Alte Bahntrasse – Große Bodestraße – Ulmer Weg – Dreieckiger Pfahl – Grenzweg am Bodesprung – Goetheweg – Eckersprung – Goetheweg – Neuer Goetheweg – Brockenstraße – Knochenbrecherkurve – Brocken – Brockenstraße – Eckerlochsteig – Eckerloch – Brockenstraße – Toteweg – Sandbrinkstraße – Toter Weg – Hangweg – Wurmbergstieg – Grenzweg – Loipenhaus – Wurmbergschanze – Treppen – Wurmberg – Wurmbergschanze – Loipenhaus – Grenzweg – Kaffeehorst – Schluckweg – Große Wurmbergstraße – Wurmbergabsteig – Wurmbergbahn – Parkplatz – Unter den Buchen – The Hearts Hotel
Ein langer Anstieg
Wer direkt vom Parkplatz startet, spart sich die ersten Meter, welche hinab zur Hauptstraße führen. Nach dem man die “ Warme Bode “ überquert hat, wandert man nach links und beginnt auf einer alten Bahntrasse den Aufstieg zum Brocken. Oberhalb des Flusses steigt der Weg allmählich an. Unterhalb des Wurmberges führt der Weg an einer Skisprungschanze vorbei. Nun nimmt auch der Anstieg zu und man gewinnt bis zur nächsten Schutzhütte einige Höhenmeter. Nach dem man das Wurmbergmoor passiert hat, biegt man nach rechts ab und läuft unweit der ehemaligen deutschen Grenze bis zum Dreieckigen Pfahl. Hier kann man nun den ersten Stempel der Harzer Wandernadeln sich holen. Weiter geht es auf dem Grenzweg, den man an den markanten Platten gut erkennt. Nach einigen auf und abs auf dem Weg, biegt man links ab zum Eckersprung um dort die Möglichkeit eines weiteren Stempels wahrzunehmen.


Der Brocken ruft vor dem Ansturm
Kurz darauf trifft man nun auf die Strecke der Brockenbahn. Hier geht man nun gemütlich nach links weiter. Links in einer Rechtskurve blickt man nun auf die markanten Antennen von Torfhaus. Nun nähert man sich begleitet von schönen Ausblicken, der 1000 Höhenmetermarke. Diese befindet sich rechts vom Gleis. Einige Zeit später trifft man nun auf die Brockenstraße. Hier verlässt man nun die Strecke der Brockenbahn und wandert stetig ansteigend nach links in Richtung Brockenplateau. Nun nähert man sich immer mehr dem Gipfel der Wanderung. Zunächst erblickt man die Wetterwarte vom Brocken und gelangt an den Bahnhof. Hinter dem Bahnhof biegt man links ab um zum Gipfelstein des Brockens zu kommen. Ist man vor dem ersten Zug ( vor 10: 46 Uhr) oben hat man angenehme Ruhe beim Fotografieren und Genießen des Ausblickes, zum Wurmberg , in den Oberharz und das Harzvorland. Wer möchte kann hier auch eine Ausstellung besuchen oder eine Rast an den verschiedenen Möglichkeiten einlegen.

Ein abenteuerlicher Abstieg
Nun geht es die Brockenstraße wieder hinab. An der Kreuzung mit der Brockenbahn hatte ich Glück, und konnte den aufwärts fahrenden Dampfzug fotografieren. Nun ging es weiter der Brockenstraße folgend bis zur Einmündung des Eckerlocksteiges. Dieser ist aufgrund des felsigen Untergrundes auf mehreren Kilometern sehr fordernd. Teilweise ist der Weg sogar von Wasserläufen begleitet. Nachdem man nochmals die Brockenbahn querte, ist der Weg einfacher zu bewältigen. Er endet dann nach dem man zunächst die Brockenstraße überquert hat, auf selbiger. Diese folgt man nun nach links und biegt gleich darauf nach rechts in den “ Tote Weg “ ein, der auch ein Teil des Winterberg Rundweges ist. Auf diesem Weg überquert man auch die idyllisch gelegene “ Kalte Bode “ . Kurz darauf biegt man nach rechts in den Forstweg ein.


Zum höchsten Berg Niedersachsens
An der nächsten Möglichkeit biegt man mit dem Winterbergrundweg nach links ab und beginnt den Aufstieg. Hier lohnt es sich immermal umzublicken um auf den Brocken zu blicken. Auch die Brockenbahn kommt ins Blickfeld. Traurig ist der Anblick aufgrund der kahlen Wälder. Nachdem man links abgebogen ist, steigt der Weg weniger an. An einer Rastmöglichkeit, geht nun der Anstieg über einen kleinen Pfad weiter zum Wurmberg. Dieser Weg mündet in den mit Betonplatten ausgelegten Grenzweg, den man nun nach rechts folgt. Hier gibt es nach einigen 100 Metern, rechter Hand die Möglichkeit auf einen Sonderstempel von Jägermeister. Weiter geht es nun den Grenzweg steil nach oben. Nach links zweigt nun der Weg zum Loipenhaus ab und man sieht nun schon, den letzten Anstieg über die Stufen der ehemaligen Skisprungschanze. Geradwegs führt der Weg drauf zu. Die Stufen erfordern Kondition und Ausdauer nach dem Brockenanstieg. Oben angekommen ist man nun auf dem Wurmberg, kann Speisen, einen Turm besteigen und die Aussicht zum Brocken, auf den Speichersee und Braunlage genießen.s


Der letzte Abstieg
Nun geht es wahlweise die Stufen oder einen kleinen steilen Trampelpfad nach unten zum Loipenhaus und Grenzweg. Den Grenzweg folgt man nun absteigend. Dabei gibt es sehr steile Passagen, an denen es rutschig werden kann. Am Kaffeehorst ( Stempelmöglichkeit ) biegt man nach rechts am und wandert in Richtung Alm. Weiter geht es nun unter den Liftanlagen hindurch. An der Kreuzung nimmt man den linken Weg und wandert nun abwärts. Ab und an wird man von Dreirädern, die man sich leihen kann überholt. Am besten man läuft am rechten Rand. Stetig absteigend nähert man sich nun ohne nennenswerte Sehenswürdigkeiten der Talstation der Wurmbergbahn. Unter der Bahn läuft man hindurch und erreicht den Parkplatz. Zum Hotel wandert man am Parkplatz vorbei und quert wieder die Warme Bode und steigt den Weg vom Morgen wieder aufwärts.


Fazit
Die Wanderung erfordert gute Grundkondition und Trittsicherheit gerade beim Eckerlochstieg. Der Brocken ist natürlich der Höhepunkt der Wanderung. Wenn man Glück hat trifft man auch auf die Brockenbahn. Nach dem Abstieg vom Brocken ist der Wurmberg als weiterer grenznaher Berg ein Höhepunkt.
Ist schon eine ganze Weile her, dass ich diese Zwei-Gipfel-Tour gemacht habe. Damals waren die Wälder noch nicht abgebrannt.