Distanz: 11 km
Anstieg: 90 m
Höhepunkte: Panorama auf Dresden, Hafencity, Garnisionskirche
Wegbeschaffenheit: viele asphaltierte Wege und Sehenswürdigkeiten,
Erreichbarkeit: Der Bahnhof Dresden Neustadt ist mit vielen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Strecke: Neustädter Bahnhof – Antonstraße – Albertplatz – Königstraße – Dreikönigskirche – Hauptstraße – Goldener Reiter – Neustädter Markt – Königsufer – Staudengarten – Rosengarten – Körnerweg – Holunderweg – Prießnitzgrund – Garnisionskirche – Alaunpark – Bischofsweg – Bischofsplatz – Innerer Neustädter Friedhof – Conradstraße – Großenhainer Straße – Großenhainer Platz – Erfurter Straße – Leipziger Straße – Hafencity – Neustädter Hafen – Leipziger Straße – Eisenbahnstraße – Neustädter Bahnhof
Sehenswerte Neustadt
Nachdem man den Bahnsteig verlassen hat, orientiert man sich am Ausgang Schlesischer Platz. beim Durchschreiten der Eingangshalle fällt einen zur Linken das zweitgrößte je in Meißen gefertigte Porzellanbild der Welt auf. Nun verlässt man den Bahnhof und orientiert sich an der Hauptstraße in Richtung Albertplatz. Wo heutzutage Simmel zum Einkaufen einlädt, entdeckt man das umbaute Brunnenhaus eines artesischen Brunnens. Hier tritt das Wasser mit natürlichem Druck an die Erdoberfläche. Läuft man weiter erreicht man nun den Albertplatz. Nach dem Überqueren der Straße fällt sofort eine auf der Mauer lehnende Person auf. Es ist Erich Kästner in jungen Jahren. Gleich dahinter lädt das Erich Kästner Museum zum Besuch ein. Weiter geht es nun am Albertplatz entlang. In den Sommermonaten kann man das Wasserspiel der Brunnen zur Linken genießen. Nun biegt man nach rechts in die Königstraße ab. Hier kann man eindrucksvoll den barocken Baustil bewundern. Beim entlang laufen auf der Prachtstraße kommt man an vielen Original barocken Bauten vorbei. Nun erreicht man die Dreikönigskirche. Nach 1990 diente diese bis zur Fertigstellung des Landtages auf der anderen Elbseite als provisorischer Landtag. Nun läuft man an der Kirche vorbei und gelangt auf die Hauptstraße. Hier wendet man sich nach rechts und läuft direkt auf die nächste Sehenswürdigkeit, dem Goldenen Reiter zu.
Grüße an die andere Elbseite
In Reitrichtung August des Starken befindet sich Polen, wo er König war. In schlechten Zeiten befand sich schonmal ein Schild mit dem Spruch „ Lieber August steig hernieder und regier uns Sachsen wieder. Lasse dafür … ein Stück reiten. „ Im Hintergrund des Reiterstandbildes lässt sich bereits die Frauenkirche mit Altstadtsilhouette erahnen, der man sich nun nähert. Von der Augustusbrücke steigt man zur linken die Treppenstufen herunter und befindet sich nun am Königsufer, welches man mit fantastischen Blick auf die Altstadt nun entlang läuft.
Elbe und etwas Natur
Man kommt vor der Carolabrücke am Schauplatz der Filmnächte am Elbufer vorbei sowie am darüber liegenden Kultus – und Finanzministerium. Direkt hinter der Brücke passiert man die Sächsische Staatskanzlei. Nach den ganzen wichtigen Gebäuden läuft man nun durch schöne Gärten. Je nach Jahreszeit kann man hier ein wahres Rosenmeer genießen. Nun überquert man die Prießnitzmündung. Die Prießnitz durchläuft die komplette Dresdner Heide und wird uns so auf den nächsten Wanderungen immer mal begegnen. Man erblickt nun schon das nächste Ziel, die Waldschlösschenbrücke. Anfang 2025 besaß diese Brücke noch keine Baugenehmigung, da diese nochmal nachträglich neu bearbeitet werden musste. Vor der Brücke läuft man den Anstieg zur Bautzner Straße hinauf und läuft gerade auf die Landesdirektion zu. An einer Ampel hält man sich leicht links um nun natürlichere Wege zu betreten. Hinter den Wohnhäusern entlang läuft es sich gleich ruhiger. Auf natürlichen Pfaden und entlang von Wohnhäusern läuft man nun über das Gelände der Walddorfschule und schließlich hinab zur Prießnitz. Diese Überqueren wir, indem wir die Brücke der Straße unterqueren und gleich darauf die Brücke über die Prießnitz überqueren. Anschließend wird die Straßenbrücke wieder unterquert und man steigt rechts die Stufen hinauf. Oben angekommen erblickt man die mächtige Garnisionskirche, in der beide Konfessionen zu Hause sind. Nun läuft
man hinter der Kirche entlang.
Moderne am Hafen
Hier hat man nochmal ein beliebtes Fotomotiv der Kirche. Zwischen den Gärten entlang wandert man nun direkt auf den Alaunplatz zu. Von hier oben blickt man bis zu den Häusern der Neustadt. Teilweise vom gewöhnungsbedürftigen Neustädter Geruch begleitet durchläuft man den beliebten Park. Am Ende des Parkes hält man sich auf dem Bischofsweg nach rechts. Läuft an einigen Kneipen und der Schauburg vorbei und unterquert schließlich 2 Mal die Bahnstrecke, die sich hier zunächst in die Richtung Görlitz sowie Coswig gliedert. Hinter der letzten Brücke empfehle ich den Besuch des Neustädter Friedhofes. Der weg darüber verläuft ruhig und man entdeckt schön gestaltete Grabstellen. Nach dem Verlassen des Friedhofes überquert man nun die vielbefahrene Hansastraße und läuft weiter bis zur Großenhainer Straße. Hier biegt man nach rechts in Richtung der St. Petri Kirche ab. Markant im Stadtbild ist der rote Turm. Auch wenn daneben gleich der bekannte Orgelbauer Jehmlich seinen Sitz hat, befindet sich in der Kirche eine Sauer Orgel. Nach links wendend unterquert man wieder eine Bahnbrücke. Hier rollt vorallem Güterverkehr drüber. Vorbei am Ensemble des Gymnasiums Pieschen, am Standort des Alten Güterbahnhofes erreicht man nun die Leipziger Straße, welche man nach links bis zum Hotel folgt. Hier biegt man rechts zur Elbe hinunter ab und befindet sich nun in der Neuen Hafencity. Gerade am Hafen entlang laufend hat man einen schönen Blick in Richtung Altstadt.
Läuft man auf der Promenade entlang kommt schon etwas maritimes Gefühl auf. Am Ende des Hafens verlässt man das Gebiet zur Linken und läuft entlang der Leipziger Straße bis zur nächsten Eisenbahnbrücke. Davor biegt man nach links in die Straße ab und läuft direkt auf den Neustädter Bahnhof zu der von dieser Seite eher unscheinbar wirkt. Hier endet nun die Wanderung vom Neustädter Bahnhof aus beginnend.
Fazit
Die Wanderung führt größtenteils durch die Stadt auf gut befestigten Wegen. Viele Sehenswürdigkeiten erblickt man auf der Runde. Natur kommt in abgespeckter Form auch vor.
