Distanz: 27,9 km
Anstieg: 580 m
Höhepunkte: Canalettoblick Pirna, Sandsteinbruchpfad, Gründe bei Wehlen, Bastei, Rathmannsdorfer Aussichtsturm
Wegbeschaffenheit: Waldwege, enge Pfade, Straße, Felsen
Erreichbarkeit: Der Bahnhof Pirna ist sehr gut mit der S – Bahn und den Bussen zu erreichen. Bad Schandau kann man ebenfalls gut mit der Bahn erreichen. An beiden Bahnhöfen gibt es kostenlose Parkplätze.
Strecke: Bahnhof Pirna – Stadtbrücke – Fährstraße – Oberer Platz – Postaer Straße – Niederposta – Canalettoblick – Sandsteinbruchpfad – Cassel Atelier – Wilkeaussicht – Pirnaer Straße ( Elbradweg ) – Lohmener Straße – Wehlener Grund – Wettinweg – Höllengrund – Steinrückenweg – Fremdenweg – Basteistraße – Bastei – Basteiweg – Amselgrund – Am Grünbach – Zum Grünbach – Waltersdorfer Berg – Rathener Straße – Neuporschdorfer Straße – Porschdorf Hauptstraße – Mühlsteigel – Hohnsteiner Straße – Pferdesteig – Pestalozzistraße – Dorfteich Rathmannsdorf – Pestalozzistraße – Rathmannsdorfer Aussichtsturm – Rathmannsdorfer Weg – Zaukenstraße – Marktstraße – Marktplatz Bad Schandau
Wegmarkierung: roter Punkt
Eine schöne Alternative
Nach Ostern war das Wetter perfekt um weiter auf dem Rundweg Meißen – Schmilka zu wandern. Es ging zum Bahnhof Pirna wo diese Etappe startete. Ich überquerte wieder die Elbe und wanderte auf dem Elbradweg in Richtung Posta. In Posta geht die offizielle Wegmarkierung auf dem Elbradweg bis Wehlen weiter. Da mir dies doch sehr eintönig erschien, bog ich hier nach links ab in Richtung Mockethal. Nachdem ich einige Stufen bestiegen habe, bog der Weg scharf rechts ab und ich befand mich oberhalb des Elbradweges. Vorbei ging es an einer Bank mit tollem Blick auf Pirna. Der Weg verlief stets zwischen Feld und Hangkante, mal mehr am Feld entlang mal mehr durch den Wald . Einige schöne Aussichtspunkte lagen auf dem Weg. Nachdem ich den oberen Punkt der Himmelsleiter erreichte, began der schöne Abschnitt auf dem Sandsteinpfad. Sehr lehrreich und kurzweilig wird hier die Geschichte des Sandsteinabbaues erklärt. Viele Exponate sind am Weg zu sehen und laden zum Verweilen ein. Der Abschluss des Pfades bildete für mich die Wilkeaussicht auf Wehlen. Von hier ging es wieder hinab zum Elbradweg, den ich kurz vor Wehlen erreichte.
Ruhige Gründe und die volle Bastei
In Wehlen angekommen hielt ich mich in Richtung des Wehlener Grundes. Die Gründe die ich nun durchwanderte hatten einen ganz eigenen Charme. Eingehüllt von der Kühle der imposanten Felsen fühlte ich mich hier wohl. Für mich war der Abschnitt durch den Wehlener Grund, Zscherrgrund und den Höllengrund eine der Höhepunkte der Wanderung. Nachdem ich in den Gründen alleine unterwegs war näherte ich mich der Bastei. Je näher ich kam umso mehr Personen waren unterwegs. Da ich die Bastei des Öfteren besucht habe, wanderte ich zügig weiter hinab nach Rathen. In Rathen hielt ich mich links um an der Straße entlang zum Gamrig zu wandern.
Begleitet von Panoramen nach Bad Schandau
Da ich den Gamrig bereits auf einer früheren Wanderung bestiegen habe, schaute ich mir nur die Höhle an bevor ich an der Straße weiter in Richtung Waltersdorf wanderte. Rechterhand zeigte sich hier der Lilienstein. Links im Hintergrund konnte ich das Brandmassiv mit der Brand Baude erkennen. Nun ging es an der vielbefahrenen Straße entlang in Richtung Porschdorf. An den Gärten wollte ich über den Bockstein die Straße umgehen aber landete in einer Sackgasse, da der Weg dann für Wanderer gesperrt ist. Also konnte ich die Straße erst wieder in Porschdorf verlassen. Ich überquerte den Lachsbach und wanderte anschließend stetig aufwärts nach Rathmannsdorf. Im Rande des Ortes bestieg ich mit dem Rathmannsdorfer Aussichtsturm, den letzten Höhepunkt der Wanderung. 1 € kostet der Eintritt und es gibt sogar einen Fahrstuhl. Nachdem ich den wirklich umfassenden Ausblick genossen habe, wanderte ich nun steil abwärts nach Bad Schandau. Am Markt endete diese Etappe nun für mich. Mit dem Bus oder der Fähre kommt man von hier zum Bahnhof in Bad Schandau.
Fazit
Auf dieser Etappe habe ich nun endlich die Sächsische Schweiz erreicht . Wanderung in dem Gebiet haben mich noch nicht enttäuscht. Aussichten und Felsen sind immer sehenswert. Auch wenn die Wanderung oft an Straßen entlang verläuft bieten diese größtenteils Ruhe bis auf den Abschnitt zwischen Walthersdorf und Porschdorf. Bei schönem Wetter hat man auf dieser Wanderung viele schöne Aussichten, welche man genießen kann. Es lohnt sich außerdem die Alternative ab Pirna oberhalb des Elbradweges zu wählen.
