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Halbtagestouren Wandertouren

Von Dresden Neustadt nach Weixdorf

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Distanz: 16,7 km
Anstieg: 270 m
Höhepunkte: Trümmerberge, Junge Heide, Hohenbusch
Wegbeschaffenheit: Straßen, Waldwege
Erreichbarkeit: Der Start – sowie Zielort sind mit der ÖPNV zu erreichen.
Strecke: Bahnhof Neustadt – Lößnitzstraße – Friedensstraße – Bärnsdorfer Straße – Seifersdorfer Straße – Wilschdorfer Straße – Hechtpark – Carolapark – Zum Reiterberg – Fabricestraße – Trümmerberg Halde 2 – Proschhübel – Trümmerberg Halde 1 – Hellerberge – Jahn Denkmal – Am Grünen Zipfel – Markt – Kurzer Weg – Am Hellerrand – Dörnichtweg – Am Friedhof – Granitzer Weg – Grenzstraße – Zum Kraftwerk – Zur Steinhöhe – Zum Windkanal – Schwimmbad Klotzsche – Alter Seifzerteichdamm – Hohenbusch – Rähnitzer Mühlweg – Lehngutstraße – Schelsstraße – Rathenaustraße Weixdorf

Farbenfrohe Neustadt und etwas Grün

Dieses Jahr startete ich “ Auf wenig bekannten Wegen durch das Grüne Dresden „. Die Reihe wurde vom Dresdner Wander- und Bergsteigerverein herausgegeben. Diese Wanderung beginnt am Neustädter Bahnhof in Dresden. Am Hansaplatz führt der Weg am Justizministerium vorbei . Begleitet vom Straßenlärm ging es an der Hansastraße in nördliche Richtung. Über die Lößnitzstraße ging es in die nicht mit Kneipen bespickte aber genauso kultige Dresdner Neustadt. Über die Friedensstraße verlässt man allmählich die Neustadt. Graffito an den Häuserwänden zieren dabei den Weg. Direkt nach dem Unterqueren der Schienen biegt man links ab und kommt am Trainingsgelände der Dresden Monarchs vorbei. Durch Kleingartenanlagen hindurch gelangt man nun zum Hechtpark, der direkt unterhalb der geräuschvollen Stauffenbergallee liegt. Diese überquert man und läuft durch den Carolpark vorbei an der Landesärztekammer und anschließend durch ein Neubaugebiet. An der Bundesanstalt für Arbeitsmedizin verlässt man nun das städtische Gebiet und betritt nun die Hellerberge.

typische Straße in der Neustadt
Am Rande des Hechtparks

Ehemalige Trümmer und Heidelandschaft

Gleich zu Beginn steigt man nun die Stufen der ersten Trümmerhalde hinauf. Hier wurde überwiegend der Schutt aus dem zerstörten Dresden gelagert. Von oben hat man einen sehr umfassenden Ausblick auf das Elbtal. In nördliche und östliche Richtung blickt man auf die Dresdner Heide. Im Nordwesten kann man die Gebäude des Flugplatzes erkennen. Nun führt der Weg über die Halde leicht bergab und man läuft zur 2. Halde die bewachsen ist. Ein steiler Pfad führt hier stetig bergan. Der Blick hier oben ist zwar nicht ganz so schön aber dafür hat man hier meist seine Ruhe. Genauso steil geht wieder hinab. Nun folgt man über die Hellerberge der “ grünen Punkt “ Markierung. Heidelandschaft wechselt sich hier mit Waldpassagen ab. An einer Wegkreuzung mit Lehrtafel folgt man den Weg nach links bis zum Jahndenkmal. Hier biegt man rechts ab und erreicht nun die Gartenstadt Hellerau.

Blick vom Trümmerberg
Blick von der Halde in Richtung Flughafen
In der Heidelandschaft

Durch Hellerau und Klotzsche

Die Gartenstadt Hellerau kann man auch gut seperat erkunden. Dafür empfiehlt sich der Streifzug der DVB. Über den Grünen Zipfel, an dem man die typischen Gartenstadthäuser sieht, erreicht man den Markt. Der Bäcker dort ist eine große Empfehlung. Am Friedhof entlang führt der Weg hinauf nach Klotzsche. Über den Dörnichtweg läuft man am Kindergartenneubau vorbei. Hier biegt man links ab zum “ Neuen Friedhof “ in Klotzsche. Hinter dem Friedhof biegt man rechts ab und läuft zwischen den Häusersiedlungen in Richtung Grenzstraße. Mittels des Bahnhofes quert man die Schienen und läuft durch den Industriepark am Flughafen. Am Schwimmbad verlässt man den Park in Richtung Hohenbusch. Hier hält man sich auf dem Weixdorfer Rundweg links und läuft über den Seifzerteichdamm, der zur Teichbildung gebaut wurde. Linkerhand sieht man die Flugzeuge landen und starten . Der letzte Höhepunkt der Wanderung ist der Blick vom Hohenbusch zum Keulenberg. Nun erreicht man Weixdorf und kann mit der Straßenbahn oder der Bahn wieder zurück nach Dresden fahren.

Gartenstadt Dresden Hellerau
Eingang in einen alter Bunker
Hohenbusch
Keulenbergblick

Fazit

Bei einer Wanderung im Stadtgebiet Dresden, sollte einem bewusst sein, dass man Straßen nicht vermeiden kann. Meist läuft man hier auf Wegen abseits von Hauptstraßen. Straßenlärm und Fluglärm lässt sich jedoch auf dieser Strecke nicht vollkommen vermeiden. Die Passage zwischen der Stauffenbergallee und Hellerau sowie in Klotzsche ist jedoch bemüht auch auf grünen Abschnitten die Wege zu legen. Diese Abschnitte waren auch meine Höhepunkte. Gerade Klotzsche hat mich sehr überrascht.

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