Allgemein, Halbtagestouren, S8 Dresden - Kamenz, Wandern entlang der Bahn, Wandertouren

Herrschaftliche Villen und erholsame Natur

Distanz: 9 km
Anstieg: 140 m
Höhepunkte: Silbersee, Prießnitzwasserfall
Wegbeschaffenheit: viele asphaltierte Wege und Sehenswürdigkeiten,
Erreichbarkeit: Der Bahnhof Dresden Neustadt ist mit vielen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Strecke: Neustädter Bahnhof – Antonstraße – Albertplatz – Königstraße – Dreikönigskirche – Hauptstraße – Goldener Reiter – Neustädter Markt – Königsufer – Staudengarten – Rosengarten – Körnerweg – Holunderweg – Prießnitzgrund – Garnisionskirche – Alaunpark – Bischofsweg – Bischofsplatz – Innerer Neustädter Friedhof – Conradstraße – Großenhainer Straße – Großenhainer Platz – Erfurter Straße – Leipziger Straße – Hafencity – Neustädter Hafen – Leipziger Straße – Eisenbahnstraße – Neustädter Bahnhof

Prachtvolle Villen und kein Schatz

Verlässt man den Zug befindet man sich nun direkt auf dem Biobahnhof Klotzsche. Mit dem Zugverkehr hat der Name nichts zu tun sondern mit dem Bioladen im geräumigen Bahnhof sowie dem leckeren Biorestaurant, wo man teilweise kaum Platz findet. Nach rechts in Richtung Parkplätze startet man nun den Weg durch den Königswald. Über die Wolgaster Straße sowie ein Stück entlang der Königsbrücker Straße erreicht man die Darwinstraße. Hier bekommt man schonmal einen guten Eindruck über die prächtigen Villen im Königswaldviertel. Nach dem man die Alexander – Herzen Straßen überquert hat, erblickt man auf der linken Seite sogar Vorfahren aus der Dinozeit. Kurz darauf biegt man nach rechts in die Goethestraße ab. Nachdem auf der linken Seite eine Villa mit Türmchen ins Auge fällt, erblickt man hier die prächtige Villa Königswald. Gleich darauf biegt man rechts in die Stendaler Straße ab. Kurz darauf läuft man über die Alexander Herzen Straße zur Linken in die Selliner Straße und erreicht den Käthe Kollwitz Platz, wo einen die Reste von Straßenbahnschienen auffallen. Über die Ampel gehend läuft man am Steakhouse vorbei und läuft nun weniger schön an der Langebrücker Straße entlang. Nachdem man mehrere Gleise unterquert hat, läuft man über den Platz und betritt den Pfad links vom Naturschutzgebietszeichen. Immer geradeaus gehend erreicht man nun den schönen Silbersee.

kein Schatz im Silbersee

Hinab zur Prießnitz

Mit dem berühmten Schatz im Silbersee hat dieses Gewässer wenig zu tun. Bis 1945 wurde er sogar als Schießteich in Anlehnung an den kurfürstlichen Jagden auf Wassergeflügel an der Stelle bezeichnet. Kinder spielten dann in den Sandhängen Indianerspiele und bezeichneten den See als Silbersee. So hat Dresden auch etwas von Radebeuls Karl May. Einmal um den See gewandert und keinen Schatz im See gefunden geht es nach links weiter zur Alten 1. Die Alten Wegzeichen in der Dresdner Heide sind auch faszinierend. Teilweise erkennt man die Symbolik, bei anderen Symbolen wie dem später bewandernden Kannenhenkel ist Fantasie notwendig. Der Weg zur Alten 1 ist dabei weniger begangen und natürlicher. Die Alte 1 verlässt man dabei gleich wieder nach rechts. Der Pfad hier ist etwas unscheinbar. Sollte man den Einstieg verpassen, läuft man bis zur Schneise 11 und biegt dort rechts ab und läuft den breiten Forstweg nach rechts. Wer den Einstieg gefunden hat läuft die Alte 2 solange weiter bis diese auf die Schneise 11 trifft. Links zweigt dann die Alte 2 ab, überquert ein Gewässer und mündet in den Kannenhenkel, einen breiten Forstweg. Diesen folgt man nun hinunter zur Prießnitz. Die Prießnitztalstraße folgt man nach rechts, überquert 2 Brücken und wandert mal näher an dem Fluss mit schönen Blicken und mal weiter entfernt entlang. Die Prießnitz ist dabei der einzige Fluss, der komplett durch die Dresdner Heide fließt. Auf der Wanderung vom Bahnhof Dresden Neustadt hat man dabei die Mündung über die Elbe überquert.

Prießnitzwasserfall
einfach nur schön

Gleich geschafft

An der nächsten Brücke quert man nun den Flusslauf und läuft flussabwärts den Pfad entlang. Plötzlich könnte man meinen , man befindet sich in einem engen Grund. Hier im sogenannten Prießnitzdurchbruch überwindet der Fluss einige Höhenmeter und der kleine Prießnitzwasserfall ist zu beobachten. Direkt nach dem Wasserfall hält man sich rechts der Hütte und wandert weiter an den Mäandern entlang. Am ehemaligen Kletterwald überquert man die Prießnitz letztmalig. Genau wie der Fluss macht man nun einen Linksknick und läuft den Nesselgrundweg hinauf. Dabei nutzt man nach dem Unterqueren der Bahn, die nächste Möglichkeit rechts um zurück zum Bahnhof zu gelangen.

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