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5.Etappe des Frankenweges

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Distanz: 28 km
Anstieg: 550 m
Höhepunkte: Altstadt Kronach, Blick vom Lucas Cranach Turm und Patersbergturm, Ausblicke von der Kirchleuser Platte
Wegbeschaffenheit: asphaltierte Wege, Waldwege, Schotterwege Pfade
Erreichbarkeit: Start und Ziel sind mit dem Bus und der Bahn erreichbar.
Strecke: Gasthof “ Antla“ Kronach – Melchior Otto Platz – Marienplatz – Hussitenplatz – Hussitengasse – Europabrücke – Landesgartenschaugelände Kronach – Rodachbrücke – Weißenbrunner Straße – Fröschbrunn – Lucas Cranach Turm – Fernsehturm – Weißenbrunn – Alte Straße – Kronacher Straße – Am Brunnen – Paradies – Bergstraße – Wildenberger Straße – Braustraße – Grüner Straße – Am Geiersberg – Steinbruch Kirchleus – Samelstein – Kirchleuser Platte – Patersbergturm – Höfstätten – Kulmbach – Am Gründlein – Metzdorfer Straße – Kulmitzweg – Dobrachweg – Saalfelder Straße – Reichelstraße – EKU Straße – Hans Hacker Straße – Hardenbergstraße – Hotel Ertl
Wegmarkierung: roter Strich mit Schriftzug “ Frankenweg „

Von der Lucas Cranach Stadt zum Turm

Nach einem sehr guten Frühstück startete ich gegen 7 Uhr in Kronach. Da es ein sehr warmer Tag werden sollte, versuchte ich soweit wie möglich in der angenehmen morgendlichen Kühle zu wandern. Durch die Altstadt und das ehemalige Landesgartenschaugelände verließ ich begleitet von der Haßlach das Stadtgebiet. An der Sommerrodelbahn Fröschbrunn began nun der Aufstieg zum Lucas Cranach Turm. Lucas Cranach, einer der bedeutensten Renaissance Maler stammt aus Kronach. Von der Aussichtsplattform konnte ich zurück auf die Festung Rosenberg blicken. Ich sah auch in Richtung Kulmbach und somit was nun noch vor mir liegt. Zunächst ging es durch den Wald wieder hinab. Über eine alte steinerne Straße erreichte ich schließlich den Bierort Weißenbrunn. Hier ist der Brunnen ein Höhepunkt. Zu Festen kommt aus der Brust statt Wasser Bier. Sowas brauche ich zu Hause auch.

Altstadt von Kronach
Lucas Cranach Turm
Bierbrunnen in Weißenbrunn
Festung Rosenberg vom Lucas Cranach Turm ausgesehen

Der Nachteil des Waldrandes

Nachdem ich vergebens auf das Bier wartete, wanderte ich weiter und erlebte eine Überraschung. Ich verließ den Ort über Stufen. Das zweite und letzte Mal auf dieser Wanderung. Angenehm stieg hier der Weg durch den Wald bergauf. Auf der Höhe angekommen begleitete mich von nun an ein schöner Blick ins Fichtelgebirge, Windräder und die Sonne . Die Sonne kam nur von der verkehrten Seite, so dass mir der Wald an dem ich entlang wanderte keinen Schatten spendete. Der Schotterweg machte es leider auch nicht besser aber immerhin entschädigte die Aussicht auf der Kirschleuser Platte. Nach einiger Zeit verließ ich die Höhe und wanderte durch einen Wald hinab und dann an Feldern vorbei in den nächsten Wald hinein um wieder nach oben zum Patersbergturm zu steigen.

fordernder Schotterweg
die Aussicht war Klasse

Ein letzter Ausblick

Sehr natürliche und kühle Wege führten das letzte Mal für diesen Wanderurlaub hinauf. Der Patersbergturm lag nun vor mir. Das letzte Mal hinauf und die letzte Aussicht genießen. Ich sah mein Ziel Kulmbach nun schon vor mir liegen. Die Plassenburg thront über der Stadt. Beim Abstieg näherte ich mich zunächst durch den Wald und schließlich über Feldern Kulmbach. Teilweise war der Weg aufgrund der Grasmahd nur zu erahnen. Ich genoss die letzten ruhigen Momente bevor ich mich immer weiter der Stadt näherte. Der Frankenweg zweigt vor dem Überqueren des Mains ab. Ich lief weiter in die Stadt hinein zur Hotelübernachtung. Die Erlebnisse und den Weg konnte ich damals noch nicht so intensiv verarbeiten . Geschafft aber glücklich erreichte ich das Hotel Ertl.

Patersbergturm
Geschafft – Zum Wohl
Die Plassenburg und Kulmbach liegen mir zu Füßen

Fazit

Auch die 5. Etappe des Frankenweges hatte viele schöne Aussichten und gleich 2 Türme zu bieten. In der prallen Sonne war der Abschnitt auf der Kirschleuser Platte schon fordernd. insgesamt war dies wieder eine schöne Etappe mit einer schönen Altstadt zu Beginn und viel Natur danach.

Von patriclife

Ich bin gern draußen in der Natur und in Städten unterwegs um Neues zu entdecken.

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