Distanz: 9 km
Anstieg: 80 m
Höhepunkte: Schloss Klippenstein und das Hüttertal
Wegbeschaffenheit: Schloss Klippenstein lohnt sich extra zu besichtigen. Nach dem Hüttertal führt der Weg entlang einer Straße bis zur Wendt Mühle
Erreichbarkeit: Der Bahnhof Radeberg ist mit vielen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Strecke: Bahnhof Radeberg – Bahnhofstraße – Dresdener Straße – Hauptstraße – Markt – Schloßstraße – Schloss Klippenstein – Schloßmühle – Hüttertal – Hüttermühle – Hüttermühlenteich – Wallroda – Sommerweg – Großröhrsdorfer Straße – Wallrodaer Straße – Wendt Mühle – Weg an der Bahn – Kleinwolmsdorfer Straße – An der Bahn nach Arnsdorf – Oststraße – Mühlstraße – Rathenaustraße – Am Bahnhof – Bahnhof Radeberg
Die Stadt Radeberg
Direkt nach dem Verlassen des Bahnhofes, läuft man geradeaus die Bahnhofsstraße entlang, an deren Ende bereits das Gelände der Radeberger Bierbrauerei beginnt. Heute gehört die Brauerei zur Dr. Oetker Gruppe und somit zum gleichen Unternehmen, welches auch das Backpulver herstellt. Man biegt nun nach rechts ab, überquert die Ampel und läuft hinunter geradeaus in die Stadt hinein. Am Übergang zur Altstadt befindet sich links das Radeberger Biertheater, welches gerade für seine komödiantischen Veranstaltungen weithin bekannt ist. Bergan wandernd gelangt man nun vorbei an der Likörfabrik in die Altstadt von Radeberg. Gerade der Marktplatz ist schön anzusehen. Im Vergleich zu anderen Städten ist die Innenstadt noch belebt. Unterhalb des marktes erreicht man nun die Schlossstraße. Hier erblickt man schon Schloss Klippenstein. Heute ist hier das Heimatmuseum beherbergt. Für einen Besuch empfiehlt sich ein seperater Besuch. Rechts am Schloss geht man nun vorbei. Man folgt den Weg durch die Schlossmühle hindurch und erreicht nun das Hüttertal. Die Bezeichnung geht auf die früheren Schafhüter zurück, die hier mit den Schafen weideten. Wie in der Sprache üblich wurde aus dem Hütertal das Hüttertal.

Was für ein schönes Tal
Im Hüttertal befand sich früher auch das Stadtbad. Heute findet man im Tal noch viele ehemalige Mühlen, denn bevor die Schafhüter dem Tal den Namen gaben, hieß es Walkmühlental . Heute ist das Tal ein wirklich schönes Naherholungsgebiet entlang der Großen Röder. Der Weg unterquert hier zunächst den Autobahnzubringer und verläuft dann in einem Bogen um den Hüttermühlenteich herum. Gleich darauf läuft man am Bogenschießplatz vorbei. Bis hierher findet man auch noch viele Spuren des Tornados, der hier wie in Großenhain Pfingstmontag 2010 wütete. Umso schöner ist es zu sehen, wie schnell sich die Natur erholt. Über Lichtungen und auf Pfaden entlang führt nun der Weg nach Wallroda. Die Röder windet sich hier wirklich schön im Tal entlang. Gerade der Abschnitt des Hüttertals ist ein tolles Naturerlebnis auf der Wanderung.

Zurück nach Radeberg
Allmählich öffnet sich das Tal und die Röder fließt ruhiger entlang. Man erreicht über eine Wiese nun Wallroda, auf welches man auch auf der nächsten Wanderung trifft. Am Storchennest im Ort biegt man nun rechts ab und setzt den Weg auf Asphalt fort. Immer geradeaus führt der Weg über die Straße aus dem Ort hinaus. Hier sollte man gerade man Überqueren der Radeberger Straße vorsichtig sein. Auch wenn der Weg in Richtung Kleinwolmsdorf nun auf einer Straße entlang geht entdeckt man, wenn man nach links blickt, einige markante Landmarken der Lausitz. Kurz vor dem Unterqueren der Bahnlinie trifft man hier auf die Wendt Mühle, die letzte Mühle auf der Wanderung, welche heute privat bewohnt wird. Hat man die Bahnstrecke unterquert, auf welcher man später weiterfährt, biegt man in einer Linkskurve nach rechts auf den weg ab, der in einen kleinen Pfad übergeht ab. Oberhalb der Bahnstreck entlang läuft man nun am Waldrand entlang. Kurz vor Radeberg erreicht man wieder eine Straße die uns nach Radeberg bringt. Nach dem letztmaligen Unterqueren der Bahnstrecke, hält man sich links und wandert nun an Gärten entlang. Der Weg beschreibt eine Rechtskurve und man läuft an einer Verkehrssicherungsfirma vorbei. Man biegt nach links in die Mühlstraße ab, die uns hinauf zur Rathenaustraße bringt. An der Brücke biegt man nach rechts ab und wandert bei nächster Möglichkeit nach links um über den langen P+R Parkplatz wieder den Bahnhof Radeberg zu erreichen.