Distanz: 14,2 km
Anstieg: 250 m
Höhepunkte: Aussicht vom Landbergblick, Basaltsteinbruch, Porphyrfächer
Wegbeschaffenheit: Waldwege, Forststraßen, Pfade, wenig Asphaltwege
Erreichbarkeit: Der Ort Grund ist mit dem Bus sowie mit dem Auto zu erreichen. Am Start befindet sich ein kostenloser Parkplatz
Strecke: Sportplatz Grund – Am Schmiedersgraben – Porphyrfächer – Landberg – Schneise 8 – Landberg – Schneise 8 – Langer Weg – F Flügel – Schneise 7 – Pechkugeln – Schneise 7 – Mühlweg – Schneise 6 – Schneise 7 – Basaltweg – Basaltsteinbruch – Basaltweg – Schwarze Straße – Waldweg – Sandstein – F Flügel – Wiesenweg – Triebischsee – Jungfernteich – Jungfernloch – Grunder Weg – Am Tharandter Wald – Grund – Sportplatz Grund
Geologischer Aufschluss und ein Ausblick
Direkt am Startpunkt befinden sich wissenswerte Tafeln zum Tharandter Wald. Diese Wanderung orientiert sich am Geologischen Wanderweg im Tharandter Wald. Zunächst wandert man den Weg geradewegs in den Wald hinein. Nach dem man nun den Fußballplatz passiert hat hält man sich links und gelangt zum geologischen Aufschluss des Porphyrfächers. Die Arbeiten wurden beim Entdecken des Aufschlusses komplett eingestellt. Weiter wandert man nun den Weg weiter ansteigend zur Ortschaft Landberg hinauf. Beim Erreichen der ersten Häuser, blickt man links in Richtung Lommatzscher Pflege. Einen schöneren Ausblick auf das Umland hat man , wenn man den Weg weiter geradeaus läuft und am Gasthaus Landberg von der Straße aus ins Umland blickt. Von hier geht der Weg nun über den Waldweg weiter.
Geologische Vielfalt
Der Weg führt nun immer geradeaus. Wer möchte kann links kurz abbiegen um wirklich auf dem Gipfel zu stehen aber außer Bienen und Bäume gibt es dort wenig zu sehen. Setzt man den Weg nun weiter absteigend fort , mündet er bei einem Teich in einen Weg, den man nach links fortsetzt. Am Ortsrand bei einem Kiosk verlässt man diesen wiederum nach rechts. Dieser führt direkt an den Kugelpechsteinen vorbei. Hier sieht man , wenn man den Pfad nach links betritt besonders schöne Exemplare. Weiter geht es nach links und vorm Ort wieder nach rechts zur Preußenschanze. Im 7 jährigen Krieg wurde von hier das Forsthaus von Spechtshausen beschossen. Am übernächsten Weg biegt man nun begleitet vom Liederweg nach rechts ab. Kurz darauf geht es wieder nach rechts und nach links über einen schönen Waldweg in Richtung Basaltsteinbruch. Linkerhand befindet sich nun ein Wal, den man durchschreitet. Hier befindet man sich nun im Basaltsteinbruch. Der Rastplatz am Hexenhaus bietet sich für eine Rast an.
Sandstein zum Abschluss
Wandert man nun weiter, gelangt man auf eine Forststraße. Ein alter Wegweiser weißt nun den Weg in Richtung Grillenburg. Nach wenigen Minuten , führt ein kleiner teilweise zugewachsener Pfad nach rechts. Schnurgerade führt dieser durch den Wald. Nach einem steilen Abstieg biegt man nach links ab, um Sandstein im Tharandter Wald zu bewundern. Er ist nicht so majestätisch wie in der Sächsischen Schweiz aber trotzdem eindrucksvoll. Nun geht es wieder zurück auf den Weg und kurz darauf nach links in Richtung Triebisch. Kurz darauf biegt man nach rechts in den Weg ein, der zunächst vorbei am Triebischsee und Jungfernteich mit Jungfernloch führt. Jungfern trifft man dort heute nicht mehr . Weiter führt der Weg entlang der Triebisch, die man manchmal zu Gesicht bekommt. An einem Parkplatz geht der Weg in eine Straße über. Rechter Hand befinden sich teilweise alte Bergbaustollen. Nach einer langen Linkskurve erreicht man nun wieder Grund. Hier hält man sich rechts und kann entlang der Steinallee gehen. Diese zeigt alles Gesteine, die sich entlang der Triebisch befinden. Kurz darauf erreicht man wieder den Parkplatz am Sportplatz. Wer möchte, kann hier im Freibad noch ein erfrischendes Bad nehmen.
Fazit
Diese Wanderung bietet gerade für geologisch interessierte Menschen eine große Vielfalt. Der Tharandter Wald hat auf einer kleinen Fläche viele unterschiedliche Gesteine zu bieten. Große Anstrengungen befinden sich auf dieser Wanderung nicht. Der Weg zum Sandstein ist etwas schwierig zu finden und kurzzeitig sehr abschüssig.
