Harz, Tagestouren, Wandertouren

Nebel bei Torfhaus

Distanz: 19,5 km
Anstieg: 470 m
Höhepunkte: Wolfswarte,  Wege entlang der Gräben, Damgraben, Jungfernklippe
Wegbeschaffenheit: Wald und Forstwege, kleine Pfade teilweise sehr ausgesetzt
Erreichbarkeit: In Torfhaus gibt es am Turm einen kostenpflichtigen Parkplatz
Strecke: Parkplatz Torfhaus – Abbegraben – Märchenweg – Stempel Oderteich – Sonnenkappe – Clausthaler Flutgrabenweg – Wolfswarter Fußweg – Wolfswarte – Oberer Bruchbergweg – Gustav Baumann Weg – Dammgraben – Wagners Winkel – Dammgraben – Förster Ludwig Platz – Dammgraben – Nabetaler Graben – Magdeburger Weg – Nabetaler Wasserfall – Jungfernklippe – Waldweg nach Torfhaus – Torfhaus – Parkplatz Torfhaus

Mystischer Beginn

Torfhaus ist für den Harzturm bekannt. Diesen erkannte ich an diesem Morgen kaum im Nebel. Für mich ging es an diesem vorbei und zunächst parallel zur Bundesstraße entlang. Bis zum Goetheweg folgte ich dem Harzer Hexen Stieg. Danach bog ich einen kleinen Weg nach rechts ab und folgte nun dem Graben. Ich querte die Bundestraße und wanderte den Märchenweg hinab in Richtung Oderteich. Mit dem Nebel und den Bohlenwegen hatte dieser Weg einen mystischen Charme. Immerwieder querte ich dabei auch Gräben des Oberharzer Wasserregals. Einen kurzen Abstecher machte ich dabei zum Oderteich umn mir einen Stempel zu holen. Nun ging es über die Sonnenkappe weiter in Richtung Wolfswarte. Hier hätte man ohne Nebel auch schöne Ausblicke zurück zum Achtermann. Ich bog dann nach rechts ab und folgte dem Clausthaler Flutgraben, bis ich vor der Hauptstraße nach links abbog. Nun begann der stetige undsteinige Anstiege zur Wolfswarte. Oben angekommen findet man ein Felsmeer vor. Die Aussicht an diesem Tag war neblig aber sonst kann man hier bis zum Brocken und in den Oberharz blicken.

nebliger Beginn
Aufstieg zur Wolfswarte
Graben am Märchenweg

Gräben und bisschen Aussicht

Von der Wolfswarte ging es nun rechterhand abwärts, bis der Pfad auf einen breiten Forstweg traf. Dieser führte stetig abwärts. Fast immer führt dieser schnurgeradeaus vorbei an einigen Rastmöglichkeiten. Ich näherte mich nun über den Gustav Baumann Weg Altenau. Allmählich verschwand der Nebel und ich konnte eine bessere Fernsicht genießen. Ich bog schließlich nach rechts am um den Dammgraben zu erreichen, der mich nun ein großes Stück des Weges begleitete. Das Oberharzer Wasserregal, welches für die Entwässerung und das Betreiben der Wasserräder im Bergbau wichtig ist, ist eine faszinierende Meisterleistung. Der Weg widnet sich hier am Hang entlang und überquert schließlich die Straße Altenau – Torfhaus. Am Förster Ludwig Platz legte ich die letzte Rast auf der Wanderung ein und sogar die Sonne kam zum Vorschein, bevor es am Dammgraben weiter ging.

Weg am Dammgraben
Stempel am Förster Ludwig Platz

Noch mehr Wasser und das Ziel

Nun ging es zunächst leicht bergan und weiterhin führte zur rechten der Dammgraben Wasser. An einer Weggabelung verließ ich den Graben und ging geradeaus und bog darauf gleich rechts ab um den Weg in Richtung Nabentaler Graben zu gehen. Hier sieht man zur linken hin und wieder den markanten Funkmasten von Torfhaus. Der Pfad, der nun dem Harzer Hexen Stieg folgt wird hier nach dem Überqueren der Nabe teilweise sehr steil und ausgesetzt. Eine Alternative gibt es hier nicht. Anschließen foglt der Weg wieder dem Verlauf des Dammgrabens bis man einen breiten Forstweg erreicht, den ich leicht nach rechts ging um anteigend den letzten Stempel an der Jungfernklippe zu erreichen. Weiter ging der Weg immerweiter ansteigend begleitet von schönen Aussichten. Ich bog dann nach rechts in einen kleinen Waldpfad ab der paralell zur Bundestraße durch den schönen dichten Wald wieder nach Torfhaus führte, wo am Harzturm die Wanderung endete.

An der Nabe
Harzturm

Fazit

Die Wanderung hatte durch den Nebel ihren eigenen Reiz. Viele Gräben begleiteten mich . Teilweise gab es auch Forstwege. Die Mischung war aber sehr abwechslungsreich und der Weg bietet viele Aussichten. Der Abschnitt des Harzer Hexen Stieges vor Torfhaus ist sehr anspruchsvoll, da dieser sehr steil und bei Nässe rutschig ist.

2 Gedanken zu „Nebel bei Torfhaus“

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